Ironman in Frankfurt - Sperrungen und Infos rund ums Event
Am 28. Juni findet in Frankfurt wieder der Ironman-Triathlon statt. Über 3000 Athleten werden sich dafür dieses Jahr in den Langener Waldsee stürzen und um die WM-Qualifikation kämpfen.
Wer am Wochenende und vor allem Sonntag rund um Frankfurt mit dem Auto unterwegs ist, muss sich allerdings auf Sperrungen und Umleitungen einstellen.
Früher Startschuss
Los geht es wie gewohnt am Langener Waldsee. Der Startschuss für die Profis fällt bereits um 6:20 Uhr. Ab 6:30 Uhr folgen die Amateure, um 7:00 Uhr ist dann der letzte Athlet im Wasser. Für die 3,8 Kilometer lange Schwimmstrecke haben die Teilnehmenden bis 9:20 Uhr Zeit. Für Langens Bürgermeister Jan Werner steht jetzt schon fest: “Jeder, der die 3,8 Kilometer in unter zwei Stunden schafft, ist für mich ein Gewinner.”
Wer den Start live sehen will, sollte das Auto allerdings zuhause stehen lassen: Parkplätze vor Ort gibt es nicht. Wie in den vergangenen Jahren stehen dafür aber Shuttlebusse aus Frankfurt und Langen zur Verfügung.
Hotspots für Zuschauer
Auch an der Radstrecke gibt es wieder einige besondere Zuschauer-Hotspots.
HEARTBREAK HILL
Nach sechs Jahren wieder bei der Radstrecke mit dabei: Der „HEARTBREAK HILL“ in Bad Vilbel. Für Renndirektor Felix Eing ist das ein besonderes Highlight.
THE BEAST und THE HELL
Mittlerweile alte Bekannte beim Ironman in Frankfurt und auch dieses Jahr dabei: „THE BEAST“ in Bergen-Enkheim und „THE HELL“ in Maintal-Hochstadt. Die Bergwertung der Amateure findet wie gewohnt am Hotspot „The Beast“ statt.
Marathon und Zieleinlauf am Römer
Nach dem Radfahren wird am Mainkai in die Laufschuhe gewechselt. Viermal geht es dann auf die Rundstrecke entlang des Mains. Mit Blick auf die Frankfurter Skyline müssen die Athleten 42,195 Kilometer absolvieren, bevor es auf die Zielgerade am Römer geht. Die ersten Profis werden dort ab 14:00 Uhr erwartet.
Sperrungen und Verkehr
Vor allem entlang der Radstrecke kommt es am Sonntag zu Sperrungen und zu Fahrplanänderungen bei Bus und Tram. Rund um den Mainkai ist bereits ab Mitte der Woche mit Einschränkungen für Autofahrer zu rechnen. Die genauen Infos zu Sperrungen und dem Zeitplan gibt es über die interaktive Karte, und in der Wettkampfwoche wird auch eine Hotline für Fragen offen sein.
Starkes Teilnehmerfeld
Unter den derzeit 71 angemeldeten Profis sind auch 17 Deutsche. Mit dabei ist unter anderem Finn Große-Freese, der im vergangenen Jahr in Frankfurt Neunter wurde. Zu den Favoriten zählen dieses Jahr vor allem die Norweger Casper Stornes, der amtierende Ironman-Weltmeister, und Gustav Iden, ein ehemaliger Ironman- und Ironman-70.3-Weltmeister.
Neue Qualifikation: Kona Standard
Neu in diesem Wettkampfzyklus ist der sogenannte Kona Standard. Mit dem neuen System soll die Vergabe der Qualifikationsplätze für die Ironman World Championship bei den Amateuren fairer werden.
Dafür werden die Zeiten altersbereinigt und nach Geschlecht aufgeteilt, um sie besser vergleichbar zu machen. In Frankfurt werden in diesem Jahr 60 der begehrten WM-Qualifikations-Slots vergeben.
Ironman in Frankfurt bleibt beliebt
Die Tickets für die Teilnahme in Frankfurt waren schon im Frühjahr, kurz nach Verkaufsstart vergriffen. Das sei mittlerweile bei immer mehr Ironman-Veranstaltungen so, berichtet Daniel Gottschall, Regional Director für Deutschland und Luxemburg. Vor allem in den jüngeren Altersgruppen sei das Interesse hoch. Außerdem steige der Frauenanteil weiter an, in Frankfurt liegt er in diesem Jahr bei 18 Prozent.
Ironman NightRun
Wer selbst spontan in Lauflaune ist, kann sich aktuell noch für den Ironman NightRun anmelden. Am 27. Juni können Teilnehmende hier allein oder als Staffel auf dem Rundkurs am Main mit Skyline-Kulisse an den Start gehen.