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Das Corona-Update für Rhein-Main

Corona-Update für Rhein-Main - Hanauer sollen Schutzmasken tragen

Der von der Corona-Krise ausgelöste Ansturm auf Kurzarbeit ist in Hessen deutlich stärker als in der Finanz- und Wirtschaftskrise 2008/2009.

Allein in den beiden vergangenen Wochen seien bei den Agenturen in Hessen rund 32 000 Anzeigen eingegangen, berichtete die Regionaldirektion in Frankfurt. In der von der Lehman-Pleite ausgelösten Wirtschaftskrise 2009 betrug der Höchstwert in einem Monat gerade einmal 1470 Anzeigen.


Die Hessische Landesregierung hat in den letzten Tagen mehrere Verordnungen zur Bekämpfung des Corona-Virus erlassen. Diese und zukünftige Verordnungen sind auf der Homepage www.hessen.de abrufbar.


An dieser Stelle informiert HIT RADIO FFH über die Entwicklungen bezüglich des Corona-Virus in Rhein-Main-Gebiet. Wir freuen uns, wenn Sie die Infos mit anderen Bürger*innen teilen und uns weitere Infos zukommen lassen. Schreiben Sie uns an rheinmain@ffh.de

+++ Trotz Corona: Frankfurter Strafgerichte arbeiten weiter +++ 

31.03.20, 15.59 Uhr 

Trotz Abstandsgebot und Ansteckungsgefahr stehen auch im April mehrere große Strafverfahren um Mord oder Totschlag beim Landgericht Frankfurt an. Um die nötigen Abstände - auch zwischen den Richtern und den anderen Verhandlungsbeteiligten untereinander - besser einhalten zu können, weichen die Schwurgerichtskammern allerdings auf die großen Verhandlungssäle aus. Dort wurden die Zuschauerreihen mit Klebebändern so markiert, dass nur jeder dritte Platz eingenommen werden darf.

+++ Hanau ruft zum Nähen und Tragen von Schutzmasken auf +++

31.03.20, 12:37

Der Hanauer Oberbürgermeister Claus Kaminsky (SPD) bittet die Bevölkerung der Stadt, während der Corona-Krise in der Öffentlichkeit Schutzmasken für Mund und Nase zu tragen. Damit soll ein Ansteckungsrisiko mit dem Virus verringert und die Verbreitung verlangsamt werden. Damit sich die Menschen selbst versorgen können, erarbeitet die Stadt eine Nähanleitung, die in den kommenden Tagen veröffentlicht werden soll. Wer der Devise "Do it yourself" nicht folgen könne, für den bemühe sich die Stadt, Lösungen zu finden, sagte ein Mitarbeiter des Krisenstabs.

+++ Dax stabilisiert sich über 10 000 Punkten +++

31.03.20, 12.04 Uhr

Der deutsche Aktienmarkt hat zum Abschluss des von der Corona-Krise geprägten Quartals seine Vortageserholung beschleunigt fortgesetzt. Positive Vorgaben kamen von den sehr festen US-Börsen am Vorabend sowie von unerwartet robusten chinesischen Konjunkturdaten. Der Dax hielt die am Morgen erklommene Marke von 10 000 Punkten und notierte zuletzt 2,01 Prozent höher bei 10 013,26 Zählern.

+++ Eintracht-Trainer Hütter rechnet mit Abbruch der Europa League +++

31.03.20, 11:34 Uhr

Eintracht Frankfurts Trainer Adi Hütter rechnet wegen der Corona-Krise mit einem Abbruch der Europa League. "Ich bin eher skeptisch, ob man die aktuelle Saison in der Europa League zu Ende spielen kann", sagte der 50 Jahre alte Österreicher der "Bild"-Zeitung. Der Wettbewerb ist von der UEFA aufgrund der Coronavirus-Pandemie wie die Champions League im Achtelfinale auf unbestimmte Zeit unterbrochen worden. Sollte es eine Fortsetzung geben, stünde die Eintracht vor dem Aus. Der Fußball-Bundesligist hatte das Hinspiel im Achtelfinale gegen den FC Basel vor leeren Rängen im heimischen Stadion mit 0:3 verloren. 

+++ Flugverkehr in Frankfurt geht weiter kräftig zurück +++

31.03.20, 08.16 Uhr

Der Verkehr am Frankfurter Flughafen nimmt wegen der Coronavirus-Pandemie immer stärker ab. In der 13. Kalenderwoche (23. bis 29. März) sei die Passagierzahl im Vergleich zum Vorjahr um 91 Prozent auf knapp 119 000 gesunken, teilte der Flughafenbetreiber Fraport in Frankfurt mit. Das waren noch mal deutlich weniger als noch in der Vorwoche, als noch etwas mehr als 331 000 Passagiere abgefertigt wurden.

+++ Deutsche Bank spendet 375.000 Atemschutzmasken +++

30.3.20 16:40 Uhr

Die 375.000 Atemschutzmasken aus den Beständen der Deutschen Bank wurden auf insgesamt 28 Paletten in das Katastrophenschutzlager der örtlichen Feuerwehr angeliefert. Von hier aus werden die Masken über das Gesundheitsamt Frankfurt verteilt.

+++ Klinikum Hanau bekommt 2.000 Atemschutzmasken +++

30.3.20 16:01 Uhr

Auf einen Schlag hat das Klinikum Hanau 2.000 neue Mundschutzmasken bekommen. Gespendet hat die Masken der Nagelstudio-Besitzer Hung Phan, dass bestätigte das Forum Hanau heute. Phan der selbst einen Laden im Forum besitzt, benutzt sie eigentlich zum Schutz vor Staub.Da sein Laden aber ja aktuell geschlossen ist, braucht er sie momentan nicht. "In Zeiten, in denen Krankenhäuser notgedrungen Masken zu Wucherpreisen kaufen müssen, ist eine solche Spende wie die von Hung Phan besonders wertvoll – und ein wichtiges Signal", so Klinikum-Geschäftsführer Volkmar Bölke.

+++ Commerzbank streicht Dividende für 2019 +++

30.3.20 15:56 Uhr

Die Commerzbank streicht angesichts der wirtschaftlichen Unsicherheiten infolge der Coronavirus-Pandemie die Dividende für das Geschäftsjahr 2019. Der Vorstand werde der diesjährigen Hauptversammlung keine Gewinnausschüttung vorschlagen, teilte der MDax-Konzern am Montag in Frankfurt mit. Zudem soll das Aktionärstreffen als Online-Veranstaltung ausgerichtet werden.

+++ Frankfurt OB Peter Feldmann fordert - Lufthansa zeitweise verstaatlichen +++

29.3.20  20:56 Uhr

Frankfurt Oberbürgermeister Feldmann hat in der BILD-Zeitung gefordert die Lufthansa zeitweise zu verstaatlichen. Damit soll die Airline vor den Folgen der CORONA-Krise gerettet werden. Der Vorschlag von Frankfurts Oberbürgermeister, der Staat soll Anteile an der Lufthansa übernehmen wie damals bei der Commerzbank bis die Krise überstanden ist. "Die Lufthansa sei existenziell für Frankfurt und die Wirtschaft Deutschlands", so Feldmann, "wir müssen jetzt schnell handeln". Schon jetzt liegt der Konzern buchstäblich am Boden. 700 der 760 Passagier-JETS wurden vorübergehend stillgelegt, mehr als 30tausend Beschäftigte in Kurzarbeit geschickt.

+++ Unterbringungsmöglichkeit für Patienten in Frankfurter Hotel +++

27.03.20 16:49

Von kommender Woche an hat die Stadt Frankfurt eine zusätzliche Unterbringungsmöglichkeit für Menschen aus Gemeinschaftsunterkünften, die sich mit dem Coronavirus infiziert haben oder als Verdachtsfälle gelten. "Vom 1. April an sind in einem Hotel vier Zimmer fest gebucht", sagte eine Sprecherin des Sozialdezernats am Freitag. Bei Bedarf könne das bis auf 55 Zimmer ausgebaut werden. So könnten mögliche Infizierte von anderen Bewohnern von Gemeinschaftsunterkünften für Flüchtlinge oder Wohnungslose getrennt werden. Betreut würden die Betroffenen in dem Hotel vom Deutschen Roten Kreuz, sagte die Sprecherin.

+++ Stadt Frankfurt unterstützt Kulturschaffende +++

27.03.20  13:00 Uhr

Die Corona-Krise treibt derzeit die Kulturschaffenden in Frankfurt in den Ruin. Um die akute Notsituation zu lindern, hat Frankfurts Kulturdezernentin Ina Hartwig unbürokratische Maßnahmen ergriffen: Bereits getätigte zweckgebundene Förderzusagen, auch an die freie Szene, werden eingehalten, auch wenn Veranstaltungen ausfallen. Zudem besteht die Möglichkeit, gestaffelte Auszahlungen vorzuziehen, um akute Bedrängnisse abzuwehren. „Das war uns als unbürokratische ‚Erste Hilfe‘ sehr wichtig“, erklärt Hartwig

+++ Nicht ans Frankfurter Mainufer pilgern +++

27.03.20  7:00 Uhr

Um Gedränge und Überfüllung zu verhindern, solle man das Mainufer bei dem schönen Wetter meiden - bittet eindringlich Frankfurts Umweltdezernentin Rosemarie Heilig. Bei schönem Frühlingswetter zieht es trotz Corona-Shutdown viele Menschen ins Freie. „Sogar die Weltgesundheitsorganisation WHO empfiehlt tägliche Spaziergänge an der frischen Luft“, sagt Umweltdezernentin Rosemarie Heilig. „Auch Joggen und Radfahren sind weiterhin möglich, wenn man sich an die Abstandsregeln hält.“ Allerdings bittet die Stadträtin die Frankfurter, an sonnigen Abenden und am Wochenende nicht in Scharen ans Mainufer zu strömen. „Meiden Sie jedes Gedränge. Bitte pilgern Sie nicht alle zum Main. Suchen Sie sich lieber ein anderes Ausflugsziel."

+++ 90-Jährige stirbt in Hanau an Corona-Virus +++

26.03.20, 21:08

Eine über 90 Jahre alte Frau ist am Donnerstag in Hanau nach einer Infektion mit dem Coronavirus gestorben. Die Seniorin habe sich in häuslicher Quarantäne befunden, teilte Oberbürgermeister Claus Kaminsky (SPD) mit. Das Sozialministerium hatte zuvor am Donnerstag hessenweit sechs auf den Erreger Sars-CoV-2 zurückzuführende Todesfälle gemeldet. Der Todesfall in Hanau sei in dieser Statistik nicht mit aufgeführt, sagte eine Ministeriumssprecherin.

+++ Fraport will Corona-Krise ohne staatliche Unterstützung stemmen +++

26.3.20, 20:45

Der Frankfurter Flughafenbetreiber Fraport will die Corona-Krise nach Möglichkeit ohne staatliche Unterstützung bewältigen. "Wir wollen ohne Staatshilfe auskommen. Mit den eingeleiteten Sparmaßnahmen gehen wir heute davon aus, das zu schaffen", sagte der Fraport-Vorstandsvorsitzende Stefan Schulte der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung". Fraport habe ein Liquiditätspolster von mehr als einer Milliarde Euro, das noch aufgestockt werde

+++ Frau ohrfeigt Supermarktmitarbeiterin wegen Toilettenpapier +++

26.03.20, 20:02

Aus Furcht, beim Kauf von Toilettenpapier zu kurz zu kommen, hat eine Frau in Frankfurt einer Verkäuferin eine Backpfeife verpasst. Das teilte die hessische Polizei am Donnerstag mit. Die Verkäuferin hatte die Kundin der Hygienevorschrift gemäß am Mittwoch gebeten, am Eingang einer Drogerie zu warten.

Dadurch habe sich die 51-Jährige gegenüber anderen Kunden wohl benachteiligt gesehen und der 26-Jährigen ins Gesicht geschlagen und sie gestoßen, hieß es. Die Mitarbeiterin wurde leicht verletzt. Als Grund gab die Kundin an, sie habe befürchtet, kein Toilettenpapier zu bekommen. Die Polizei leitete ein Verfahren wegen Körperverletzung ein.

+++ Zahl der Infizierten hessenweit in Frankfurt am höchsten +++

25.03.20, 21:19

Die Stadt Frankfurt meldete mit 212 Fällen die meisten Infizierten, gefolgt vom Landreis Groß-Gerau (118) sowie den Kreisen Limburg-Weilburg und Fulda (beide 110). Die wenigsten Fälle - zehn - wurden bislang im nordhessischen Werra-Meißner-Kreis registriert.

+++ Fraport zahlt wegen Corona-Krise keine Dividende an Aktionäre +++

25.03.20, 19:29

Der Frankfurter Flughafenbetreiber Fraport will nun doch keine Dividende an seine Aktionäre auszahlen. Der MDax-Konzern kassierte am Mittwoch seine anderslautende Entscheidung vom 13. März, als noch 2 Euro pro Anteil geplant waren. Vorstandschef Stefan Schulte begründete die Kehrtwende mit der dramatischen Entwicklung der Corona-Krise. "Noch vor wenigen Wochen lagen die Verkehrsrückgänge in Frankfurt bei 50 Prozent, was aus damaliger Sicht schon sehr hoch war. Mittlerweile sind wir bei bis zu 95 Prozent angelangt. Im Monat April werden wir insgesamt etwa so viele Passagiere in Frankfurt haben wie sonst an einem einzigen Spitzentag im Sommer." Man begegne der Krise mit einem großangelegten Sparprogramm und Kurzarbeit.

+++ Erster Corona-Fall bei Frauenfußball-Bundesligist 1. FFC Frankfurt +++

25.03.20, 18:00

Der Frauenfußball-Bundesligist 1. FFC Frankfurt meldet den ersten Coronavirus-Fall in seinen Reihen. Eine Spielerin des Tabellensechsten habe sich mit dem Erreger Sars-CoV-2 infiziert, teilten die Hessen am Mittwoch mit. "Die Spielerin zeigt leichte Symptome, ihr geht es den Umständen aber entsprechend gut", sagte FFC-Manager Siegfried Dietrich. Da der zeitliche Rahmen der Ansteckung außerhalb einer direkten Team-Präsenz der betroffenen Spielerin liege, sei aktuell kein Corona-Test für die komplette Mannschaft und das Trainer- sowie Betreuerteam vorgesehen.

+++ Basketball: Skyliners beantragen Kurzarbeit +++

25.03.20  10.49 Uhr

Die Corona-Krise wirkt sich auch auf unsere hessischen Sport-Vereine aus. Nach Handball-Bundesligist HSG Wetzlar haben auch die Basketball-Skyliners Frankfurt Kurzarbeit beantragt. Skyliners-Chef Gunnar Wöbke sagt: die Lage sei extrem, der Klub kämpfe ums Überleben. Durch diese Maßnahme solle die Zukunft gesichert werden.

+++ Sonderöffnungszeiten für Risikogruppen in Rodgauer Supermarkt +++

25.3.20  7:00 Uhr

Der EDEKA-Markt in Dudenhofen öffnet ab sofort von 7 bis 8 Uhr nur für Senioren, chronisch Kranke und Hilfsbedürftige, damit die ungestört einkaufen können. Ein Sicherheitsdienst soll das kontrollieren.

+++ Nassauische Heimstätten verzichten auf Kündigungen und Mieterhöhungen +++

25.3.20  6:56 Uhr

Hessens größtes Wohnungsunternehmen will auf Kündigungen und Räumungen die in Zusammenhang mit der Corona-Krise stehen verzichten. Auch Mieter die ihre Wohnung bereits gekündigt hatten und jetzt nicht umziehen können dürfen weiter in den Wohnungen verbleiben, falls die nicht bereits neu vermietet wurden. Mieter die wegen Einkommensausfällen die Miete jetzt nicht fristgerecht zahlen können sollen sich frühzeitig melden - dann sollen individuelle Lösungen erarbeitet werden. Der Unternehmensgruppe gehören knapp 60.000 Wohnungen in 140 Städten und Gemeinden in Hessen.

+++ Uniklinik Frankfurt richtet eigenes Gebäude für Corona-Patienten ein +++

24.03.20, 20:00 Uhr

Das Uniklinikum Frankfurt bereitet sich auf die Versorgung einer großen Zahl an Covid-19-Patienten vor. In einem von den übrigen Bereichen abgetrennten Gebäude soll dazu eine organisatorisch eigenständige Klinik betrieben werden, wie die Klinik mitteilte. In ihr sollen mit dem Coronavirus infizierte Menschen räumlich getrennt von den übrigen Patienten behandelt werden. Die derzeit in Haus 23 untergebrachten Patienten werden den Angaben zufolge in andere Gebäude verlegt oder entlassen.

+++ Maintal: Norma-Chef positiv auf Coronavirus getestet +++

24.03.20, 10.19 Uhr

Der Chef des Autozulieferers und Verbindungsspezialisten Norma Group, Michael Schneider, hat sich mit dem neuartigen Coronavirus infiziert. Derzeit könne er seine Tätigkeit nicht ausüben und sei in medizinischer Behandlung, teilte das Unternehmen im hessischen Maintal mit.

+++ Passagierzahlen am Flughafen brechen weiter ein +++

24.3.20, 07:40 Uhr

Der weltweit nahezu zum Erliegen gekommene Flugverkehr hinterlässt beim Frankfurter Flughafenbetreiber Fraport weiterhin tiefe Spuren. Die Passagierzahl brach in der zwölften Kalenderwoche des Jahres (16. bis 22. März) um 73,5 Prozent auf 331 353 ein, und das Frachtvolumen fiel um rund ein Fünftel auf 36 591 Tonnen, wie das Unternehmen in Frankfurt mitteilte. Die Anzahl der Flugbewegungen sank um rund 58 Prozent auf 3960. Das Unternehmen hatte erst jüngst wegen der Folgen der Coronavirus-Pandemie für einen Großteil der Beschäftigten Kurzarbeit eingeführt.

+++ Hamsterkäufe jetzt auch in Frankfurt verboten +++

24.3.20, 06:30 Uhr

Auch in Frankfurt sind in den Supermärkten ab sofort Hamsterkäufe verboten. Außerdem darf in Geschäfte nur ein Kunde pro 20 Quadratmeter gleichzeitig. Einkaufswagen müssen regelmäßig gereinigt werden, Angestellte sollen eigene Handtücher zum Händewaschen erhalten. Supermärkten, die gegen diese Allgemeinverfügung verstoßen, drohen Bußgelder von 500 bis 25.000 Euro. "Unsäglich" nennt Frankfurts Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) die Hamsterkäufe.

+++ Vierter Corona-Todesfall in Hessen: 89-jährige Person in Offenbach gestorben +++

23.3.20,  15:57 Uhr

In Offenbach ist ein mit dem Coronavirus infizierter Mensch gestorben. Der 89-Jährige habe mehrere Vorerkrankungen gehabt, teilte die Stadt mit. Ob es sich dabei um einen Mann oder eine Frau handelt, war den Angaben zufolge unklar. Er starb am Sonntag. Insgesamt wurden bis zum Montag in Offenbach elf weitere Menschen positiv auf das Virus getestet. Zehn von ihnen sind in häuslicher Quarantäne, einer liegt im Krankenhaus.

+++ Eintracht-Team geht es gut +++

Das Team von Eintracht Frankfurt sitzt derzeit für zwei Wochen in häuslicher Quarantäne, weil zwei Spieler sich mit dem Coronavirus infiziert haben. Den beiden Spielern sowie der ganzen Mannschaft geht es aber gut, sagt Eintracht-Sportvorstand im exklusiven FFH-Interview.

+++ Frankfurter Virologin erwartet schnellere Tests +++

23.3.20  4:00 Uhr

Die Frankfurter Virologin Sandra Ciesek erwartet noch in diesem Monat einfachere und schnellere Tests auf das Coronavirus. "Was die Tests angeht wird sich die Lage bald entspannen", sagte Ciesek der Deutschen Presse-Agentur. Sie sei sehr hoffnungsvoll, dass es in den kommenden Wochen Tests geben werde, die nicht so anspruchsvolle Laborarbeit erfordern.

Verschiedene Firmen hätten schnellere Tests entwickelt, die vielleicht noch im März oder April auf den Markt kämen - zum Beispiel ein System, "mit dem man zum Beispiel in der Notaufnahme in etwa 90 Minuten ein Testergebnis bekommt". Ciesek ist eine der führenden Forscherinnen für Sars-CoV-2 in Deutschland und arbeitet am Klinikum der Frankfurter Goethe-Universität.

+++ Hamsterkäufe ab heute in Hanau verboten +++

23.3.20  1:00 Uhr

Hamsterkäufe in Supermärkten sind in Hanau ab heute offiziell verboten. Eine entsprechende Verfügung sagt: nur noch Waren in haushaltsüblichem Umfang dürfen an die Kunden verkauft werden. In einigen Supermärkten hatten Hamsterkäufer das Kassenpersonal beleidigt und angefeindet als die um Mäßigung und Rücksichtnahme baten. "Das ist asozial und unerträglich", sagte Hanaus Oberbürgermeister  Claus Kaminsky.

+++ Zweiter Eintracht-Spieler infiziert +++

21.3.20  18:51 Uhr

Bei Fussball-Bundesligist Eintracht Frankfurt ist ein zweiter Spieler positiv auf das Corona Virus getestet worden. Das hat der Verein am frühen Abend mitgeteilt. Um wen es sich handelt, bleibt unklar. Bereits am späten Donnerstagabend war bekanntgeworden, dass ein Eintracht-Spieler mit dem Coronavirus infiziert ist.  Hier gibt es mehr Infos.

Christian Belz

Reporter
Christian Belz

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