Brand in Wiesbaden: Feuerwehr warnt vor Rauchentwicklung
Rauchwarnung bleibt bestehen - Feuer in Wiesbaden unter Kontrolle
Der Großbrand bei einem Entsorgungsbetrieb in Wiesbaden ist unter Kontrolle. Trotzdem warnt die Feuerwehr die Bevölkerung weiterhin: Im Sperrmüll befinden sich noch immer Glutnester und Einsatzkräfte müssen diese jetzt mit Baggern des Betriebs freilegen und ablöschen. Dadurch kann es erneut zu Rauchentwicklung kommen. Wer in der Nähe wohnt sollte den Kontakt mit der Rauchwolke vermeiden.
Laut Feuerwehr brannte im Ferdinand-Knettenbrech-Weg ein größerer Berg an Sperrmüll. Der Grund für die Brandursache ist noch unklar.
Mitarbeiter bei Löschversuch verletzt
Wie die Einsatzkräfte mitteilten, ist der Brand mittlerweile unter Kontrolle. Ein Übergreifen der Flammen auf weitere Teile des Betriebsgeländes konnte erfolgreich verhindert werden. Zwei Mitarbeiter des Entsorgungsbetriebes verletzten sich jedoch, als sie selbst versuchten, das Feuer zu löschen. Sie erlitten leichte Rauchgasvergiftungen und wurden vom Rettungsdienst vor Ort medizinisch versorgt.
Ausweitung des Warngebiets
Jetzt müssen Einsatzkräfte mit Hilfe von Baggern des Betriebs die Glut im Spermüll entfernen und ablöschen. Die Feuerwehr rät der Bevölkerung dringend, den Kontakt mit der Rauchwolke zu vermeiden. Brandrauch enthält grundsätzlich gesundheitsschädliche Stoffe, weshalb sich Personen ohne Atemschutz nicht im betroffenen Gebiet im Freien aufhalten sollten. Zudem kommt es im Ausbreitungsbereich zu erheblichen Sichtbehinderungen und starken Geruchsbelästigungen.