Teenanger macht Millionenumsatz - So verdient Samuel aus Maintal sein Geld
Samuel Kutger zog mit 13 vor Gericht um eine Firma gründen zu dürfen, heute ist der Hesse 18 Jahre alt und Chef eines Photovoltaikunternehmens mit Millionenumsätzen.
Während andere 18-Jährige gerne zocken, leitet Samuel ein Unternehmen in Maintal ein Unternehmen für Solartechnik. Nach der zehnten Klasse verließ er die Schule, um sich auf die Firma zu konzentrieren. Wir haben ihn in seiner Firma besucht und über seinen Werdegang gesprochen.
Vom Bärlauchverkauf zum eigenen Betrieb
Kutgers Interesse am Geschäftemachen begann früh. Schon mit acht Jahren hatte er im Familienurlaub Bärlauch gesammelt und an andere Touristen verkauft. Durch die kleinen Verkäufe wurde sein Unternehmergeist geweckt, und es entstand der Wunsch, eine größere Firma aufzubauen.
Mit 13 vor Gericht
Samuel kam die Idee für seine erste Firma mit 13. Für die Firmengründung muss man in Deutschland allerdings volljährig sein. Deswegen zog er vor Gericht und hatte Erfolg. Zu seinem Erfolg hat wohl seine gute Vorbereitung und sein Unternehmensplan beigetragen. Den Wunsch, so früh zu gründen, erklärt er mit seiner Ungeduld und dem Drang, seine Pläne schnell in die Tat umzusetzen.
Wachstum der Firma
Er hatte die Idee, mit seinem Unternehmen der Emsbo GmbH Solaranlagen als Komplettpaket anzubieten, einschließlich Beratung, Installation und Wartung. Die Entscheidung sei teils zwar aus wirtschaftlicher Sicht gefallen, aber auch, weil er damit etwas Gutes tun könne.
Als eine Stärke seiner Firma sieht Kutger auch sein junges Alter, denn dadurch sei die Firma schnell in digitalen Abläufen und habe damit die Möglichkeit, Entscheidungen zügig umzusetzen.
Herausforderungen und Burnout
Sein junges Alter war nicht immer ein Vorteil. In der Schule sei er von Lehrern und Mitschülern für seine Pläne belächelt worden. Heute ist er stolz auf sein Anderssein und sieht es als Stärke.
Zugleich spricht er offen über die Schattenseiten des schnellen Wachstums. Er habe mit 15 einen Burnout erlebt und sei deshalb zwei Wochen ausgefallen.
Aktive Freizeit
In seiner Freizeit findet er im Sport einen Ausgleich zur Arbeit. Aber auch hier ist er ein High Performer: Aktuell bereitet er sich auf den Ironman in Frankfurt im kommenden Jahr vor. Dazu komme er nach eigenen Angaben derzeit allerdings nur selten.