Nachrichten > Wiesbaden/Mainz, Top-Meldungen >

Kritik aus Hessen an geplanter Krankenkassen-Reform

Mehr Bürokratie, weniger Geld - Kritik aus Hessen an Krankenkassen-Reform

Simone Gutberlet

Redakteurin
Simone Gutberlet

Die geplante Krankenkassen-Reform sorgt für heftige Kritik aus Hessen (Symbolbild).
© dpa

Die geplante Krankenkassen-Reform sorgt für heftige Kritik aus Hessen (Symbolbild).

Die Gewerkschaft verdi warnt vor einer “Sparorgie” bei Kliniken - und ruft zum Protest auf. An diesem Donnerstag (28.05.) haben sich Mitarbeitende am Sana Klinikum Offenbach, im Klinikum Hanau und im UKGM in Gießen beteiligt. Hintergrund ist das von Bundesgesundheitsministerin Warken geplante Paket, um die gesetzlichen Krankenkassen finanziell zu entlasten.

Die Gewerkschaft verdi fürchtet unter anderem, dass angesichts der geplanten Einsparungen am Ende Personal in den Krankenhäusern gestrichen wird - zu Lasten der Patienten. An anderer Stelle brauche es dagegen künftig wohl mehr Mitarbeiter, sagt der Darmstädter Stadtkämmerer Schellenberg. Denn: Die Zahl der Klinik-Abrechnungen, die noch einmal überprüft werden, solle drastisch erhöht werden - aus seiner Sicht unnötige Bürokratie, die am Ende nicht mehr Geld bringen werde.

Zu viel Bürokratie

Ähnlich ist auch die Kritik an der geplanten verpflichtende Zweitmeinung vor Eingriffen. Die Idee sei auf den ersten Blick gut, sei aber ein Bürokratiemonster, sagt der Vizepräsident der Landesärztekammer Hessen, Schwark. Auch die geplanten Einsparungen bei Psychotherapeuten rechneten sich am Ende nicht. Denn: Psychotherapeuten tragen in der Regel dazu bei, dass Patienten beispielsweise schneller wieder arbeiten können.

“Wir müssen sparen”

Im Grunde sind sich alle einig: “Wir müssen sparen”, sagt beispielsweise der Präsident der Hessischen Krankenhausgesellschaft, Höftberger. Allerdings sei das Gesetz aktuell ein reines Spargesetz ohne strukturelle Reformen. Er habe berechtigte Hoffnungen auf Nachbesserungen am Gesetzentwurf. Dazu stehe man in gutem Austausch mit der hessischen Gesundheitsministerin und der Staatskanzlei.

Stolz: Patient im Mittelpunkt

Gesundheitsministerin Stolz betont: „Bei allen anstehenden Veränderungen in unserem Gesundheitssystem müssen die Patienten im Mittelpunkt stehen. Sie müssen sich darauf verlassen können, möglichst schnell die richtige und medizinisch hochwertige Hilfe zu bekommen."

nach oben

HIT RADIO FFH

Jetzt einschalten

HIT RADIO FFH
FFH+ 80ER
FFH+ 90ER
FFH+ CHARTS
FFH+ ROCK
FFH+ WEIHNACHTEN
FFH WEIHNACHTSRADIO
FFH KUSCHELROCK
FFH KUSCHELPOP
FFH TOP 40
FFH LEIDER GEIL
FFH DIE 80ER
FFH JUST 90s
FFH DIE 2000ER
FFH DIE 2010ER
FFH BEST OF 2025
FFH LOUNGE
WOHLFÜHLZEIT
FFH COUNTRY RADIO
RADIO FEIERBIEST
FFH JUST PARTY
FFH HAPPY HITS
FFH TOP 1000
FFH OLDIES
FFH JUST WHITE
FFH CHILL & GRILL
FFH EURODANCE
FFH ROCK
FFH WORKOUT
RADIO SCHLAGERHERZ
FFH SCHLAGERKULT
FFH DEUTSCH PUR
FFH BRANDNEU
FFH ACOUSTIC HITS
FFH SOUNDTRACK
FFH SUMMER FEELING
FFH FRÜHLINGS FEELING
planet radio
planet plus fun
planet plus power
planet plus liebe
planet plus heartbreak
planet plus weihnachten
planet livecharts
deutschrap finest
planet flashback friday
planet the club
planet early morning breaks
planet oldschool
planet nightwax
planet black beats
taylor swift & friends
ed sheeran & friends
the weeknd & friends
david guetta & friends
coldplay & friends
harry styles & friends
dua lipa & friends
justin bieber & friends
beyoncé & friends
80er-Radio harmony
harmony +70er
harmony +90er
harmony +Karneval
harmony +Weihnachten
Neue Deutsche Welle
80er Kultnight
70er-80er Kultnight
80er-90er Kultnight Radio
harmony Feelings
harmony Schlager Radio
80er Divas
80er Superstars
80er Superbands
80er Wave Pop
80er Synthie Pop