Nach Gymnastik-WM in Frankfurt - Eintrag ins goldene Buch für Varfolomeev
Großer Empfang im Frankfurter Römer für das deutsche Team der Rhythmischen Sportgymnastik - und ganz besonders für Darja Varfolomeev. Die 19 Jahre alte Ausnahmeathletin, die bei der Heim-Weltmeisterschaft in der Frankfurter Festhalle drei Titel und eine Bronzemedaille gewann, durfte sich ins Goldene Buch der Stadt Frankfurt eintragen.
„Es bedeutet sehr, sehr viel für mich“, sagte Varfolomeev nach dem Eintrag. Die Ehrung sei für sie eine „große Wertschätzung von der Weltmeisterschaft“.
Beeindruckt von Stimmung in der Festhalle
Nach ihren triumphalen Tagen bei der Heim-WM zeigt sich Varfolomeev noch immer tief beeindruckt von der Atmosphäre in Frankfurt. „Ich habe mich richtig gefreut, dass es in der Festhalle in Frankfurt stattgefunden hat“, sagte sie. „Die Atmosphäre, die Zuschauer, die alle wirklich angefeuert haben - das war schon etwas Herausragendes“, so die 19-Jährige.
“Alle Wünsche in Erfüllung gegangen”
Schon unmittelbar nach den Titelkämpfen hatte Varfolomeev geschwärmt, in Frankfurt seien „alle Wünsche in Erfüllung gegangen“. Die fünf Wettkampftage seien „etwas ganz Besonderes, etwas Einzigartiges“ gewesen. Für die Gymnastin steht fest: „Das wird unvergesslich bleiben.“
Insgesamt jetzt 31 Medaillen
Mit ihren vier Medaillen von der Heim-WM baute Varfolomeev ihre internationale Erfolgsbilanz auf beeindruckende 31 Medaillen aus.
Neuer Trophäenschrank muss her
Dass diese Sammlung inzwischen auch ganz praktische Folgen hat, nimmt sie mit Humor. „Diese Medaillen passen zu Hause vielleicht noch in meinen Trophäenschrank. Aber ich glaube, ich muss bald einen größeren Schrank kaufen“, hatte sie bereits lachend gesagt. Im Römer legte sie nach: „Ich kaufe vielleicht noch einen dazu, damit sicher alles gut ankommt und schön aussieht.“