Hessen unter den TOP 3: Hier wohnen Studenten am teuersten
Hessische Stadt unter den Top 3 - Hier sind Studenten-Buden am teuersten
Bezahlbare Buden für Studierende bleiben auch in Hessen knapp. Die Mieten für studentisches Wohnen sind im ersten Halbjahr 2026 gegenüber dem Vorjahreszeitraum im Schnitt um 2,6 Prozent gestiegen.
Das geht aus dem Studentenwohnreport 2026 des Finanzdienstleisters MLP und des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) hervor. Besonders stark verteuerten sich kleine Wohnungen unter 40 Quadratmetern mit einem Plus von 3,5 Prozent.
Frankfurt ist die drittteuerste Stadt in Deutschland
Am teuersten ist eine studentische Musterwohnung mit 30 Quadratmetern in München mit rund 880 Euro monatlich. Dahinter folgt Berlin mit 725 Euro. Auf Platz drei liegt Frankfurt, wo die durchschnittliche Studentenbude 721 Euro kostet. Für ein WG-Zimmer zahlt man am Main im Schnitt 674 Euro.
Darmstadt im Mittelfeld
In Darmstadt kostet die studentische Musterwohnung 599 Euro, das WG-Zimmer 492 Euro. Die südhessische Stadt liegt damit bundesweit im Mittelfeld. Andere hessische Hochschulstädte wurden nicht in die Untersuchung einbezogen.
Angebot in Frankfurt sinkt
Am günstigsten ist Chemnitz mit rund 280 Euro. Die BAföG-Wohnkostenpauschale von 380 Euro reicht nur dort aus, um die Miete einer solchen Wohnung vollständig zu decken. Der Report hat auch untersucht, wie sich das Angebot "in den studentischen Wohnsegmenten" entwickelt hat. Gut schnitt hier Darmstadt ab, wo das Angebot stieg. In Frankfurt hingehen sank es spürbar.