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Ultranet im Rheingau-Taunus - Kreis und vier Kommunen werden klagen

Megastrom-Leitungen im Taunus - Kreis und vier Kommunen werden klagen

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Ultranet heißt die neue Gleichstromverbindung zwischen Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg. Rund 2.000 Megawatt elektrische Leistung kann die etwa 340 Kilometer lange Leitung übertragen. Im Taunus sollen dafür schon bestehende Gleichstromleitungen genutzt werden: Nur: Die Energiemenge, die dann über diese Trasse transportiert wird, wäre um ein Vielfaches höher.

Der Rheingau Taunus-Kreis wird mit vier weiteren Städten und Gemeinden gegen eine geplante Ultranet-Trasse klagen. Im Landkreistag haben sich alle Parteien einstimmig für die Klage ausgesprochen. Die AfD hat sich bei der Abstimmung enthalten.

Ultranet-Gleichstrom soll die Energiewende vorantreiben. Mit der Trasse können große Strommengen von Windkraftwerken in Norddeutschland in den Süden transportiert werden. 

Angst vor dem Megastrom

Bei der schon bestehenden Taunus-Trasse müssten nur die Leitungen ausgetauscht werden. Die Anwohner haben aber Angst vor dem Mega-Starkstrom (2.000 Megawatt). Und dafür gab es sogar auch Verständnis.

Nach Widerstand Kompromisse

Nach erbitterten Widerstand  hatten die Bundesnetzagentur und der Netzbetreiber Amprion die Trassenführung in der Nähe von Wohngebieten geändert. Die Trasse sollte in der Nähe von Wohnhäusern um bis zu 100 Meter verlegt werden. 

Schnelle Umsetzung gegen Bürgerwillen

Wirtschaftsminister Harbeck will aber die schnelle Umsetzung und kippte kurzerhand alle Kompromisse. Deshalb klagen jetzt die betroffenen Taunuskommunen. Der Landkreis schließt sich an. Anwalts- und Gerichtskosten werden auf 120.000 Euro geschätzt. Die Kosten wollen sich der Landkreis, die Städte Eppstein und Idstein und die Gemeinden Niedernhausen und Hühnstetten teilen. 

Sandro Zehner: "Die Empörung vorort ist groß"

Alle Kreistags-Parteien mit Ausnahme der AfD unterstützen die Klage gegen die Trassenführung. Der CDU-Fraktionsvorsitzende im Kreistag Zehner sagt: Die Empörung sei groß, dass ursprüngliche Zusagen gekippt wurden.

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Konrad Neuhaus

Redakteur
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