Illegales Autorennen auf A66: Drei Verletzte bei Wiesbaden
Wieder illegales Rennen auf A66 - Drei Verletzte bei Wiesbaden-Nordenstadt
Mit mehr als 200 Kilometern pro Stunde soll ein 19-Jähriger über die Autobahn bei Wiesbaden gerast sein. Ein Unfall mit drei Verletzten und Zehntausenden Euro Schaden ist die Folge.
Vermutlich bei einem illegalen Autorennen ist es auf der A66 bei Wiesbaden zu einem Unfall mit mehreren Verletzten gekommen. Polizeiangaben zufolge soll ein 19-Jähriger am Abend von Frankfurt in Richtung Wiesbaden über die Autobahn gerast sein. Nach ersten Schätzungen fuhr er mit mehr als 200 Kilometern pro Stunde dicht auf andere Fahrzeuge auf, nutzte wiederholt die Lichthupe und überholte rechts und links.
Unfall hinter Wiesbaden-Nordenstadt
Kurz hinter der Anschlussstelle Wiesbaden-Nordenstadt sei der Wagen auf ein Auto aufgefahren, das von einer 24-Jährigen gesteuert wurde. Beide Fahrzeuge gerieten ins Schleudern, der Unfallverursacher prallte anschließend noch gegen ein weiteres Auto. Ein nachfolgender Wagen wurde durch herumliegende Trümmerteile beschädigt.
Drei leicht Verletzte
Die 24-Jährige sowie der 19-Jährige und ein Mitfahrer wurden leicht verletzt. Der Sachschaden wird auf etwa 75.000 Euro geschätzt. Die Polizei stellte das Auto, den Führerschein sowie Mobiltelefone der Insassen sicher. Gegen den Fahrer werde nun wegen eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens, Gefährdung des Straßenverkehrs und fahrlässiger Körperverletzung ermittelt.
Zeugen gesucht
Die Polizei sucht Zeugen, die die auffällige Fahrweise des Fahrers des Maybach beobachteten oder durch diesen genötigt wurden. Die Zeugen wenden sich bitte an die Autobahnpolizei Wiesbaden unter der Telefonnummer: 0611 345 4140.
A66-Autorennen vor einer Woche
Erst vor einer Woche waren bei einem Rennen auf der A66 bei Kelkheim vier Menschen verletzt worden. Dabei war einer der am Autorennen beteiligten Fahrer in ein unbeteiligtes Auto gekracht. Der andere Fahrer fuhr laut Polizei davon. Ein Zusammenhang mit dem Autorennen jetzt sei bisher aber nicht bestätigt, sagte ein Polizeisprecher auf Nachfrage von Hit Radio FFH.