Gefährlicher Handy-Verkauf - Warum dabei in Mainz ein Schuss fiel
Ein Handyverkauf in der Mainzer Altstadt nahm ein gefährliches Ende: Statt Geld bekam der Verkäufer einen Schuss aus einer Gaspistole ab. Die Polizei konnte zwei Tatverdächtige jedoch schnell dingfest machen.
Der Geschädigte hatte sein altes Mobiltelefon über eine Internetplattform angeboten. Für die Übergabe verabredete er sich mit einem Interessenten in der Großen Weißgasse.
Griff zur Waffe
Der jugendliche Tatverdächtige wollte das Handy laut Polizei mehrfach in die Hand nehmen, um es zu prüfen. Dem Verkäufer kam das Verhalten verdächtig vor, er lehnte ab. Daraufhin entriss der Jugendliche ihm das Gerät und feuerte unmittelbar mit einer Gaspistole in Richtung des Mannes.
Übergabe an Komplizen
Verletzt wurde der Bestohlene bei dem Angriff glücklicherweise nicht. Er nahm die Verfolgung auf und wählte den Notruf. Dabei beobachtete er den Angaben zufolge, wie der Täter das Handy an einen zweiten Verdächtigen übergab, bevor sich beide in unterschiedliche Richtungen trennten.
Festnahme durch Fahrrad-Streife
Weit kamen die mutmaßlichen Räuber nicht: Eine Pedelec-Streife der Polizei entdeckte beide im Rahmen der Fahndung und nahm sie vorläufig fest. Sowohl das gestohlene Handy als auch die Gaspistole wurden sichergestellt. Gegen das Duo wird nun wegen schweren Raubes ermittelt.
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