Gefährlicher Fund im Rhein - Rhein gibt alte Phosphorgranate frei
Ein Spaziergang am Rheinufer bei Kornsand hat für einen Fußgänger mit einem brisanten Fund geendet. Wegen des niedrigen Wasserstandes entdeckte der Mann eine alte Weltkriegs-Granate, die plötzlich anfing zu qualmen. Der Kampfmittelräumdienst musste anrücken.
Der Spaziergänger bemerkte die Phosphorgranate am Ufer, die durch das zurückgegangene Wasser des Rheins freigelegt worden war. Da das Kampfmittel nun an der frischen Luft lag, reagierte der Phosphor laut Polizei mit dem Sauerstoff und begann direkt zu rauchen.
Experten rücken an
Der Finder reagierte genau richtig: Er hielt Abstand und wählte sofort den Notruf. Die alarmierte Polizei verständigte umgehend den Kampfmittelräumdienst. Die Spezialisten konnten die rauchende Granate den Angaben zufolge direkt vor Ort unschädlich machen und sicher abtransportieren. Verletzt wurde niemand.
Polizei warnt vor Munition
Weil der Pegel des Rheins weiterhin extrem niedrig ist, warnt die Polizei vor weiteren freigelegten Überresten aus dem Zweiten Weltkrieg. Wer auf einen verdächtigen Gegenstand stößt, soll diesen auf keinen Fall berühren.
Abstand halten und Notruf wählen
Die Beamten raten dringend dazu, sofort Abstand zu halten, die Fundstelle nicht zu verändern und umgehend die Polizei zu verständigen. Der Kampfmittelräumdienst kümmere sich dann um die fachgerechte Entsorgung, heißt es von den Behörden.