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Marodes Hochhaus: So geht es jetzt in Babenhausen weiter

Leeres Hochhaus in Babenhausen - Bewohner können jetzt stundenweise rein

Marc Wilhelm

Leiter Studio Südhessen
Marc Wilhelm

Es ist zumindest ein Fortschritt: Die Bewohner des seit Monaten gesperrten, maroden Hochhauses “Im Erloch” in Babenhausen (Kreis Darmstadt-Dieburg) können jetzt an mehreren Terminen stundenweise in ihre Wohnungen, um ihr Hab und Gut ausräumen zu können.

Die fast 200 Menschen mussten das Gebäude im vergangenen Juni Hals über Kopf verlassen, weil erst Fassadenteile, dann ein Fenster heruntergefallen waren.

Dichtes grünes Netz

Nun ist die Fassade gesichert: Ein dichtes grünes Netz umspannt das elfstöckige Gebäude und ermöglicht den Bewohnern, stundenweise zurückzukehren und Gegenstände aus ihren Wohnungen zu holen.

Bewohner: "Ich will einfach, dass das vorbei ist!"

FFH-Reporter Marc Wilhelm im Gespräch mit Bewohnern des maroden Hochhauses in Babenhausen. Viele wollen nur noch zum Ausräumen ihrer Wohnung hierher zurückkommen.

© HIT RADIO FFH

Monatelanges Warten

Nach sieben Monaten durften die Menschen am Montag (23.2.) das Gebäude nach Monaten erstmals betreten, wenn auch nur kurzfristig. Die Kreisbauaufsicht bewertet das hochgezogene Netz für sicher und gab grünes Licht für das Betreten des Gebäudes.

© HIT RADIO FFH

In dem Hochhaus waren bis zum vergangenen Juni insgesamt 187 Menschen gemeldet.

 

Neues Zuhause gefunden

Die Bewohner, darunter auch viele Familien mit Kindern, wohnen seit vergangenem Sommer bei Freunden oder fanden auch inzwischen anderweitig ein neues Zuhause, wie sie im Gespräch mit HIT RADIO FFH berichteten.

Eigentümerbeirat: "Für die Brandschutzmaßnahmen brauchen wir noch ein bisschen Geld"

Holger Gröning vom Eigentümerbeirat des Hauses über den aktuellen Stand

© HIT RADIO FFH

Unklarheit über dauerhafte Rückkehr

Doch die Zukunft des Hochhauses bleibt weiter ungewiss. Für eine vollständige Wiedereröffnung muss der Brandschutz deutlich verbessert werden. Dafür fehlen jedoch aktuell noch mehrere Hunderttausend Euro, die von den Eigentümern aufgebracht werden müssen, wie uns deren Vertreter berichtet. Ein Umzug zurück in die Wohnungen ist derzeit deshalb noch nicht absehbar.

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