Maislabyrinth in Groß-Umstadt - Mehr als drei Kilometer langer Irrweg
Verlaufen ausdrücklich erwünscht: In Groß-Umstadt lockt wieder ein riesiges Maislabyrinth Besucher in die Irre. Dieses Mal haben die Landwirte ein ganz besonderes, französisch angehauchtes Motiv in ihr Feld gezaubert.
Die Landwirte Moritz und Hansgeorg Münch haben neben ihrem Hof im Kreis Darmstadt-Dieburg erneut die Traktoren und die Mais-Sähmaschine kreisen lassen. Den Angaben zufolge widmet sich das diesjährige Labyrinth dem 60-jährigen Bestehen der Städtepartnerschaft zwischen Groß-Umstadt und der französischen Gemeinde Saint-Péray.
Französisches Flair aus der Luft
Wer von oben auf das Feld blickt, erkennt laut den Betreibern nicht nur das Jubiläumslogo der Verschwisterung. Auch das Wappen von Saint-Péray und weitere typisch französische Motive werden durch den Mais und die entsprechenden Wege dargestellt. Trotz der großen Hitze und Trockenheit seien die Pflanzen fast überall hoch genug gewachsen, um als blickdichter Irrgarten zu dienen.
Stempel-Suche auf drei Kilometern
Am Boden wartet auf die Besucher ein rund 3.100 Meter langes Wegenetz voller Sackgassen und Irrwege. Wer sich nicht komplett verläuft, kann tief im Feld an sechs versteckten Stationen Stempel sammeln, heißt es von den Landwirten.
Eis und Strohburg zur Belohnung
Wer die Orientierung behält und wieder herausfindet, kann sich anschließend auf einer Strohkletterburg austoben oder im Hofladen mit einem Eis abkühlen. Der Eintritt in den Irrgarten kostet fünf Euro pro Person. Geöffnet ist das Labyrinth direkt an der B45 bei Groß-Umstadt täglich von 9 bis 19 Uhr. Die Parkplätze sind vor Ort ausgeschildert.