Hitze-Höhepunkt: Viele Feste und Veranstaltungen abgesagt
Hitze-Höhepunkt in Hessen - Viele Feste und Veranstaltungen abgesagt
Es ist einfach viel zu heiß: Deshalb werden gerade viele geplanten Feste und Veranstaltungen bei uns in Hessen abgesagt. Ob es Ersatztermine gibt, lest ihr hier.
In Darmstadt findet das beliebte Sport- und Spiel-Fest im Herrngarten am Sonntag (28.6.) nicht statt. Die Organisatoren wollen nicht die Gesundheit der Teilnehmer gefährden, sagen sie. Eigentlich verwandelt sich der Innenstadt-Park in eine riesige Spielfläche und Groß und Klein können nahezu jede Sportart ausprobieren.
Ersatztermin wird gesucht
“Aufgrund der angekündigten extremen Hitze und der damit verbundenen Belastung für alle Beteiligten haben wir uns nach sorgfältiger Abwägung dazu entschieden, die Veranstaltung nicht durchzuführen”, steht in der Begründung für die Absage. Ein Ersatztermin wird gesucht.
Nachbarschaftsfest in Bebra abgesagt
Auch das Nachbarschaftsfest im Stadtpark in Bebra am Samstag (27.6.) findet nicht statt. Es wird auf Ende August verschoben, schreiben die Stadt Bebra und das AWO Quartier Bebra auf Instagram.
Fußball spielen bei 40 Grad? Keine gute Idee
Groß war die Vorfreude auf Fair-Play-Day mit Fußballturnier am Samstag (27.6.) in Eltville. Aber auch der ist abgeblasen. Kicken bei rund 40 Grad - keine gute Idee, sind sich die Veranstalter sicher. Auch der “Aktionstag zur Zukunft des Berger Markt Platz” in Frankfurt findet nicht statt. Die Affenhitze zwingt die Veranstalter, den Termin abzusagen. Eigentlich sollte es dort Live-Musik geben, einen Spiele-Nachmittag für Kids und ein Open-Air-Kino.
Kein Stadtlauf in Ludwigshafen
Der für Samstag (27.6.) geplante Ludwigshafener Stadtlauf ist von den Veranstaltern abgesagt worden. Bislang hatten sich rund 1.200 Läuferinnen und Läufer angemeldet. Aus Sicht der Veranstaltergemeinschaft ist die körperliche Belastung bei einem Wettkampf angesichts der erwarteten extremen Hitze ein unkalkulierbares Gesundheitsrisiko. Selbst die zusätzlich geplanten Vorsorgemaßnahmen wie die Aufstockung der Verpflegungsstationen, der Wasserstationen und der Läuferduschen bis hin zum Einsatz der Freiwilligen Feuerwehr mit Bedampfungsfahrzeug erschienen unter diesen Bedingungen nicht ausreichend.