Süßer-Nachwuchs im Opel-Zoo - Netzgiraffen-Baby "Mumbi" auf der Welt
Süßer Nachwuchs im Kronberger Opel Zoo. Bei den Giraffen gibt es wieder Nachwuchs: Netzgiraffe „Maja“ brachte nach knapp 15 Monaten Tragzeit ihr erstes Kalb zur Welt. Die Tierpfleger gaben dem zierlichen Jungtier in Anlehnung an die afrikanische Herkunft der Giraffen den kenianischen Namen „Mumbi“.
Vor einem Jahr sorgte „Kianga“ als erster Netzgiraffen-Nachwuchs im Opel-Zoo seit 1984 für Begeisterung bei den Besuchern. Wie sie ist auch „Mumbi“ Tochter des Bullen „Timon“, der mittlerweile im Serengeti-Park Hodenhagen in Niedersachsen ist.
Problemlose Geburt
Die Geburt am frühen Morgen des 22. Februar verlief problemlos. So fanden die Tierpfleger bei Dienstbeginn das neue Mitglied der kleinen Kronberger Giraffenherde und ihre Mutter wohlauf vor. Nun gewöhnen sich Muttertier „Maja“ und ihr Kalb „Mumbi“ noch aneinander, während die einjährige „Kianga“ bereits neugierig den langen Hals nach dem Neuzugang reckt.
Netzgiraffen gelten als gefährdet
Unter den Giraffen gelten Netzgiraffen als besonders gefährdet. Ihre Population in Afrika ging zuletzt besonders stark zurück auf unter 21.000 Individuen. „Aus diesem Grund wird die Reservepopulation, die in den Europäischen Zoos aufgebaut wurde, immer wichtiger“ erläutert der wissenschaftliche Kurator des Opel-Zoo Jörg Jebram. „Vor diesem Hintergrund freut es uns sehr, dass wir nun bereits mit einem zweiten Jungtier aus dem Opel-Zoo zur Erhaltung der Reservepopulation beitragen können.“
Mumbi wird jetzt in Gruppe eingewöhnt
In den kommenden Wochen wird „Mumbi“ zunächst regelmäßig auf der Lauffläche im Giraffenhaus zu sehen sein und dort nach und nach in die Giraffengruppe eingewöhnt. Sobald das FrühlingsWetter es zulässt, wird sie anschließend auch die Außenanlage kennenlernen, bevor dann auch die Zebras, Gnus und Impalas hinzukommen, die dort gemeinsam mit den Giraffen vergesellschaftet sind.