KI soll Videobilder analysieren - Neue Kameras auf der Frankfurter Zeil
Frankfurt installiert neue Kameras auf der Zeil. Künstliche Intelligenz soll bei der Analyse der Videoaufnahmen helfen. So soll die Innenstadt sicherer werden.
Auf der Frankfurter Zeil wird eine neue Anlage zur Videoüberwachung in Betrieb genommen. Das hessische Innenministerium erklärt, dass sie sich extra einen Ort mit “hoher Kriminalität” ausgesucht hätten. Videoüberwachung bedeute einen Sicherheitsgewinn: "Von den Anlagen geht eine hohe präventive Wirkung aus und sie tragen zur Aufklärung von Straftaten bei."
Heute ist ein Probelauf geplant
Innenminister Roman Poseck (CDU) und der Frankfurter Polizeipräsident Stefan Müller wollen die Anlage heute bei einem Pressetermin auf der Einkaufsmeile symbolisch einschalten (9 Uhr). Auch zwei weitere Kameras werden den Angaben zufolge auf der Zeil in Betrieb genommen. Die Aufnahmen werden im Video-Operations-Center des Polizeipräsidiums Frankfurt gesichtet, wie das Ministerium mitteilt.
Einsatz von KI: Pilotprojekt aus dem Bahnhofsviertel wird ausgeweitet
In Frankfurt wird bei der Analyse von Videobildern in bestimmten Fällen auch Künstliche Intelligenz (KI) eingesetzt. Dies ist schon seit Sommer 2025 im Bahnhofsviertel der Fall und wurde erst ein Jahr zuvor durch die Modernisierung des hessischen Polizeigesetzes möglich gemacht.
Ab sofort wird die Software auch an der Konstablerwache und an der Hauptwache eingesetzt, teilte das Innenministerium mit. Dazu muss jedoch ein richterlicher Beschluss eingeholt werden. Außerdem soll die KI nur bei Extremfällen wie Terror, sexueller Ausbeutung oder der Suche nach Vermissten eingesetzt werden.
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