Vor BBL-Pokalspiel gegen Jena - Frischer Wind bei den Frankfurt Skyliners
Am Sonntag ist es endlich wieder so weit: Die Frankfurt Skyliners starten mit dem Pokalspiel gegen Science City Jena ins neue Basketball-Jahr. Kapitän Till Pape und Trainer Klaus Perwas zeigen sich kurz vor Saisonstart angesichts der frischen Mischung aus Erfahrung und Jugend im Kader zuversichtlich.
Für die Skyliners steht am Sonntag um 16:30 Uhr in heimischer Halle das erste Pflichtspiel der Saison 2026/27 an. Gegner in der ersten Runde des BBL Pokals ist der Bundesligist Science City Jena. Am 24. September steht dann der Ligastart gegen Meister Alba Berlin an.
Pre-Playoffs als Minimum
Nach außen gibt sich Kapitän Till Pape zurückhaltend, was konkrete Saisonziele angeht. Offiziell hat sich das Team noch nicht festgelegt. Sein persönlicher Anspruch ist trotzdem klar: Die Pre-Playoffs, also Tabellenplatz zehn, seien das Minimum. "Das heißt, man gehört nicht mal zu der besseren Hälfte der Liga. Das sollte eigentlich drin sein", so der Kapitän.
Neue Mischung aus Erfahrung und Jugend
Dass die Vorfreude auch handfeste Gründe hat, zeigt sich am Kader: Ein zentrales Thema der Sommer-Planung war die Balance zwischen erfahrenen Köpfen und jungen Talenten. Kapitän Pape sieht darin den größten Unterschied zur Vorsaison: Ein gehaltener Kern werde nun gezielt mit erfahrenen Neuzugängen ergänzt, was dem Team "eine ganz andere Erfahrung, Coolness und Abgezocktheit" verleihe.
Vorfreude auf Heimspiele
Nach der langen Basketball-Pause steht vorallem auch die Vorfreude auf die ersten Heimspiele im Vordergrund. Für Pape ist dabei auch das Publikum ein Thema: Er wünscht sich eine volle Halle und spannenden Basketball. "Dazu gehört die Stimmung, es gehört die Auslastung dazu und es gehören natürlich Siege dazu", so der Kapitän.
Kapitän mit Kampfansage
Kämpferisch gibt sich der Kapitän vor der Partie gegen Jena und lässt wenig Taktisches nach außen dringen. Auf die Frage, was sich das Team vorgenommen habe, antwortet er knapp: "Gewinnen." Entscheidend werde sein, das eigene Spiel durchzuziehen, dann habe man "genug Qualität und genug Firepower".
Aggressiver Gegner erwartet
Den Gegner im Pokal habe Trainer Klaus Perwas bereits analysiert. Seine Einschätzung: "Wir werden da auf eine Mannschaft treffen, die ziemlich aggressiv spielt." Er vergleicht die Aufgabe mit dem Pokalspiel gegen Ludwigsburg im Vorjahr - damals flogen die Frankfurter in Runde eins raus.
Fast alle fit für Jena
Neben der taktischen Vorbereitung beschäftigt Trainer Perwas auch der Fitness-Stand des Kaders. Lediglich Center Roman Bedime fehlt wegen einer Schulterverletzung. "Bis auf Roman sieht es eigentlich gut aus", so der Coach. Nachwuchsspieler Jamie Edoka und Center Jacob Knauf befinden sich noch im Aufbautraining, sollen laut Perwas aber rechtzeitig fit werden.