Rettung in Mannheim eskaliert - Polizisten überwältigen Patienten
Ein Rettungseinsatz in der Mannheimer Neckarstadt ist eskaliert: Ein 45-jähriger Patient hat laut Polizei einen Sanitäter angegriffen und zu Boden geworfen. Sechs Polizisten waren nötig, um den aggressiven Mann schließlich zu bändigen.
Die Polizei wurde eigentlich zur Unterstützung des Rettungsdienstes gerufen, doch vor Ort bot sich den Beamten eine brenzlige Situation.
Rettungssanitäter am Kragen gepackt
Der 45-Jährige befand sich über dem Rettungssanitäter und soll diesen gerade am Kragen gepackt haben. Zuvor hatte der Patient den Helfer den Angaben zufolge ergriffen und auf den Boden geworfen.
Massiver Widerstand am Boden
Die Einsatzkräfte griffen sofort ein, trennten den Mann von dem Sanitäter und brachten ihn zu Boden. Doch der 45-Jährige wehrte sich laut Polizei massiv gegen die Festnahme. Er trat nach den Beamten und schlug seinen eigenen Kopf auf den Boden.
Sechs Beamte im Einsatz
Um dem Mann schließlich Hand- und Fußfesseln anzulegen, brauchte es insgesamt sechs Polizisten. Auf dem Revier gab der 45-Jährige an, unter dem Einfluss von Drogen zu stehen.
Sanitäter kann Dienst fortsetzen
Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der Mann wieder entlassen. Er zog sich durch seine massive Gegenwehr leichte Verletzungen zu. Der angegriffene Sanitäter kam glimpflich davon: Er wurde nur leicht verletzt und konnte seinen Dienst laut Polizei weiter verrichten. Die eingesetzten Polizisten blieben unverletzt.
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