Eintracht-Spiel gegen St. Pauli - Trainer Riera warnt vor Schlendrian
Nach dem Erfolg gegen Freiburg hofft die Eintracht nun auf den ersten Auswärtssieg unter Trainer Albert Riera. Ein Trio kehrt auf den Rasen zurück, nicht aber in den Kader.
Eintracht -Coach Albert Riera hat seine Profis vor der Bundesliga-Partie beim FC St. Paul eindringlich vor jeglicher Art von Schlendrian gewarnt. "Wenn man das Spiel richtig angeht, dann ist man bereit – egal, gegen wen man spielt. Mit meinen Mannschaften passiert das nicht. Sie haben Energie, Leidenschaft und Wille", sagte der 43 Jahre alte Spanier. "Sonst bekommen die Spieler Probleme mit mir. Ich bin da sehr hart. Sie wissen schon, dass ich so etwas nie akzeptieren würde." Auch Kapitän Robin Koch warnte am FFH-Mikro vor den zuletzt starken Hamburgern.
Eintracht will ihre Auswärtsbilanz verbessern
Die Eintracht peilt am Sonntag um 15:30 Uhr den ersten Auswärtssieg unter dem neuen Chefcoach an. Allerdings haben die Hamburger zuletzt mit einem 1:0-Erfolg bei der TSG Hoffenheim überrascht und die Frankfurter haben erst drei von zwölf Begegnungen auf fremdem Platz in dieser Saison gewonnen.
Verletzten-Trio noch kein Thema für Hamburg
Die zuletzt verletzten Michy Batshuayi, Can Uzun und Younes Ebnoutalib haben zwar wieder auf dem Platz trainiert, sind aber laut Riera noch kein Thema. "Es ist auf jeden Fall zu früh. Sie haben nur Passspiel gemacht, sie hatten keinen physischen Kontakt", erklärte der Eintracht-Trainer.
Lob für Dino Topmöller
Viel Lob hat Albert Riera für seinen Vorgänger Dino Toppmöller übrig. Die Mannschaft sei körperlich sehr fit gewesen, als er sie übernommen hatte. Nur an der mentalen Blockade und der schwächelnden Abwehr musste Riera arbeiten. Taktisch hätten die Spieler allerdings schon die richtige Einstellung gehabt und auch die Motivation habe von Anfang an gestimmt. Toppmöller sei nur an den Ergebnissen gescheitert, er habe sonst eine großartige Arbeit geleistet.