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Bundesgartenschau in Mannheim: Die Tore sind geöffnet

Tore sind geöffnet - Bundesgartenschau in Mannheim

Ein Holzrahmen mit der Aufschrift „BUGA 23“ liegt auf dem Gelände der Bundesgartenschau vor einem Blumenbeet.
© dpa

Ein Holzrahmen mit der Aufschrift „BUGA 23“ liegt auf dem Gelände der Bundesgartenschau vor einem Blumenbeet. Am Freitag startet die Buga mit einer Gesamtfläche von rund 100 Hektar.

Nach zehn Jahren Planzeit ist es soweit: Die Bundesgartenschau (Buga) in Mannheim hat ihre Tore geöffnet. Die Buga dauert knapp 180 Tage und wurde von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier als Schirmherr eröffnet. Letzter Tag ist der 8. Oktober.

Die Schau will ganz besonders nachhaltig sein und Mannheim zugleich eine noch grünere Lunge verpassen. Im Zentrum stehen diesmal die vier Leitthemen Klima, Energie, Umwelt und Nahrungssicherung. Alles rund um die Bundesgartenschau spielt sich in zwei Parks ab: Zum einen ist das ein etwa 80 Hektar großes Gelände rund um die frühere amerikanische Spinelli-Kaserne. Zum anderen dient der Luisenpark als Schauplatz.


Wichtige Infos auf einen Blick:

  • Wie ist die Buga geöffnet? Die Buga ist jeden Tag offen. Einlass ist an den Haupteingängen zwischen 9 und 19 Uhr; bei Abendveranstaltungen auch länger.
  • Kinder und Jugendliche bis 14 Jahre dürfen kostenlos rein. Junge Erwachsene zwischen 15 und 24 Jahren zahlen für eine Tageskarte 11 Euro und Erwachsene ab 25 Jahren 28 Euro. Dauerkarten kosten für junge Erwachsene 65 Euro und für Erwachsene 145 Euro - können aber bis 13. April im Vorverkauf für günstigere 60 beziehungsweise 130 Euro erworben werden.
  • Wie kommt man zur Buga? Am besten mit dem ÖPNV. Dafür wird eine eigens eingerichtete Straßenbahnlinie namens "BUGA-Express" vom Hauptbahnhof aus bis zum Spinelligelände fahren. Wer trotzdem mit dem Auto fahren will, muss am Maimarktgelände parken. Von dort aus verkehrt ein Shuttlebus.
  • Hunde - mit Ausnahme von Assistenzhunden - und andere Tiere müssen draußen bleiben. Auch Fahrräder, Roller, Inlineskates, Segways und Skateboards dürfen ohne ausdrückliche Genehmigung nicht mit rein. Ausgenommen sind bestimmte Bereiche, die extra für Fahr- oder Sportgeräte vorgesehen sind.

50.000 Dauerkarten bereits verkauft

Die Buga an sich kostete rund 60 Millionen Euro, die durch Ticketverkauf, Sponsoring und Verpachtungen wieder hereingeholt werden sollen. Bisher wurden schon 50.000 Dauer- und mehr als 80.000 Tageskarten verkauft. Insgesamt rechnet die Stadt Mannheim mit über zwei Millionen Besuchern. Auch in der Innenstadt soll die Gartenschau sichtbar sein. So wird beispielsweise die Fahrstrecke des "BUGA 23-Express" mit Rollrasen ausgelegt und so ein grüner Teppich zum Gelände geschaffen. Auch Rad- und Fußwege wurden laut der Stadt Mannheim erneuert.

Bundesgartenschau auf rund 100 Hektar Fläche

Insgesamt kommt die Schau auf rund 100 Hektar Fläche - nach Angaben der Stadt Mannheim ist es das zweitgrößte Buga-Gelände überhaupt. Zu den Highlights zählt eine mit Ökostrom betriebene Seilbahn, die - neben Shuttle-Bussen - das Spinelligelände mit dem Luisenpark verbindet. Die Fahrt über zwei Kilometer in einer der 64 Kabinen dauert nur einige Minuten. Pro Stunde und Richtung können bis zu 2800 Personen transportiert werden. Als architektonisches Glanzlicht gilt der Panoramasteg im Spinellipark. Von dem 81 Meter langen und 12 Meter hohen Steg kann man über die Stadt und das gesamte Buga-Gelände blicken.

Ein Blick auf die Buga-Seilbahn. 
© BUGA 23, Daniel Lukac

Ein Blick auf die Buga-Seilbahn. 

Stromgewinnung aus Urin

Ebenfalls im Spinellipark liegt die sogenannte U-Halle. Kennzeichen der früheren Lagerhalle sind gerüstartige Strukturen, die mit Kletterpflanzen und Wildblumen versehen werden. Außerdem finden dort die 19 großen Blumenhallenschauen statt. Auf einem Experimentierfeld stehen 2023 klimaresiliente Zukunftsbäume. Zudem beschäftigen sich dort 17 Gärten mit Nachhaltigkeitszielen wie Klimaschutz. Das Projekt PeePower erforscht Stromgewinnung aus Urin.

Neue Parks und Wohnungen nach der Buga

Nach der Buga soll das Kerngebiet zwischen Feudenheim und Käfertal als Freilandfläche für das Klima freigehalten werden und als neue Parklandschaft zur Verfügung stehen. In Nachbarschaft des Buga-Geländes, etwa am Südrand bei Käfertal, sollen rund 2200 Wohneinheiten entstehen. Der Panoramasteg wird Fußgängerbrücke.

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