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Erpressungsversuch gegen Hipp: Verdächtiger gefasst

Erpressungsversuch gegen Hipp - Verdächtiger in Österreich gefasst

Festnahme im Fall der Hipp-Erpressung: Details zum Verdächtigen gaben die Ermittler aus ermittlungstaktischen Gründen nicht bekannt (Archivbild).
© Tobias Steinmaurer/APA/dpa

Details zum Verdächtigen gaben die Ermittler aus ermittlungstaktischen Gründen nicht bekannt (Archivbild).

Nach dem Fund von Rattengift in Babynahrung hat die Polizei in Österreich einen Verdächtigen festgenommen. Was bisher bekannt ist.

Im Fall des Erpressungsversuchs gegen den Babykosthersteller Hipp haben die österreichischen Ermittler einen Verdächtigen festgenommen. Es handele sich um einen 39-jährigen Mann, wie eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft Eisenstadt der Deutschen Presse-Agentur mitteilte. Der Verdächtige sei in Österreich festgenommen worden, so die Staatsanwaltschaft. 

Verdächtiger wird verhört

Details zur Identität des Verdächtigen wurden unter Verweis auf ermittlungstaktische Gründen nicht bekanntgegeben. Der 39-Jährige werde derzeit verhört, hieß es von der Polizei des Bundeslandes Burgenland, die den Mann mit Unterstützung des österreichischen Bundeskriminalamtes festgenommen hatte. 

Mindestens fünf Babygläschen vergiftet

Mit Rattengift in Babynahrung hatte ein Unbekannter versucht, den deutschen Babykosthersteller zu erpressen. In Österreich, Tschechien und der Slowakei wurden laut Polizei insgesamt fünf manipulierte Babynahrungsgläser mit Rattengift entdeckt. In einem in Österreich sichergestellten 190-Gramm-Gläschen "Karotten mit Kartoffeln" fanden die Ermittler insgesamt 15 Mikrogramm Rattengift - welcher Art das Gift war, wurde bis jetzt nicht bekannt. Nach einem zweiten möglicherweise vergifteten Glas in Österreich wurde zuletzt noch gesucht. Das deutsche Sortiment war nach Angaben des Unternehmens im oberbayerischen Pfaffenhofen an der Ilm nicht betroffen. 

Nicht zum ersten Mal Babynahrung das Ziel 

"Hipp ist Opfer einer Erpressung", hatte das Unternehmen im oberbayerischen Pfaffenhofen an der Ilm am 20. April mitgeteilt. Das Unternehmen schrieb auf seiner Homepage: "Unmittelbar nach Kenntnisnahme haben wir sofort die zuständige Polizei und Behörden informiert und einen internen Krisenstab eingerichtet." 

Mehrfach waren in der Vergangenheit namhafte Unternehmen Ziel von Erpressungsversuchen mit vergifteten Lebensmitteln geworden. Nicht zum ersten Mal war Babynahrung das Ziel.

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