Halbmarathon in Frankfurt boomt - Warum es einen Run auf den Run gibt
Der Run auf den Run ist riesig: 12.000 Menschen wollen am Sonntag (22. März) beim Frankfurter Halbmarathon an den Start gehen - so viele wie nie zuvor.
Am Mainufer sind bereits grüne Linien auf den Asphalt gemalt, sie markieren die Ideallinie für den Lauf. Unserem Reporter fallen sie sofort auf, als er den Streckenchef Dirk Schernikau zum Interview trifft. Das führen beide, passend zum Thema, in Sportklamotten und Laufschuhen beim Joggen.
Blick auf die Skyline, Zieleinlauf im Stadion
“Ausdauersport ist gerade wahnsinnig in”, erklärt Schernikau den kleinen Hype, der um die Veranstaltung entstanden ist. Noch dazu kommt das Drumherum, das den Halbmarathon in Frankfurt so besonders mache - die Strecke führt am Mainufer entlang mit Blick auf die Skyline, und nach gut 21 Kilometern werden die Läuferinnen und Läufer mit dem Zieleinlauf im Stadion belohnt.
Zehntausende an der Strecke
Wenn das Wetter schön wird, rechnet Schernikau mit bis zu 30.000 Zuschauerinnen und Zuschauern an der Strecke. “Das ist einzigartig in Deutschland. Etwas, was die Leute genießen können.”
Neuer Streckenrekord möglich
Dazu verspricht der Halbmarathon sportlich ein richtig hohes Niveau: Er sei der drittgrößte reine Halbmarathon der Republik, die Strecke sehr schnell. Zum ersten Mal geht's diesmal auch um die Deutsche Meisterschaft. Schernikau glaubt, dass der Streckenrekord, der knapp über einer Stunde und zwei Minuten liegt, diesmal geknackt wird.
Tipp vom Experten für alle Anfänger
Mit Sicherheit nicht von unserem Reporter, der auch an den Start gehen wird - allerdings zum ersten Mal in seinem Leben. Für ihn und alle anderen Newcomer hat der Experte einen wichtigen Tipp: “Rennt nicht durch Adrenalin gesteuert am Anfang los! Macht langsam, das geht. Und fangt dann bei Kilometer 17 an, zu überholen.”
Wegen des Halbmarathons kommt es am Sonntag zu Einschränkungen für Autofahrerinnen und Autofahrer, aber auch im Bus- und Straßenbahn-Verkehr. Alle Infos dazu hier.