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Ohne diese Streifen kein Fest: Die besten Weihnachtsfilme aller Zeiten

Ohne diese Filme kein Fest! - Die besten Weihnachtsfilme aller Zeiten

Weihnachten: Endlich Zeit für die Liebsten, schön zu kochen, die Füße hoch zu legen und einen richtig tollen Film zu genießen. Um euch die Filmauswahl an den Feiertagen ein wenig zu erleichtern und euch in cinastische Festtagsstimmung zu bringen, stellen wir euch hier die besten Weihnachtsfilme aller Zeiten vor.

Von Comedy, über Romantik, bin zu einem waschechten Klassiker der Filmgeschichte, ist in unserer Favoritenliste für jeden Geschmack etwas dabei - auch für waschechte Weihnachtsmuffel!

Tatsächlich... Liebe (2003)

Zwei Monate vor Weihnachten in London: Parallel entwickeln sich zehn verschiedene Geschichten über die Liebe, die sich am 24. Dezember miteinander verbinden. Unter anderem verliebt sich der Premierminister (Hugh Grant) in das Mädchen, das ihm den Tee serviert. Eine andere Geschichte folgt den Eheproblemen der Schwester des Premiers (Emma Thompson), ein Autor (Colin Firth), der sich in verguckt sich in sein Hausmädchen und ein einsamer Rockstar erlebt ein privates Comeback mit seinem Manager. Jeder von ihnen ist auf der Suche nach Liebe. Nur wer genau hinsieht, wird entdecken, dass die Liebe tatsächlich überall ist.

Die Produzenten von "Notting Hill" und "Bridget Jones - Schokolade zum Frühstück" konnten mit "Tatsächlich ... Liebe" einen erneuten Volltreffer ins Herz landen, der auch heute noch immer neue Fans dazugewinnt. 

Ja, Richard Curtis Kultstreifen ist kitschig, ja auch ein bisschen gaga, aber dennoch hat dieser Streifen das Herz am rechten Fleck und erzählt eine Geschichte(n), die sogar gefrorene Herzen wieder schmelzen lassen könnte. Ein Episoden-Film über das Leben, die Liebe und eben alles rund um Weihnachten...

Romantik: 10/10

Action: 0/10

Spaß: 7/10

Weihnachtstimmung: 8/10

Für Weihnachtsmuffel: Nein

Schöne Bescherung (1989)

Familienvater Clark Griswold (der wirklich lustige Chevy Chase) versucht mit allen Mitteln ein perfektes Weihnachtsfest für seine Liebsten zu inszenieren. Allerdings ist das keine so leichte Aufgabe, wenn die Familie aus lauter Irren, Senilen und einem komplett abgebrannten Bruder mit Alkoholproblem besteht.

Das weihnachtliche Chaos nimmt in diesem kultigen Streifen seinen unaufhaltsamen Lauf: Mal brennt der Weihnachtsbaum, dann wiederum die Katze, dann gibt es Krieg mit den Nachbarn und dann bleibt auch noch der Weihnachtsbonus vom Chef aus. Unter einem besinnlichen Fest stellt man sich etwas Anderes vor. 

Egal wie Dick es für Clark und seine Liebsten jedoch kommt, der Film driftet nie in den Slapstick ab und vergisst nicht, worum es bei Weihnachten geht: Einfach eine gute Zeit mit den Menschen zu verbringen, die einem am wichtigsten sind.

Romantik: 2/10

Action: 4/10

Spaß: 9/10

Weihnachtstimmung: 10/10

Für Weihnachtsmuffel: Ja

Ist das Leben nicht schön (1946)

George Bailey hat so viele Probleme, dass er überlegt, allem ein Ende zu machen – und das an Weihnachten! Während die Engel über George beraten, sehen wir in Rückblenden sein Leben. Als George von einer Brücke springen will, rettet er stattdessen seinen Schutzengel Clarence, der eigentlich George retten sollte. Clarence zeigt George dann, wie seine Stadt ohne all seine guten Taten über die Jahre aussähe. Kann Clarence George davon überzeugen, zu seiner Familie zurückzukehren und nicht mehr an Selbstmord zu denken?

Bei der Internetdatenbank IMDB hat "Ist das Leben nicht schön" einen Score von 8,6 von 10 und ist in der Liste der besten Filme aller Zeiten auf Platz 21, noch vor "Das Schweigen der Lämmer" und "Der Soldat James Ryan". Wir sagen: Zurecht! Dieser Film aus 1946 ist auch heute noch ein absoluter Klassiker, den man einmal im Leben gesehen haben sollte. 

Der Film wurde für fünf Oscars nominiert. Regisseur Frank Capra bekam einen Golden Globe für seine Regiearbeit. Auch für Hobby-Filmhistoriker ist der Film interessant: Bis zu diesem Film wurde Schnee nämlich immer mit weiß angemalten Cornflakes nachgestellt. Der Ton dazu musste nachher im Studio aufgenommen werden. Da Frank Capra den Originalton benutzen wollte, wurde ein neuer Schneeeffekt entwickelt. Mit Wasser, Seife und einem Feuer eindämmenden Stoff wurde so eine Mischung erzeugt, die dann durch eine Windmaschine geblasen wurde. Auch heute noch wird so Filmschnee produziert...

Romantik: 6/10

Spaß: 7/10

Action: 0/10

Weihnachtstimmung: 10/10

Für Weihnachtsmuffel: Nein

Santa Clause - Eine schöne Bescherung (1994)

„Santa Clause – Eine schöne Bescherung“ aus dem Jahr 1994 handelt vom Familienvater Scott Calvin (Tim Allen), welcher an Heiligabend eine mehr als unerwartete Begegnung hat: Der Weihnachtsmann höchstpersönlich fällt nämlich von seinem Dach und liegt bewusstlos im Schnee. Das Problem: Jemand muss nun den Weihnachtsmann vertreten... Also übernimmt Scott diese Rolle, natürlich auch auf Drängen seines kleinen Sohnes Charlie, der keine Lust hat den Heiligabend mit seiner Mutter und ihren neuen Freund zu verbringen.

Nachdem Scott das Weihnachtsmannkostüm angezogen hat, passiert etwas Seltsames: Er verwandelt sich allmählich in den echten Weihnachtsmann und fliegt mit seinen Rentieren und seinem Sohn Charlie los, um Weihnachtsgeschenke zu verteilen. Nach dieser aufregenden Weihnachtsnacht ist sein Sohn fest davon überzeugt, dass sein Vater der echte Weihnachtsmann ist – zum Schock seiner Mutter und deren neuem Lebenspartner. Verzweifelt versucht der kleine Charlie alle Erwachsenen zu überzeugen, dass sein Vater der echte Weihnachtsmann ist.

Eine gelungene und herzliche Komödie, die gleichermaßen für Jung und Alt ein absolutes Vergnügen ist.

Romantik: 5/10

Spaß: 9/10

Action: 6/10

Weihnachtstimmung: 10/10

Für Weihnachtsmuffel: Nein

Der Polarexpress (2004)

"Der Polarexpress" galt seinerzeit als technisches Wunder: Für Robert Zemeckis Animationsepos wurden nämlich die Bewegungen und die Mimik aller Schauspieler per Computer gescannt. Anschließend waren die Aufnahmen Grundlage für animierte Figuren, die im fertigen Film viel menschlicher wirken. Aber auch die Geschichte von "Der Polarexpress" ist die perfekte für einen tollen Weihnachtsabend.

Am Vorweihnachtsabend stellt sich ein kleiner Junge (Josh Hutcherson) die wichtige Frage: Gibt es den Weihnachtsmann wirklich? Plötzlich schreckt ihn ein Geräusch auf und direkt vor seinem Fenster hält eine Dampflokomotive. Ein Schaffner (Tom Hanks) taucht auf und lädt ihn ein, per "Polarxpress" zum Nordpol mitzufahren - dem Zuhause des Weihnachtsmannes.

Er zögert zunächst, springt dann jedoch im letzten Moment auf den Zug und die abenteuerliche Fahrt beginnt. In seinem Abteil trifft der Junge auf weitere Kinder. Er freundet sich gleich mit einem mutigen Mädchen an. Als seine neue Freundin ihr Ticket verliert, gibt es jedoch große Probleme. Der Schaffner verschwindet mit ihr, Gerüchten zufolge soll sie den Express verlassen müssen. Doch dann findet der Junge die Karte...

Ein toller, niemals zu kitschiger Weihnachtsklassiker, der Kinder jeden Alters staunen und vor allen Dingen träumen lässt.

Action: 9/10

Romantik: 0/10

Spaß: 8/10

Weihnachtstimmung: 10/10

Für Weihnachtsmuffel: Ja

Kevin allein zu Haus (1990)

Chaotische Weihnachten bei den McCallisters: die Großfamilie will über die Feiertage auf große Reise nach Paris gehen. Kein Wunder, dass Nesthäkchen Kevin in der allgemeinen Hektik jedem im Weg ist. Auf den hauseigenen Speicher verbannt, wünscht sich das aufgeweckte Wonnenproppen, die Familie möge einfach verschwinden. Am nächsten Tag herrscht Totenstille in dem großen Haus und Kevin freut sich wie ein Schneekönig: sein Wunsch ist in Erfüllung gegangen Seine Familie hat ihn tatsächlich daheim vergessen und Kevin genießt die Tage alleine zu Hause - bis ein paar Einbrecher auf den Plan treten und Mama Kevin merkt, dass irgendjemand fehlt.

"Kevin allein zu Haus" ist Weihnachtskult pur. Zumindest einmal im Leben sollte man diesen Streifen gesehen haben. Alleine schon wegen der skurrilen Ideen, mit denen Kevin versucht die zwei trotteligen Einbrecher (Joe Pesci und Daniel Stern) vom Einstieg ins Haus abzuhalten. 

Romantik: 0/10

Action: 8/10

Spaß: 10/10

Weihnachtstimmung: 8/10

Für Weihnachtsmuffel: Ja

Das Wunder von Manhatten (1994)

Weihnachtszeit ist die Zeit der wahren Wunder. Sogar in der hektischen Stadt New York können noch echte Wunder geschehen. Zumindest, wenn es nach "Das Wunder von Manhatten" geht.

Der nette "Kaufhaus"-Nikolaus Kriss Kringle (der perfekt besetzte Lord Richard Attenborough) ist ein Weihnachtsmann wie aus dem Bilderbuch. Er sieht nicht nur so aus wie der echte Nikolaus, er liebt Kinder und versprüht durch seine freundliche Art "Weihnachten" pur bei seinen kleinen Besuchern. Ein Problem gibt es jedoch: Kringle ist nicht nur perfekt in der Rolle des Santa Claus, er behauptet sogar, er wäre der Echte. Für alle Kinder, die ihn kennen, gibt es da überhaupt keinen Zweifel – wenn da nur nicht die doofen Erwachsenen wären, die nicht mehr an Fabelwesen glauben. Für die ist Mr. Kringle einfach nur ein Verrückter. Aber wie kann man das nur beweisen? Vor allen Dingen vor Gericht?

Das Remake gleichnamigen Films aus dem Jahr 1947 ist zwar nicht so stark wie sein Vorgänger, aber auch die neue Version ist eine gutherzige Homage an das schönste Fest des Jahres. 

Romantik: 1/10

Action: 0/10

Spaß: 8/10

Weihnachtstimmung: 10/10

Für Weihnachtsmuffel: Nein

Buddy - Der Weihnachtself (2003)

Seinerzeit als hirnloser Slapstick verpönt, gilt "Elf" oder auch "Buddy - Der Weihnachtself" heute als echter Klassiker. Das Schöne an dieser wirklich absurden Geschichte: Will Ferrels Klamauk ist nicht nur was für Festtagsfans, sondern bringt auch Weihnachtsmuffel mehr als einmal zum Schmunzeln. 

Die Story von "Elf" ist nämlich so weihnachtlich wie durchgeknallt: Will Ferrell spielt ein Baby, dass aus Versehen vom Weihnachtsmann mit zum Nordpol genommen wird. Dort wird es von den Elfen, die für den Weihnachtsmann arbeiten, aufgenommen und wächst unter der Obhut des kinderlosen Papa Elf auf, der ihm den Namen "Buddy" gibt. Da der ausgewachsene Buddy aber ein Mensch ist, ist dieser viel größer als alle anderen Elfen. Und auch bei der Elfen-Arbeit wird schnell klar, dass Buddy nicht das Zeug dazu hat ein echter Elf zu werden. So offenbart Papa Elf seinem Buddy, dass dieser adoptiert wurde und sein echter Vater in New York lebt... Den möchte Buddy dann natürlich unbedingt kennenlernen. 

Wer herzhaft lachen möchte und auch nichts dagegen hat, das unser überbordender Weihnachtskult ordentlich auf die Schippe genommen wird, sollte mit "Elf" seine wahre Freude haben!

Romantik: 0/10

Action: 6/10

Spaß: 9/10

Weihnachtstimmung: 10/10

Für Weihnachtsmuffel: Ja

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