Fußball-Bundesliga - Die Eintracht siegt 2:1 in Wolfsburg
Eintracht Frankfurt gewinnt 2:1 in Wolfsburg. Damit holen sie drei wichtige Punkte im Kampf um die internationalen Tabellenplätze. Für die Wolfsburger wird der Gang in die Zweite Liga immer wahrscheinlicher.
Vor 26.132 Zuschauern in der Volkswagen Arena erzielten Oscar Höjlund (21. Minute) und Arnaud Kalimuendo (32.) die Treffer für die Hessen, die mit dem ersten Auswärtssieg unter Trainer Albert Riera ihre Ambitionen auf einen Europapokalplatz untermauerten. Das 1:2 durch den eingewechselten Dzenan Pejcinovic (90.+7) kam für die Gastgeber zu spät.
Vorerst Entspannung in Frankfurt
Zuletzt war bei der Eintracht nach enttäuschenden Auftritten gegen Köln und Mainz ebenfalls erste Unruhe aufgekommen. Auch der Spanier Riera stand in der Kritik. Der Dreier in Wolfsburg dürfte erst einmal wieder für Entspannung am Main sorgen.
Wolfsburg kann für Zweite Liga planen
In Wolfsburg können dagegen die Planungen für die Zweite Liga konkretisiert werden. In der aktuellen Zusammenstellung und der derzeitigen psychischen Verfassung ist nur sehr schwer vorstellbar, wie dieses VfL-Team zumindest noch den Sprung auf den Relegationsrang schaffen soll. Im vierten Spiel unter Hecking kassierte der VW-Club die dritte Niederlage.
Wimmer vergibt große Chance zur Führung
In der 21. Spielminute ging die Eintracht in Führung. Höjlund bekam vor dem Strafraum der Gastgeber völlig frei den Ball und ließ Wolfsburgs Torwart Kamil Grabara auch dank der Mithilfe des Innenpfostens mit seinem Schuss keine Chance. Die Wolfsburger waren nun völlig verunsichert und kassierten noch vor dem Seitenwechsel den zweiten Gegentreffer. Bei einem Freistoß ließ der Ex-Frankfurter Jesper Lindström Eintracht-Stürmer Jonathan Burkardt einfach laufen, sodass dieser Kalimuendo ohne Gegenwehr bedienen konnte.
Eintracht bringt Vorsprung über die Zeit
Nach der Pause versuchte der VfL noch einmal, die Partie zu drehen. Der für den völlig indisponierten Lindström gekommene Lovro Majer traf nur die Latte, Aaron Zehnter bekam völlig frei den Ball nicht unter Kontrolle. Die Eintracht agierte nun viel zu passiv und musste so noch etwas zittern. Doch am Ende brachte sie den Vorsprung über die Zeit.