Heim-Auftakt misslungen: Eintracht verliert gegen Augsburg
Zwei Hoffnungsträger patzen - Eintracht verliert gegen Augsburg mit 1:4
Johnny Burkardt trifft früh - doch zwei Eintracht-Hoffnungsträger patzen gleich zu Beginn der zweiten Hälfte. So gerät das erste Heimspiel der Saison zu einem bitteren Nachmittag. Am Ende heißt es gegen den FC Augsburg 1:4.
Nach einer ordentlichen ersten Halbzeit fielen die Frankfurter nach der Pause auseinander. Augsburg drehte das Spiel gegen eine passive SGE. Während die Eintracht damit nach dem zweiten Spieltag nur einen Punkt auf dem Konto haben, grüßt Augsburg nun sogar von der Tabellenspitze.
Hütters Rückkehr nach fünf Jahren
Gut fünf Jahre nach seinem letzten Heimspiel als Eintracht-Trainer kehrte Adi Hütter in den Deutsche Bank zurück. Im Vergleich zum 3:3 zum Bundesliga-Auftakt vor einer Woche bei Union Berlin wechselte der Coach dreimal in der Startelf: Götze, Doan und Neuzugang Brassier starteten für Chaibi, Maluze und Amaimouni-Echghouyab.
Blitzstart durch Burkardt
Für den Frankfurter Traumstart sorgte dann aber eine Kombination der beiden Stürmer. Ebnoutalib wurde auf der linken Seite steil in den Strafraum geschickt. Seine Flanke landete am zweiten Pfosten genau auf dem Kopf von Burkardt, der zum 1:0 einnickte. Keine sechs Minuten später hatte Can Uzun bereits das 2:0 auf dem Kopf, scheiterte aber an FCA-Keeper Finn Dahmen. Nach dem Raktenstart ließ es die Eintracht ruhiger angehen und Augsburg erstmal gewähren.
Ebnoutalib wirbelt im FCA-Strafraum
Richtig laut wurde es in der Arena erst wieder kurz vor der Pause: Nach einem Abstoß von Atubolu tauchte Ebnoutalib plötzlich frei im Augsburger Strafraum auf, vergab aber die Großchance (39.). Eine Minute später stand wieder der umtriebige Stürmer. Sein Schuss nach Vorarbeit von Götze ging diesmal knapp links vorbei – es blieb beim 1:0 zur Pause.
Dicke Patzer eröffnen Halbzeit zwei
So gut die Eintracht in Durchgang eins gestartet war, so düster wurde der Start in die zweite Hälfte: Nicht einmal 30 Sekunden dauerte es bis zum Ausgleich der Augsburger durch Ibrahimovic. Besonders bitter: Seinen Kopfball aus zehn Metern lenkte Eintracht-Verteidiger Baum unhaltbar ins lange Eck ab. Nur zwei Minuten später hatte Augsburg das Spiel gedreht - wieder durch einen SGE-Patzer: Ein eigentlich harmloser Schuss rutschte Torwart-Neuzugang Atubolu durch die Finger - Fellhauer staubte zum 2:1 ab.
Eintracht geht komplett baden
Und es kam noch dicker für die Eintracht: In der 65. hatte der eingewechselte Claude-Maurice an der Strafraumgrenze ganz viel Platz erhöhte sehenswert auf 3:1 für die Fuggerstädter. Die Eintracht wirkte getroffen von diesem Nackenschlag und kam kaum noch zu offensiven Aktionen. Trainer Hütter reagierte und brachte mit Chaibi, Amaimouni und Fan-Liebling Chandler frisches Personal.
Rieder setzt den Schlusspunkt
Doch auch die Wechsel blieben ohne Wirkung. Stattdessen hatte der FCA noch einen Schlusspunkt parat. Rieder verwandelte einen direkten Freistoß zum 4:1-Endstand. Das erste Heimspiel der neuen Saison geriet für die Eintracht damit zum kompletten Fehlstart.