Blickfang an der Hauptwache - Katharinenkirche nach drei Jahren saniert
Mitten im Herzen von Frankfurt, direkt an der Hauptwache, ist der Blick wieder frei: Die Großbaustelle an der St. Katharinenkirche ist beendet - und das historsiche Gebäude zegt sich so schön wie lange nicht mehr.
Der Bauzaun ist weg. Nach rund drei Jahren Bauzeit wird der 145 Meter lange Zaun rund um die St. Katharinenkirche abgebaut - und das Warten hat sich gelohnt: Die Kirche erstrahlt frisch saniert. Und abends sogar buchstäblich: Eine neue Außenbeleuchtung taucht das Gotteshaus jetzt auch nachts in ein schönes Licht.
Dachsanierung deutlich aufwendiger als gedacht
Eigentlich sollten die Arbeiten schon 2025 fertig sein - doch ein unerwarteter Fund am Turm warf alles über den Haufen. Als das Gerüst 2023 die Turmspitze erreichte, stellte sich heraus: Die Dächer dort waren in einem so schlechten Zustand, dass sie komplett neu gebaut werden mussten. Das kostete extra Zeit und Geld. Am Ende stehen 5,6 Millionen Euro auf der Rechnung - bezahlt von der Stadt Frankfurt.
“Warten hat sich gelohnt”
Dafür wurde die über 70 Jahre alte Schieferdeckung auf rund 1.450 Quadratmetern komplett erneuert, die Sandsteinfassade mit allen 16 Pfeilern restauriert und die 17 Rundbogenfenster des Kirchenschiffs aufwendig saniert. Dahinter verbirgt sich übrigens die historische Bleiverglasung des Künstlers Charles Crodel - von 1954. Stadtkirchenpfarrer Dr. Olaf Lewerenz bringt es auf den Punkt: „Die Bauarbeiten waren lang, das Warten hat sich gelohnt." Jetzt soll die Katharinenkirche wieder für alle Frankfurterinnen und Frankfurter offenstehen - tagsüber und im neuen Licht der Nacht.