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Freibad-Sanierung in Bad König: Mehrheit stimmt dagegen

Votum beim Bürgerentscheid - Freibad von Bad König wird nicht saniert

Marc Wilhelm

Leiter Studio Südhessen
Marc Wilhelm

In Bad König (Odenwaldkreis) gab es gleichzeitig mit der Kommunalwahl ein Bürgerentscheid über die Sanierung des örtlichen Freibads. Seit 2019 ist das Bad wegen technischer Mängel geschlossen. Ergebnis: Die Mehrheit (58,4 Prozent) lehnt eine Sanierung des Bads mit einer gleichzeitigen Steuererhöhung für die Bad Königer ab.

Die Bürger mussten am Sonntag entscheiden, ob das Bad, trotz einer notwendigen Erhöhung der Grundsteuer B um 80 Punkte, saniert und wiedereröffnet werden soll - mit entsprechenden Kosten für die Bürgerschaft.

Neustart mit Chlortechnik oder Naturbad?

Die geplante Grundsteuererhöhung sollte der Stadt rund 320.000 Euro jährlich einbringen, um die anfallenden Kosten für den laufenden Freibad-Betrieb stemmen zu können. Der Bürgermeister von Bad König, Frank Hofferbert, unterstützte im Vorfeld des Bürgerentscheids die Sanierung: Er betonte, dass Bad König sich die Investition leisten kann, solange die Bürger mit einbezogen werden. Er sagte: “Ich bin für ein Freibad, aber nicht über die Köpfe der Bürger hinweg.”

4,3 Millionen Euro Kosten

Die geschätzten Sanierungskosten belaufen sich demnach auf 4,3 Millionen Euro. Zwei Varianten standen zur Auswahl, falls sich eine Mehrheit für den Neustart des Bads entscheiden sollte: ein konventionelles Freibad mit Chlor oder ein Naturbad, das durch biologische Methoden gereinigt wird und in der Umgegend ein Alleinstellungsmerkmal wäre.

© HIT RADIO FFH

Bürgermeister Frank Hofferbert bei einer Infoveranstaltung auf dem Freibad-Gelände in Bad König im Februar.

Sozialer Treffpunkt wird betont

In der Stadt gab es vor dem Entscheid gemischte Meinungen zu dem Projekt. Befürworter betonten im FFH-Gespräch vor allem die Bedeutung des Freibads als sozialen Treffpunkt, der seit der Schließung 2019 schmerzlich vermisst werde. Gegner befürchteten, dass die Kosten zu hoch und nicht tragbar sind. Laut Berechnungen würde die Grundsteuererhöhung für den Besitzer eines Einfamilienhauses zwischen 60 und 70 Euro jährlich ausmachen.

Auch Rückbau kostet viel Geld

Allerdings wurde auch deutlich gemacht: Bei Ablehnung des Bürgerentscheids müsste die Stadt auch etwa 500.000 Euro für den Rückbau ausgeben. Mit dieser Variante müssen sich die Stadtverordneten nach dem Bürgerentscheid nun befassen.

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