Spaziergänger finden Granate - Erfolgreiche Sprengung bei Riedstadt
Da haben zwei Spaziergänger am Sonntag ganz schön einen Schreck bekommen: Im Bachbett des Schwarzbaches lag eine Panzergranate aus dem Zweiten Weltkrieg - am Montag musste sie gesprengt werden.
Ein 48 Jahre alter Mann war mit seinem Sohn am Sonntag im Bett des Schwarzbaches westlich der Vitos-Klinik in Riedstadt unterwegs, als die beiden das Kampfmittel entdeckten. Sie verständigten sofort die Polizei. Die Beamten sperrten den Fundort umgehend ab und riefen den Kampfmittelräumdienst hinzu.
Kampfmittelräumdienst entscheidet: Sprengung vor Ort nötig
Nach einer Begutachtung des Fundstücks stand für den Kampfmittelräumdienst fest: Die Panzergranate muss direkt vor Ort gesprengt werden. Am Montagvormittag liefen dafür die Vorbereitungen in enger Abstimmung zwischen Stadt, Polizei und Kampfmittelräumdienst.
Loch als Sprengort ausgehoben
In einem nahegelegenen Feld legte die Stadt Riedstadt den Sprengort fest und prüfte vorab, dass keine unterirdischen Gasleitungen durch das Gebiet führen. Anschließend hob der städtische Bauhof ein 1,80 Meter tiefes Loch aus. Die Polizei richtete rund um den Sprengort einen Sicherheitsbereich mit einem Radius von 300 Metern ein.
Sprengung ohne Komplikationen
Der Kampfmittelräumdienst brachte die 8,8 Zentimeter große Panzergranate in einer Transportbox in die Grube, die danach wieder mit Erde bedeckt wurde. Gegen 11:40 Uhr war es dann soweit: Die Granate wurde erfolgreich und ohne Komplikationen gesprengt.
Bürgermeister dankt Findern und Einsatzkräften
Riedstadts Bürgermeister Marcus Kretschmann bedankte sich bei den beiden Findern für ihre umsichtige Reaktion sowie bei Polizei und Kampfmittelräumdienst für den Einsatz. Nach Auskunft der Polizei bestand für die Bevölkerung und die Anwohner zu keiner Zeit eine Gefahr.