Einführung in Darmstadt geplant - Neue Bezahlkarte für Geflüchtete
Die Stadt Darmstadt plant die Einführung einer Bezahlkarte für Geflüchtete. Diese Maßnahme erfolgt auf Grundlage der Beschlüsse des Landes Hessen. Darmstadt wird die Vorgaben umsetzen, sobald eine entsprechende Beschlussvorlage vorliegt.
Die Stadtregierung von Darmstadt, darunter Oberbürgermeister Hanno Benz, Stadtkämmerer André Schellenberg und Ordnungsdezernent Paul Georg Wandrey, unterstützt diesen Schritt. Sie betonen, dass die Einführung der Bezahlkarte für alle Geflüchteten in Darmstadt gelten soll und nur ein Verwaltungsinstrument ist.
Ziele der Bezahlkarte
„Wir werden die landesgesetzlichen Vorgaben umsetzen und sorgen zugleich für eine praktikable Lösung vor Ort“, betonen die Dezernenten. Ministerpräsident Boris Rhein hat erklärt, dass die Karte die Kommunen bei der Umsetzung des Asylbewerberleistungsgesetzes entlasten soll. Die Karte soll die Verwaltungsabläufe vereinfachen, Verfahren einheitlich gestalten und Transparenz schaffen.
Technische Umsetzung und Vorteile
Die Einführung der Karte erfordert nicht zwingend eine technische Schnittstelle zwischen städtischen Systemen und dem zentralen Bezahlkartensystem des Landes. Laut dem Hessischen Sozialministerium ist die Software-Schnittstelle bereits programmiert. Sie soll den Kommunen helfen, die Verwaltungsabläufe zu vereinfachen. Die Stadt Darmstadt erwartet nun eine Vorlage von der Sozialdezernentin, um die Einführung offiziell zu beschließen.