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Hitze-Ticker: Waldbrandgefahr in Hessen sinkt

News-Ticker zur Hitzewelle - Waldbrandgefahr in Hessen sinkt

Regen ist in Hessen erstmal nicht in Sicht.
© dpa

Regen ist in Hessen erstmal nicht in Sicht. 

Die heißen Tage sind vorerst vorbei. Ab Montag sinken die Temperaturen und auch einen Regenschirm sollten die Menschen zur Hand haben. Laut dem Deutschen Wetterdienst (DWD) wird es am Montag zwischen 20 und 25 Grad warm, in bergigen Regionen hat es teils 18 Grad. 

Die Sonne zeigt sich am Vormittag nicht, gelegentlich regnet es leicht. Am Nachmittag lockert es dann etwas auf.

Das Wetter für eure Region

Alle aktuellen Infos zur Hitzewelle gibt's hier im Ticker:

Die Hitzewelle im Ticker

+++ Waldbrandgefahr in Hessen sinkt +++

17.08.2026, 10:24 Uhr

Die Waldbrandgefahr in Hessen sinkt. Das geht aus dem entsprechenden Index des Deutschen Wetterdienstes (DWD) hervor. Am Montag gilt für einige Gebiete noch Warnstufe drei: mittlere Gefahr. Das betrifft den gesamten Süden unterhalb von Wiesbaden, aber auch Gebiete um Bad Nauheim, Fulda und Schlüchtern. Im größten Teil des Landes herrscht Warnstufe zwei: geringe Gefahr. Am Dienstag liegt die Gefahr dann im Großteil des Landes bei Stufe zwei: Sie ist also gering. In einigen Gebieten, vor allem in Osthessen, stuft der DWD die Gefahr bereits als sehr gering ein. Am Mittwoch und Donnerstag sinkt die Gefahr dann im gesamten Land auf Stufe eins: sehr geringe Gefahr.

+++ Verbot der Wasserentnahme in Schwalm-Eder +++

17.08.2026, 06:00 Uhr

Wegen anhaltender Trockenheit und gesunkener Wasserstände weitet der Schwalm-Eder-Kreis sein bestehendes Entnahmeverbot aus: Ab sofort darf auch aus der Eder und der Fulda - unterhalb der Eder-Einmündung - kein Wasser mehr entnommen werden. Ausnahme ist nur das Schöpfen kleiner Mengen mit Handgefäßen zur persönlichen Erfrischung. Verstöße können mit einem Bußgeld von bis zu 100.000 Euro geahndet werden - die Einhaltung überwacht die untere Wasserbehörde.

+++ Baubranche: Niedrigwasser verteuert Baustoffe und verzögert Lieferungen +++

17.08.2026, 04:32 Uhr

Das Rekord-Niedrigwasser im Rhein und an anderen Flüssen belastet zunehmend auch Bauherren. Da Transportschiffe deutlich weniger laden können, verzögern sich Lieferungen für die Baubranche, während der Aufwärtsdruck bei den ohnehin hohen Materialpreisen steigt. Noch sei der Preisanstieg eher überschaubar, aber Baumaterialien und insbesondere Transporte hätten sich in den vergangenen Jahren schon stark verteuert. "Wir erleben mit dem Niedrigwasser den dritten Preisanstieg innerhalb weniger Jahre nach der Energiekrise im Ukraine-Krieg und dem Iran-Konflikt. Und erfahrungsgemäß bleiben viele Preisanhebungen dauerhaft."

+++ Folgen des Klimawandels: Verbände fordern mehr Taten der Politik +++

17.08.2026, 00:01 Uhr

Umweltschutzverbände erwarten von der schwarz-roten Bundesregierung mehr Maßnahmen zum Schutz vor Hitze, Niedrigwasser und weiteren Folgen des Klimawandels. Die Bundesgeschäftsführerin der Deutschen Umwelthilfe, Barbara Metz, sagte dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND): "Dieser Extremsommer zeigt: Deutschland ist nicht gewappnet für die Hitze, die uns durch die eskalierende Klimakrise immer häufiger trifft." Es sei überfällig, Klimaschutz und Klimaanpassung als Gemeinschaftsaufgabe im Grundgesetz zu verankern. Dies müsse mit ausreichend Geld hinterlegt werden. 

+++ SPD-Ministerien für besseren Hitzeschutz im Grundgesetz +++

16.08.2026, 12:56 Uhr

Die SPD macht in der schwarz-roten Koalition Druck für bessere Vorkehrungen zum Schutz vor Hitze, Niedrigwasser und weiteren Folgen des Klimawandels. Für eine wirksame Anpassung an die Klimakrise brauche es "eine gesamtstaatliche Kraftanstrengung, die Prioritäten setzt, Ressourcen bündelt, Abstimmungen intensiviert und schnelles Handeln ermöglicht", heißt es in einem Papier von SPD-geführten Bundesministerien, über das zunächst der "Spiegel" berichtete. Noch in dieser Wahlperiode solle dafür auch eine Grundgesetzänderung auf den Weg gebracht werden.

+++ Sonntag nochmal heiß, dann Wetterumschwung +++

16.08.2026, 10:37 Uhr

Die neue Woche bringt lang ersehnte Abkühlung nach Hessen, doch am Sonntag wird es erst noch mal heiß. Wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) mitteilt, erreichen die Temperaturen am Sonntag maximal 26 Grad Celsius im Norden und bis zu 32 Grad im Süden. Der DWD gab eine Hitzewarnung heraus.

+++ Erhöhte Ozonbelastung in Teilen Hessens +++

15.08.2026, 15:06 Uhr

Das Hessische Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie (HLNUG) hat wegen anhaltend hoher Temperaturen vor erhöhten Ozonwerten in Teilen des Landes gewarnt. In Linden in Mittelhessen, Darmstadt und Fürth in Südhessen sei die Informationsschwelle von 180 Mikrogramm pro Kubikmeter überschritten.

 

In Teilen Hessens Warnung vor erhöhter Ozonbelastung

Das Hessische Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie (HLNUG) hat wegen…

+++ Hitzetote: DIVI-Geschäftsführer hält RKI-Schätzung für zu niedrig +++

15.08.2026, 13:58 Uhr

Die Gewerkschaft Verdi dringt darauf, Pflegeeinrichtungen besser für Hitzeperioden zu wappnen. "Temperaturen von bis zu 45 Grad in einigen Pflegeheimen sind für Beschäftigte unerträglich und können für Bewohnerinnen und Bewohner lebensgefährlich sein", sagte Bundesvorstandsmitglied Sylvia Bühler. "Bund und Länder müssen dringend ein Sofortprogramm für Hitzeschutz und energetische Sanierung von Pflegeeinrichtungen auflegen."

+++ Niedrigwasser: Ökonomin Grimm sagt steigende Preise voraus +++

15.08.2026, 12:32 Uhr

Die Wirtschaftsweise Veronika Grimm hat steigende Preise vorhergesagt als Folge des Niedrigwassers auf deutschen Flüssen und die dadurch verursachten Transportprobleme. "Bei ineffizienter Rationierung kann Niedrigwasser die Preise auch unnötig in die Höhe treiben", sagte Grimm dem "Kölner Stadt-Anzeiger". "In der Chemie gibt es Effekte, auch im Energiemarkt. Der Transport von Öl zu Raffinerien ist von den niedrigen Pegelständen betroffen." Wie stark die Preise bei verschiedenen Grundstoffen reagieren, hänge davon ab, welche Lagerkapazitäten die Unternehmen jeweils aufgebaut haben.

 

Wirtschaftsweise warnt Niedrigwasser kann Preise steigen lassen

Die Preise könnten bei diversen Grundstoffen steigen, warnt die…

+++ Hitzetote: DIVI-Geschäftsführer hält RKI-Schätzung für zu niedrig +++

15.08.2026, 01:00 Uhr

Der medizinische Geschäftsführer der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI), Uwe Janssens, hält die RKI-Schätzung von rund 12.500 hitzebedingten Todesfällen in diesem Sommer für zu niedrig. "Es sind sicherlich mehrere Tausend Todesfälle mehr", sagte der Intensivmediziner den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Viele Fälle würden nicht als hitzebedingt erfasst, weil auf Totenscheinen etwa Organversagen stehe. Er gehe deshalb davon aus, dass die Zahlen des Robert Koch-Instituts "nicht die gesamte Dramatik abbilden". Besonders gefährdet seien alleinlebende ältere Menschen mit Vorerkrankungen.

+++ Samstag noch einmal extreme Hitze vor dem Wetterumschwung +++

15.08.2026, 00:24 Uhr

Deutschland steht am Samstag in weiten Teilen noch einmal ein sehr heißer Tag bevor, dann naht ein Wetterumschwung. Abgesehen vom kühleren Nordwesten erwartet der Deutsche Wetterdienst (DWD) vielerorts Höchstwerte von 30 bis 38 Grad. Im Nordwesten bleibt es deutlich weniger heiß mit 22 bis 29 Grad. Nach heiterem Start ziehen vom Südwesten über den Westen bis in den Norden und Nordosten im Tagesverlauf Wolken auf, örtlich sind teils kräftige Schauer und Gewitter möglich. Dabei kann es lokal Sturmböen bis etwa 90 km/h geben, vereinzelt auch Starkregen und Hagel.

+++ Wassernotstand in Fulda +++

14.08.2026, 16:17 Uhr

Die Lage spitzt sich zu: Wegen der anhaltenden Trockenheit gilt der Wassernotstand in Fulda jetzt flächendeckend und er gilt jetzt auch in den Gemeinden Eichenzell und Ebersburg. Die RhönEnergie schreibt, die Lage habe sich so sehr verschärft, dass das jetzt nötig sei. Komplett verboten ist damit zum Beispiel das Gießen von Rasen oder Pflanzen im Garten. 

+++ Wasserentnahme aus Eder und Fulda untersagt +++

14.08.2026, 15:10 Uhr

Aufgrund der anhaltenden Trockenheit und der weiter gesunkenen Wasserführung weitet der Schwalm-Eder-Kreis das bestehende Verbot der Wasserentnahme aus ober-irdischen Gewässern aus. Ab sofort ist auch die Entnahme von Wasser aus der Eder sowie aus der Fulda unterhalb der Einmündung der Eder im Schwalm-Eder-Kreis bis auf Weiteres untersagt.

+++ Akute Brandgefahr auf Wiesbadener Friedhöfen +++

14.08.26, 10:21 Uhr

Das Grünflächenamt der Stadt Wiesbaden bittet alle Friedhofsbesucher eindringlich darum, auf das Anzünden von Kerzen sowie auf jeden sorglosen Umgang mit offenem Feuer und Zigarettenstummeln auf den Friedhöfen zu verzichten. Aufgrund der anhaltenden Trockenheit und der aktuell geltenden höchsten Waldbrandstufe besteht auch auf den Wiesbadener Friedhöfen akute Brandgefahr. Böden, Pflanzen, Sträucher und Bäume sind stark ausgetrocknet. Bereits kleinste Zündquellen können unter den derzeitigen Bedingungen einen Brand auslösen und eine schnelle Ausbreitung begünstigen.

+++ Fasanerie in Wiesbaden schließt wegen Hitze früher +++

14.08.26, 08:11 Uhr

Mit der früheren Schließung trägt die Fasanerie in Wiesbaden sowohl dem Wohl ihrer Tiere als auch dem Schutz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Rechnung. Die hohen Temperaturen stellen für Mensch und Tier eine erhebliche Belastung dar. Durch die Schließung können sich die Tiere während der heißesten Stunden des Tages ungestört in die schattigen Bereiche ihrer Gehege oder in ihre kühlen Stallungen zurückziehen. Gleichzeitig werden die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die sich täglich um das Wohl der Tiere kümmern, bei den extremen Witterungsbedingungen entlastet.

+++ Grüne fordern Hitzekonzepte für Schulen und Kitas  +++

14.08.26, 04:30 Uhr

Die Grünen im Bundestag verlangen einen nationalen Hitzeschutzplan auch für Schulen und Kitas und umfassende Investitionen in den Hitzeschutz. "Dazu gehören verschattete und begrünte Pausenhöfe, geeignete Lüftungs- und Kühlsysteme sowie ausreichend hitzegeschützte Aufenthaltsräume", sagte Fraktionsvize Misbah Khan der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. Schulen und Kitas seien für die in der Klimakrise zunehmende extreme Hitze vielerorts nicht ausgelegt, beklagte Khan. "Die Belastungen für Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte sind enorm und machen konzentrierten und guten Unterricht teilweise unmöglich." 

+++ Zahlreiche Hitze-Anfragen an Bürgerbeauftragte in Rheinland-Pfalz  +++

14.08.26, 03:32 Uhr

Hitzeschutz an Schulen, Flächenversiegelung durch Neubauten, Renaturierung von Bächen und Hochwasser: Die Hitze und die Klimawandelfolgen beschäftigen die Menschen in Rheinland-Pfalz. "Das zeigt die deutlich steigende Zahl eingereichter Petitionen", sagt der neue Bürgerbeauftragte Martin Haller im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur in Mainz. "Die Bürgerschaft nimmt großen Anteil, was in ihrem Ort passiert", sagt Haller und verspricht: "Jedes Anliegen wird hier ernst genommen." Die Zahl der neu eingereichten Petitionen nehme zu und werde voraussichtlich Ende des Jahres bei rund 2.500 liegen (2.252 im Vorjahr). 

+++ Bauernverband befürchtet teils totalen Ernteausfall +++

14.08.26, 00:05 Uhr

Der Deutsche Bauernverband rechnet aufgrund der anhaltenden Trockenheit in diesem Jahr mit erheblichen Ernteeinbußen bis hin zum Totalausfall. "Wir gehen von einer unterdurchschnittlichen Ernte bei Getreide, hier insbesondere beim Weizen, und bei Raps aus", sagte Bauernpräsident Joachim Rukwied dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. 

+++ Für den Betrieb des AKW Paks staut Ungarn die Donau auf +++

13.08.26, 16:50 Uhr

Um den Betrieb des Atomkraftwerks Paks aufrechtzuerhalten, staut Ungarn die für die Kühlung nötige, derzeit wasserarme Donau auf. "Wir haben mit dem Bau jener Sohlschwelle begonnen, die dauerhaft dazu beitragen wird, den Wasserstand der Donau anzuheben", sagte Ministerpräsident Peter Magyar auf einer Pressekonferenz in Paks. Ungarns einziges Kernkraftwerk läuft wegen des niedrigen Wasserstands der Donau derzeit mit nur zwei von acht Turbinen. Grund für den Wassermangel sind die auch in anderen Teilen Europas vorherrschende Hitze und Trockenheit, die den großen Flüssen das Wasser entziehen. 

+++ Wegen der Hitze: Dressur bei WM in Aachen vorverlegt +++

13.08.26, 15:57 Uhr

Die erste Dressur-Einzelentscheidung der Reit-Weltmeisterschaften in Aachen wird wegen der großen Hitze am Freitag vorverlegt. Statt um 10.50 Uhr beginnt der Grand Prix Special bereits um 8.30 Uhr. Nach einer rund zweistündigen Pause geht es um 15 Uhr weiter. Aber: Die Prüfung endet "zur geplanten Zeit", teilte der Weltverband FEI mit. So müssen die Toppaare bei den voraussichtlich höchsten Temperaturen des Tages reiten.

+++ Botanischer Garten vorübergehend geschlossen +++

13.08.26, 15:09 Uhr

Wegen der anhaltenden Trockenheit muss der Botanische Garten der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU) vorübergehend schließen. Die JLU ist mit der Entscheidung einer entsprechenden Empfehlung der Gartenleitung gefolgt, die auf die steigende Gefahr von sogenannten Grünastbrüchen hinweist. Die Gefahr für Besucherinnen und Besucher sei derzeit zu groß.

+++ Grünen-Fraktion in Rheinland-Pfalz will Sofortprogramm zum Hitzeschutz +++

13.08.26, 15:00 Uhr

Für ein Hitzeschutz-Sofortprogramm macht sich die Grünen-Fraktion in Rheinland-Pfalz stark. 14 Millionen Euro sollten vor allem Krankenhäusern, Altenpflegeheimen und Kommunen gezielt zur Verfügung gestellt werden, sagte Grünen-Fraktionschefin Katrin Eder in Mainz. Das Programm sollte schnellstmöglich und auch in Vorbereitung auf den nächsten Sommer aufgelegt werden. Dabei gehe es um Geld etwa für Ventilatoren und mobile Klimaanlagen für besonders verletzliche Gruppen in der Gesellschaft, erklärte Eder. 

+++ Getreide verbrennt: Dürre schmälert Ernte 2026 +++

13.08.26, 13:33 Uhr

Sengende Sonne, Wochen ohne Regen: Die lange Trockenheit in diesem Sommer trifft die Ernte nach einer Brancheneinschätzung in Teilen Deutschlands hart. Allein seit Mitte Juni gingen dadurch rund drei Millionen Tonnen Getreide und Raps verloren, wie der Deutsche Raiffeisenverband als Vertretung von 1.600 Genossenschaftsunternehmen im Agrarhandel und der Verarbeitung mitteilte. Einbußen gibt es vor allem im Süden. Niedriges Wasser in mehreren Flüssen erschwert akut auch Getreidetransporte per Binnenschiff. Nach einer Schätzung erwartet der Raiffeisenverband eine deutlich kleinere Ernte von 40,6 Millionen Tonnen Getreide nach 45 Millionen Tonnen 2025.

+++ Erfrischung für Fische: Feuerwehr kühlt Gießener See +++

13.08.26, 12:55 Uhr

Fische in einem See in Gießen haben angesichts der Hitze eine Erfrischung dringend nötig gehabt: Mit einer aufwändigen Aktion haben Feuerwehrleute und Mitarbeiter der städtischen Wasserbetriebe in den kühlen Morgenstunden rund ein Fünftel des Seewassers mit Pumpen umgewälzt, wie die Stadtverwaltung mitteilte.

 

Sauerstoff wurde knapp Feuerwehr rettet Fische im Schwanenteich

Mitten in der Nacht rückte die Feuerwehr in Gießen aus - nicht wegen eines…

+++ Wassermangel bedroht die Wildtierwelt +++

13.08.26, 12:14 Uhr

Ausgetrocknete Bäche und zu warme Teiche: Auch Wildtiere leiden in Deutschland unter der immer wiederkehrenden Hitze in diesem Sommer. Vor allem der Wassermangel stellt eine Gefahr für die Tiere dar, wie der Deutsche Tierschutzbund mitteilte. "Im schlimmsten Fall drohen sie zu verdursten oder zu ersticken", sagte Paulina Kuhn, Fachreferentin für Wildtiere. Eichhörnchen, Rehen, Igeln und weiteren Tieren fehle es an Trinkstellen und Möglichkeiten zum Abkühlen. Besonders gefährdet sind laut Tierschutzbund Jungtiere, die keine weiten Strecken zu Wasserstellen zurücklegen können.

+++ Kleine Hitzewelle im Anmarsch +++

13.08.26, 11:34 Uhr

Eine kurze Hitzewelle erreicht Deutschland. Bereits am Donnerstag ist es verbreitet heiß und sonnig. Im Südwesten erreichen die Höchstwerte 34 Grad, lokal sind laut dem Deutschen Wetterdienst auch 37 Grad möglich. Im Nordosten bleibt es frischer mit bis zu 27 Grad.  Am Freitag intensiviert sich laut DWD die Hitze. Im Westen und Südwesten klettern die Temperaturen nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes in Offenbach oftmals auf über 35, in der Spitze auf 38 Grad.

+++ Verband: Früheste Champagner-Lese seit Jahrzehnten +++

13.08.26, 10:43 Uhr

Die Ernte für Champagner beginnt in diesem Jahr nach Angaben des Hersteller-Verbands Comité Champagne so früh wie noch nie innerhalb der vergangenen 40 Jahre. "Diese Situation erklärt sich durch den frühzeitigen Laubaustrieb im Frühling und dann durch die beschleunigte Reifung der Trauben unter dem Einfluss mehrerer Episoden großer Hitze während der Saison", hieß es vom Verband. Offiziell dürfen die Trauben seit dem 12. August geerntet werden.

+++ Robert-Koch-Institut meldet bislang etwa 1.700 Hitzetote in Hessen +++

13.08.26, 09:02 Uhr

In diesem Jahr sind nach Schätzungen des Robert Koch-Instituts (RKI) in Hessen bereits etwa 1.710 Menschen wegen Hitze gestorben. Die Zahl umfasst hitzebedingte Sterbefälle bis zum 2. August, wie aus dem aktuellen RKI-Wochenbericht zur hitzebedingten Mortalität hervorgeht. Das sind deutlich mehr als in jedem einzelnen Gesamtjahr seit 2016. Die meisten Hitzetoten in den vergangenen zehn Jahren gab es nach den neuesten Schätzungen 2018 - damals waren es im gesamten Jahr etwa 1.140. Damit kommen im laufenden Jahr 27,2 hitzebedingte Todesfälle auf 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner. Im vergangenen Jahr waren das 5,2. 

+++ RKI: Bisher 12.500 hitzebedingte Todesfälle +++

13.08.26, 09:00 Uhr

Hitzeperioden haben deutschlandweit in diesem Jahr nach Schätzungen des Robert Koch-Instituts (RKI) zu rund 12.500 Sterbefällen geführt. Das geht aus dem aktuellen RKI-Bericht zur hitzebedingten Mortalität hervor, der die Zeit vom 6. April bis 2. August betrachtet. Damit sind in diesem Jahr bisher deutlich mehr Menschen infolge von Hitze gestorben als sonst in ganzen Jahren. Im Vergleich der vergangenen zehn Jahre wurden vor allem 2018 und 2019 viele Hitzetote verzeichnet: 2018 starben nach neuesten RKI-Angaben 9.400 Menschen hitzebedingt, 2019 waren es 7.700. Die Gesamtzahl der diesjährigen Hitzetoten könnte sogar noch höher als angegeben liegen: Dem RKI zufolge handelt es sich um eine konservative Schätzung.

+++ Schneider dringt auf Grundgesetzänderung für Hitzeschutz +++

13.08.26, 08:53 Uhr

Bundesumweltminister Carsten Schneider hat seine Forderung nach einer Grundgesetzänderung für mehr Handlungsspielraum des Bundes beim Hitzeschutz erneuert. Im ARD-"Morgenmagazin" erklärte der SPD-Politiker, er könne Kommunen zwar in Einzelfällen helfen, etwa durch die Bezahlung von Klimaanpassungsmanagern. Zur Umsetzung der Maßnahmen, wie dem Schaffen von schattigen Plätzen oder dem Aufbrechen der Versiegelung in Städten, sagte er aber: "All das sind Aufgaben, die ich bisher per Grundgesetz ausgeschlossen nicht finanzieren darf, nur mit groben Brücken." 

+++ Mineralwasser-Abfüller spüren Logistik-Engpass +++

13.08.26, 05:01 Uhr

Mineralwasser-Abfüller müssen wegen erhöhter Nachfrage infolge der Hitze mit weniger Flaschen und Kästen als üblich zurechtkommen. Es gebe ungefähr seit Ende Juni einen anhaltenden "Logistik-Engpass", sagte die Sprecherin des Verbands Deutscher Mineralbrunnen (VDM) in Bonn. Der Sprecherin zufolge trinken die Menschen derzeit mehr Mineralwasser als üblich und kaufen deshalb auch mehr Wasser, aber sie bringen die Flaschen und die Kästen nicht häufiger zurück. Das führe zu einem "kleinen Stau". Der Verband ruft Verbraucher auf, die Behältnisse zeitig zurückzugeben. Ein Versorgungsengpass bestehe aber nicht, sagte die Sprecherin. Vorstellbar sei einzig, dass bestimmte Marken für kurze Zeit nicht erhältlich seien. 

+++ Wildtiere leiden unter Trockenheit - Folgen für die Jagd +++

13.08.26, 03:31 Uhr

Wenn es im nächsten Jahr weniger Wildschweine geben sollte, könnte dies auch auf die aktuelle Trockenperiode zurückgehen. Einzelne Jägerinnen und Jäger berichteten von auffällig geschwächten oder verendeten Frischlingen, wie der Landesjagdverband Rheinland-Pfalz der Deutschen Presse-Agentur mitteilte. Für Jungtiere seien hohe Temperaturen besonders belastend, weil sie Temperaturunterschiede noch nicht gut selbst ausgleichen könnten.

+++ Niedrigwasser: Bahn bietet Hilfe mit mehr Güterzügen an +++

12.08.26, 15:01 Uhr

Angesichts der schwierigen Lage für Schiffstransporte wegen des Niedrigwassers in mehreren Flüssen bietet die Deutsche Bahn zusätzliche Unterstützung auf der Schiene an. Die Tochter DB Cargo könnte ad hoc rund 400 Güterwagen zusätzlich mobilisieren, wie deren Vorstandschef Bernhard Osburg nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur bei einem Treffen im Bundesverkehrsministerium signalisierte.

+++ Minister Bilger für Ausbau von Wasserstraßen +++

12.08.26, 11:48 Uhr

Bundesverkehrsminister Steffen Bilger wirbt angesichts des Niedrigwassers in Flüssen auch für einen weiteren Ausbau von Wasserstraßen. "Wenn wir wollen, dass Güter verlagert werden von der Straße auf die Wasserstraße, dann muss Vertrauen in die Binnenschifffahrt bestehen", sagte der CDU-Politiker im "Frühstart" von RTL/ntv. "Deswegen können wir es uns nicht erlauben, regelmäßig mit so gravierenden Niedrigwasserproblemen konfrontiert zu sein." Zur Klimaanpassung gehöre an einigen Stellen ein Ausbau der Wasserstraße dazu. Auf ökologischen Ausgleich werde man sehr achten.

+++ Verkehrsminister: Versorgung trotz Niedrigwasser gesichert +++

12.08.26, 00:02 Uhr

Bundesverkehrsminister Steffen Bilger (CDU) sieht trotz der anhaltenden Niedrigwasserlage auf wichtigen Wasserstraßen derzeit keine Versorgungsengpässe. "Stand jetzt ist die Versorgung gewährleistet", sagte Bilger der "Rheinischen Post" vor einer Schaltkonferenz mit den Verkehrsministern der Länder an diesem Mittwoch.

+++ Polizei geht in Rodenbach von Brandstiftung aus +++

11.08.26, 19:18 Uhr

Die Polizei geht davon aus, dass der Waldbrand im Main-Kinzig-Kreis absichtlich gelegt wurde. Die Kriminalpolizei führe die Ermittlungen weiterhin in alle Richtungen. "Nach dem derzeitigen Stand gehen die Ermittler allerdings von Brandstiftung aus", teilten die Beamten mit. "Der oder die möglichen Brandverursacher könnten nach Einschätzung der Ermittler möglicherweise mit einem Fortbewegungsmittel unterwegs gewesen sein und dabei auch Taschen mitgeführt haben."

 

Waldbrände bei Rodenbach Suche nach möglichen Brandstiftern

Gleich mehrere Waldbrände halten Feuerwehr und Polizei seit Montag (10.08.) rund…

+++ Extremes Niedrigwasser: Auch Hessen lockert Lkw-Fahrverbot +++

11.08.26, 14:31 Uhr

Nach anderen Bundesländern lockert auch Hessen vorübergehend das Lkw-Fahrverbot an Sonn- und Feiertagen. Grund ist das extreme Niedrigwasser von Flüssen wie Rhein, Elbe und Donau infolge der Trockenheit. Binnenschiffe können daher nur noch wenig Fracht laden. Die Ausnahmen gälten vorerst bis zum 31. August nur für Lastwagen mit einem Gewicht von mehr als 7,5 Tonnen - und lediglich "für Ersatzverkehre einschließlich der Leerfahrten infolge des Niedrigwassers", sagte  der hessische Verkehrsminister Kaweh Mansoori (SPD). Also nicht für ganz andere Transporte.

 

Darum lockert Hessen das Verbot Ab sofort dürfen LKW auch sonntags fahren

Das hessische Wirtschafts- und Verkehrsministerium hat eine Lockerung des…

+++ Nach Waldbränden bei Rodenbach kann wieder geduscht werden +++

11.08.26, 14:21 Uhr

Nach dem drastischen Aufruf, auf Duschen, Baden und das Bewässern des Gartens wegen Waldbränden zu verzichten, hat der Main-Kinzig-Kreis seine Warnmeldung aufgehoben. Dies gilt nach Angaben des Kreises mit sofortiger Wirkung. Nach dem Ausbruch mehrerer Brände in einem Waldstück zwischen Ober- und Niederrodenbach waren Bürgerinnen und Bürger zum Sparen aufgerufen worden, weil das Wasser zur Brandbekämpfung gebraucht wurde.

+++ Dürre macht Sprit teurer - lokale Engpässe möglich +++

11.08.26, 12:50 Uhr

Inzwischen bekommen auch Autofahrer zu spüren, dass im Rhein zu wenig Wasser ist: Es macht den Sprit teurer. "Das derzeitige Niedrigwasser am Rhein wirkt preistreibend", sagt der ADAC-Kraftstoffmarktexperte Christian Laberer. Es sei aber nur einer von mehreren Einflussfaktoren auf die aktuellen Spritpreise.

+++ Main stark erhitzt: Warnstufe ausgerufen +++

11.08.26, 12:43 Uhr

Die Bezirksregierung von Unterfranken hat wegen der hohen Wassertemperatur und des niedrigen Abflusses für den gesamten Verlauf des Mains von der hessischen Landesgrenze bis Bamberg in Oberfranken einen Alarmplan aktiviert. In der Gegend um Würzburg werden im Main derzeit Wassertemperaturen von um die 27 Grad gemessen. Der Sauerstoffgehalt im Fluss sei allerdings noch unkritisch - auch weil durch die hohe Sonneneinstrahlung Algen wachsen und diese Sauerstoff produzieren, heißt es in einer Mitteilung der Bezirksregierung. Dennoch bedeutet die Hitze eine große Gefahr für Tiere und Pflanzen und damit für das gesamte Ökosystem im Fluss.

+++ Wassernotstand in zwei Stadtteilen von Fulda +++

11.08.26, 09:18 Uhr

Die Stadt Fulda hat den Trinkwassernotstand in den Fuldaer Stadtteilen Dietershan und Bernhards festgestellt. Das bedeutet: ab bis auf Weiteres ist es in diesen beiden Stadtteilen verboten, Wasser aus dem öffentlichen Versorgungsnetz unter anderem für die folgenden Zwecke zu entnehmen: für das Bewässern von Gärten, das Befüllen von Swimmingpools, Waschen von Autos.

+++ Bahn meldet Hitzeschäden - diese Strecke ist betroffen +++

11.08.26, 07:50 Uhr

Der Bahn meldet hitzebedingte Schäden auf der Fernverkehrsstrecke zwischen Stuttgart und Nürnberg. Reisende müssten mit Ausfällen von Zügen in Crailsheim, Ellwangen und Schwäbisch Gmünd rechnen. Auch könne es zu Verspätungen bei Verbindungen von etwa 20 Minuten kommen. 

+++ Korallen am Great Barrier Reef erholen sich nach Abkühlung +++

11.08.26, 07:35 Uhr

Aufatmen am Great Barrier Reef: Ein spät einsetzender Sommermonsun hat Teile des weltberühmten Korallenriffs vor der australischen Ostküste vor weiterer Hitze geschützt. Als im Norden und Zentrum bereits erste Anzeichen einer neuen Korallenbleiche auftraten, brachten Wolken und Regen in den ersten Monaten des Jahres dringend nötige Abkühlung, wie aus einer aktuellen Experten-Studie hervorgeht. Wind, Wellen und Durchmischung sorgten zudem dafür, dass heißes Oberflächenwasser mit kühlerem Wasser aus tieferen Schichten vermischt wurde. Das zeigt der jüngste Jahresbericht des staatlichen Meeresforschungsinstituts (AIMS), das das Riff seit 40 Jahren untersucht. Die Wissenschaftler sprechen von "ermutigenden Anzeichen einer Erholung".

+++ Waldbrände in Rodenbach sind unter Kontrolle +++

11.08.26, 07:20 Uhr

Dort hatte es gestern angefangen zu brennen. Bis heute ist die Feuerwehr mit dem Löschen von Glutnestern beschäftigt. Damit das Wasser zum Löschen ausreicht, werden die Menschen in Freigericht, Bruchköbel und Langenselbold gebeten, Wasser zu sparen und zum Beispiel aufs Duschen zu verzichten.

+++ Mehrere Waldbrände beschäftigen die Feuerwehr +++

10.08.2026, 17:10 Uhr

Gleich drei Waldbrände halten die Feuerwehren im FFH-Land auf Trab. Wegen eines Feuers bei Hann. Münden ist die A7 in beiden Richtungen gesperrt worden, so die Polizei. Auch im Wald bei Bad Schwalbach im Rheingau-Taunus-Kreis brennt es wieder, nachdem dort vor wenigen Tagen ein Feuer die Einsatzkräfte tagelang beschäftigt hatte. Gleich mehreren Waldbrände wüten in einem Waldstück zwischen Ober- und Niederrodenbach im Main-Kinzig-Kreis. Örtlich könne es auch zum Herabregnen von Brandasche kommen, hieß es von der Feuerwehr. Die Ausdehnung des Feuers sei noch nicht abschätzbar. Auch die Brandursache müsse noch ermittelt werden. 

+++ Trinkwassernotstand in Weilrod und Petersberg+++

10.08.2026, 14:22 Uhr

Die Gemeinde Weilrod (Hochtaunuskreis) hat jetzt den Trinkwassernotstand ausgerufen. Am Wochenende habe man einen Mehrverbrauch von 500 Kubikmetern verzeichnet, heißt es aus dem Rathaus. Die Trinkwasserreserven müssten deshalb konsequent geschützt werden. Auch in Petersberg (Kreis Fulda) herrscht jetzt Trinkwassernotstand. Damit werde der Gebrauch von Trinkwasser für Bürgerinnen und Bürger, Vereine sowie Betriebe eingeschränkt, so die Gemeinde. 

+++ Stress bei Bestattern wegen vieler Hitzetoter +++

10.08.2026, 11:17 Uhr

Die wochenlange Dürre mit Rekordhitze hat in Österreich in der Landwirtschaft zu einem Gesamtschaden von rund einer Milliarde Euro geführt. Das teilte die Österreichische Hagelversicherung als Agrar-Spezialversicherer mit. Der Betrag könnte noch steigen, wenn die Dürre über die Monatsmitte hinaus anhalte, hieß es. Die jetzige Situation sei einmalig, sagte der Chef der Versicherung, Kurt Weinberger. "Wir haben ein Niederschlagsdefizit wie noch nie, wir haben Hitzetage wie noch nie, und wir haben Rekordtemperaturen wie noch nie."

+++ Stress bei Bestattern wegen vieler Hitzetoter +++

10.08.2026, 10:07 Uhr

Die Hitze fordert Todesopfer – die Bestattungsinstitute in Hessen sind voll ausgelastet. "Es führt uns zwar an die Grenzen, keine Frage, und wir müssen auch gut disponieren, aber wir schaffen es, die Arbeit zu bewältigen", sagte der Vorsitzende des Bestatterverbands Hessen, Dominik Kracheletz, der Deutschen Presse-Agentur. In diesem Sommer kämen eine erhöhte Sterbefallquote und die Urlaubszeit in den Betrieben zusammen. "Wir haben also weniger Personal und mehr Dienstleistungen, die wir erbringen müssen. Tag und Nacht, rund um die Uhr. Das ist dann schon ganz schön anstrengend und aufwendig für die Betriebe."

 

Viele Hitzetote Stress bei Bestattern in Hessen

Mehr Sterbefälle durch extreme Hitze und gleichzeitig weniger Personal wegen der…

+++ Bauern fordern mehr und schnellere Hilfen im Klimawandel +++

10.08.2026, 09:14 Uhr

Der Deutsche Bauernverband hat angesichts anhaltender Trockenheit, Hitzewellen und voraussichtlich unterdurchschnittlicher Ernten mehr und schnellere Hilfen der Politik gefordert. Die landwirtschaftlichen Betriebe bräuchten einen Instrumentenkasten, um sich dem Klimawandel gut anpassen zu können, sagte Generalsekretärin Stefanie Sabet im "Morgenecho" des Westdeutschen Rundfunk. Die Herausforderungen und Belastungen seien vielfältig, die Bundesregierung müsse stärker unterstützen. 

+++ Juni und Juli waren in Westeuropa so warm wie noch nie +++

10.08.2026, 04:03 Uhr

Im Juni und Juli war es in Westeuropa so heiß wie nie zuvor in den beiden Sommermonaten. Die Durchschnittstemperatur in der Region, zu der auch Deutschland zählt, betrug in dem Zeitraum 21,62 Grad, wie der Klimawandeldienst des EU-Programms Copernicus in Bonn mitteilte. Damit lag sie 2,79 Grad über dem langjährigen Juni-Mittel von 1991 bis 2020. Allerdings verweist Copernicus auf ein ausgeprägtes Temperaturgefälle von West- nach Osteuropa und Skandinavien, wo es wesentlich kühler war. Auch für Deutschland zeigen die Daten, dass der Südwesten deutlich wärmer war als der Nordosten.

 

Hitzeschock im Westen Juni und Juli waren so warm wie noch nie

Mehrere Hitzewellen haben die Temperaturen vielerorts auf Rekordwerte getrieben…

+++ Wärme und Trockenheit treiben Eichenprozessionsspinner an +++

10.08.2026, 04:02 Uhr

Der Eichenprozessionsspinner hat sich in Hessen weiter ausgebreitet - trotz intensiver Bekämpfungsmaßnahmen. Die mit giftigen Brennhaaren ausgestattete Raupe mag Wärme und Trockenheit. Davon gab es in diesem Jahr schon jede Menge. Das führt zu einem zunehmenden Befall in Kommunen und Wäldern, wie eine Umfrage zeigt. 

+++ Hitze-Warnung im Süden - Schulstart in ersten Bundesländern +++

10.08.2026, 00:21 Uhr

In der Südhälfte Deutschlands wird der Wochenstart wieder schweißtreibend – ausgerechnet zum Schulbeginn in drei Bundesländern. Der Deutsche Wetterdienst gab für mehrere Regionen abermals eine Warnung vor Hitze heraus. Sie gilt zunächst bis 19.00 Uhr für einen Großteil der Gebiete in Bayern, Baden-Württemberg sowie Teile von Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland. Zugleich steigt am Montag die Gefahr von Gewittern. Die hohen Temperaturen fallen zusammen mit dem Schulstart nach den Sommerferien in Hessen, Rheinland-Pfalz und im Saarland

+++ Feueralarm am Gardasee: 250 Menschen evakuiert +++

10.08.2026, 10:41 Uhr

Feueralarm im Hochsommer am Gardasee: Wegen eines Waldbrands haben am Wochenende in dem beliebten Urlaubsgebiet etwa 250 Menschen evakuiert werden müssen. Der Brand wütete auch am Sonntag noch auf dem Gebiet der Gemeinde Tignale am Westufer von Italiens größtem See. In den ersten Stunden mussten sich neben Anwohnern auch mehrere Dutzend Touristen in Sicherheit bringen. Im Laufe des Wochenendes entspannte sich die Lage wieder. Alle Evakuierten konnten zurück. Der Brand in den Bergen oberhalb des Ufers war am Freitagabend gegen 21.00 Uhr ausgebrochen. Nach Angaben der Feuerwehr verbreitete er sich rasant, begünstigt durch die Trockenheit der vergangenen Wochen und heftige Windböen.

+++ Verdorrte Parks: Kommunen in Hessen gießen nur noch gezielt +++

09.08.2026, 00:10 Uhr

Vom blühenden Grün der Park- und Grünanlagen in Hessens Innenstädten bleibt während der Sommermonate wenig übrig. An die verdorrten Sträucher und die verbrannten Rasenflächen hat sich das Auge beinahe gewöhnt. Wie es öffentlichen Grünflächen im Sommer ergeht, liegt aber nicht nur an der unermüdlichen Trockenheit, sondern auch an der Pflege der hessischen Städte. "Eine flächendeckende Bewässerung ist weder personell möglich noch ökologisch vertretbar", sagt etwa ein Sprecher der Stadt Kassel der Deutschen Presse-Agentur

 

Verdorrte Parks Wo Hessens Städte gießen – und wo nicht

Vom blühenden Grün der Park- und Grünanlagen in Hessens Innenstädten bleibt…

+++ Hitzealarm am Sonntag: Wo es wieder heiß wird +++

09.08.2026, 00:10 Uhr

Der Sonntag wird in einigen Regionen Deutschlands wieder schweißtreibend. Für Teile Süddeutschlands hat der Deutsche Wetterdienst eine Warnung vor Hitze herausgegeben. Sie gilt ab 11.00 Uhr für Gebiete in Bayern, Baden-Württemberg, Hessen und Rheinland-Pfalz. Der Vorhersage zufolge wird es heute verbreitet heiß, in Süddeutschland bei Werten um die 35 Grad sogar teils sehr heiß. Lediglich im äußersten Nordwesten werde die 30-Grad-Marke nicht überschritten.

+++ Niedrigwasser: Grüne und Linke kritisieren Bundesregierung +++

08.08.2026, 16:39 Uhr

Grüne und Linke kritisieren den Umgang der Bundesregierung mit dem extremen Niedrigwasser auf Deutschlands Flüssen. Während die Grünen die geplante Lockerung des Sonn- und Feiertagsfahrverbots für Lastwagen unterschiedlich bewerten, lehnt die Linke die Maßnahme ab. Sie fordert stattdessen mehr Unterstützung für die Binnenschifffahrt und zusätzliche Kapazitäten auf der Schiene. 

+++ Bis zu 36 Grad in Hessen – Nächte bringen Abkühlung +++

08.08.2026, 10:32 Uhr

Nach einer kurzen leichten Abkühlung wird es in Hessen am Wochenende wieder heiß. Am Samstag scheint die Sonne und die Temperaturen steigen auf 28 bis 32 Grad, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) mitteilt. In der Nacht zum Sonntag kühlt es auf 18 bis 14 Grad im Süden und zwischen 16 und 12 Grad im Norden ab. Am Sonntag klettern die Höchsttemperaturen den Meteorologen zufolge auf 32 bis 36 Grad. Es wird heiter und teils sonnig. Am Abend sind demnach im Bergland einzelne Schauer möglich. Die neue Woche startet am Montag heiter bis sonnig und meist trocken.

+++ Trockenheit belastet die Wälder in Hessen +++

08.08.2026, 03:31 Uhr

Die anhaltende Trockenheit setzt nach Angaben des Landesbetriebs Hessenforst den hessischen Wäldern deutlich zu. Durch die Trockenheit erhöht sich nicht nur die Waldbrandgefahr. Sie schwäche auch die Vitalität der Bäume, teilte der Betrieb auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mit. "Die Bäume leiden gesundheitlich unter der Hitze und der Trockenheit, weil Wassermangel den Stoffwechsel, die Vitalität und die Abwehrkräfte schwächt."

+++ Experte: Klimaerwärmung nutzt dem Wein +++

08.08.2026, 03:31 Uhr

Die anhaltende hochsommerliche Hitze lässt manchen Wein besser schmecken - hat aber auch zunehmend Schattenseiten. "Im Großen und Ganzen überwiegen die positiven Auswirkungen der Klimaerwärmung hierzulande noch die Nachteile für den Weinbau", stellt der Sprecher des Deutschen Weininstituts (DWI), Ernst Büscher, grundsätzlich fest. "Aufgrund ihres mediterranen Ursprungs kommen die Reben von Natur aus besser mit der Hitze zurecht als hiesige Kulturpflanzen", erläutert Büscher. Weniger Hitze wäre jetzt für den Wein insgesamt aber besser: Temperaturen von 20 bis 25 Grad und kühle Nächte seien für die Ausreifung aromatischer Trauben ideal.

+++ Rheinland-Pfalz und Saarland setzen Sonntagsfahrverbot aus +++

07.08.2026, 17:15 Uhr

Rheinland-Pfalz und das Saarland setzen wegen des anhaltenden Niedrigwassers am Rhein das Sonn- und Feiertagsfahrverbot für bestimmte Lkw-Transporte vorübergehend außer Kraft. Damit könnten Güter, die aufgrund der niedrigen Pegelstände derzeit nicht oder nur eingeschränkt über die Wasserstraße transportiert werden, leichter auf der Straße befördert werden, teilte das rheinland-pfälzische Verkehrsministerium zur Begründung mit. Die Ausnahmeregelung gelte bereits an diesem Wochenende.

+++ Auch Saas-Fee schließt Sommerskigebiet wegen Hitze +++

07.08.2026, 16:00 Uhr

Wegen der anhaltenden Hitze in den Alpen muss nach Zermatt nun auch Saas-Fee im Schweizer Kanton Wallis sein Sommerskigebiet schließen. Ab Montag stehen die Anlagen still, wie die Saastal Bergbahnen mitteilen. Die Entscheidung wurde mit den veränderten Schnee- und Gletscherverhältnissen wegen der Hitze begründet. In dem 3.600 Meter hohen Skigebiet gehe die Temperatur seit Wochen nicht mehr unter null Grad, und am Tag steige sie auf 15 bis 16 Grad, sagte eine Mitarbeiterin.

+++ Niedrigwasser der Donau gibt tote Wehrmachtssoldaten frei +++

07.08.2026, 15:45 Uhr

Das Niedrigwasser der Donau hat in Budapest die Überreste von zwei Wehrmachtssoldaten, ein Motorrad und eine Tellermine freigegeben. Mitarbeiter des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge hätten die Gebeine der Soldaten exhumiert, teilte der Volksbund mit. Wegen der entdeckten Tellermine 35 zur Panzerabwehr sei auch der Kampfmittelräumdienst im Einsatz gewesen.

+++ Neues Rekord-Tief an den Rhein-Pegeln +++

07.08.2026, 15:00 Uhr

Die Pegelstände am Rhein sind in Nordrhein-Westfalen noch weiter gesunken und haben an allen vier großen Messstationen neue historische Tiefstwerte erreicht. In Düsseldorf war der Pegelstand mit 15 Zentimetern so niedrig wie noch nie und unterschritt das erst wenige Tage alte Rekordtief von 20 Zentimetern deutlich, wie aus Daten des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamtes Rhein hervorgeht.

+++ Wenig Regen lässt Grundwasser weiter sinken +++

07.08.2026, 14:45 Uhr

Die anhaltende Trockenheit setzt dem Grundwasser in Hessen zu. An der Hälfte der Messstellen seien im Juli niedrige oder sehr niedrige Werte festgestellt worden, teilte das Hessische Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie mit. Ursache sei vor allem der seit längerer Zeit ausbleibende Niederschlag.

+++ Wasserverbrauch zu hoch: Kommunen rufen zum Sparen auf +++

07.08.2026, 11:34 Uhr 

Die anhaltende Hitze und der fehlende Regen bringen die Wasserversorgung in der Region Fulda an ihre Grenzen. Weil der Verbrauch aktuell drastisch ansteigt, schlagen die Versorger und Kommunen Alarm. Sie rufen die Bevölkerung eindringlich dazu auf, sofort Wasser zu sparen. Aktuell fördern die RhönEnergie und die Gemeindewerke nach eigenen Angaben rund 20,5 Millionen Liter Wasser am Tag. Das sind rund 40 Prozent mehr als an einem durchschnittlichen Tag. Auch im Hochtaunus muss dringend Trinkwasser gespart werden, mehrere Kommunen haben deshalb schon Alarm geschlagen. 

+++ Feuerwehr entdeckt neuen Brandherd bei Bad Schwalbach +++

07.08.2026, 05:23 Uhr

Zwei Tage lang war die Feuerwehr bei einem großen Waldbrand in Bad Schwalbach (Rheingau-Taunus-Kreis) im Einsatz. Dort hatte Wald auf einer Fläche von gut drei Fußballfeldern gebrannt. Inzwischen ist der Brand weitgehend gelöscht, teilte die Feuerwehr mit. Es gebe allerdings einen kleinen weiteren Brandherd, der die Einsatzkräfte noch beschäftige. Vier Feuerwehrleute wurden bei dem Einsatz leicht verletzt. 

+++ DWD: Die Hitze macht kürzer Pause als gedacht +++

06.08.2026, 17:39 Uhr

Die Abkühlung? Die hat leider ein Ablaufdatum. Laut Deutschem Wetterdienst bleibt's nur bis Samstag angenehm und schon im Laufe des Samstags klettern die Temperaturen wieder deutlich nach oben. Am Sonntag dann womöglich fast 35 Grad. Die kleine Verschnaufpause ist damit schon wieder Geschichte.

+++ Bilger kündigt Sofortmaßnahmen gegen Niedrigwasser-Folgen an +++

06.08.2026, 16:11 Uhr

Bundesverkehrsminister Steffen Bilger (CDU) hat nach einer Niedrigwasser-Fachkonferenz in Bonn mehrere kurzfristige Maßnahmen angekündigt. Sie sollen der Wirtschaft helfen, Lieferketten auf den wichtigen Wasserstraßen wie Rhein, Donau und Elbe aufrechtzuerhalten. "Wir können das Wetter nicht beeinflussen, aber wir könnten dafür sorgen, dass unsere Wirtschaft besser durch diese schwierigen Wochen kommt", sagte Bilger nach dem Spitzentreffen mit Wirtschaftsvertretern und Verbänden. 

 

Nach Spitzentreffen in Bonn Maßnahmen gegen Niedrigwasser-Folgen

Ausnahmen beim Lkw-Fahrverbot und mehr Güter auf die Schiene: Wie Bilger die…

+++ Donau-Niedrigwasser legt in Ungarn die Flusskreuzer lahm +++

06.08.2026, 12:12 Uhr

Der durch Hitze und Trockenheit bedingte Rekord-Tiefstand der Donau hat den Verkehr der Flusskreuzfahrtschiffe auf dem Budapester Abschnitt des Stromes zum Erliegen gebracht. "Kein Schiff kommt weiter als bis nach Komarom", sagte Lilla Lassu, Vizepräsidentin des Ungarischen Verbands der Incoming-Unternehmen, dem ungarischen Fernsehsender RTL Klub. Komarom ist ein Donauhafen, der rund 120 Kilometer flussaufwärts von Budapest liegt. Die Passagiere würden dort in Busse umsteigen, die sie zu ihren Besichtigungsprogrammen oder zum Flughafen der ungarischen Hauptstadt bringen, fügte die Fremdenverkehrsfunktionärin hinzu. Nach Darstellung des ungarischen Verkehrsministeriums liegen derzeit sieben internationale Hotelschiffe im Donauhafen Komarom.

+++ DWD: Die Hitze macht Pause: Zeit zum Durchatmen +++

06.08.2026, 11:41 Uhr

Die Hitze macht Pause - kurz Zeit zum Durchatmen. Schon am Wochenende wird es wieder wärmer, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) berichtet. Zu verdanken haben wir die Abkühlung einem Tief namens "Justine", das von Nordwesten her Deutschland überquert, erklärt DWD-Meteorologe Martin Jonas. Da die Luft weiter feucht ist, fühlen sich die niedrigeren Temperaturen im Süden aktuell noch deutlich höher an. Im Norden weht hingegen ein kühler Wind. 

+++ RKI: In diesem Sommer bislang 1.650 Hitzetote in Hessen +++

06.08.2026, 11:29 Uhr

Im teils extrem heißen Sommer sind nach Schätzungen des Robert Koch-Instituts (RKI) alleine in Hessen bislang rund 1.650 Menschen an den Folgen von Hitze gestorben. Das sind schon jetzt mehr als in jedem Gesamtjahr seit 2016, was vor allem an einer extrem heißen Woche Ende Juni liegt. In den vergangenen Jahren wurde in Hessen nur im extremen Sommer 2018 mit 1.170 Hitzetoten eine annähernd hohe Zahl erreicht, wie aus Zahlen des RKI in Berlin hervorgeht. Der diesjährige Sommer ist allerdings noch nicht vorbei, die Temperaturen sind weiterhin hoch.

 

RKI-Zahlen für den Sommer Bislang 1.650 Hitzetote in Hessen

Der Sommer ist noch nicht vorbei, doch schon jetzt verzeichnet das RKI in Hessen…

+++ Fließt die Ahr noch in den Rhein oder ist sie versickert? +++

06.08.2026 11:14

Wegen des extremen Niedrigwassers wirkt es derzeit stellenweise so, als würde die Ahr kurz vor ihrer Mündung in den Rhein einfach versickern. Tatsächlich ist das aber nicht der Fall, wie das Landesamt für Umwelt in Mainz erklärt. Warum ist sie dann teils nicht mehr zu sehen? Weil der Rhein so wenig Wasser führt, mündet die Ahr dem Landesamt zufolge zunächst in das trockengefallene Flussbett des Rheins. Dieses besteht aus grobem Kies und Geröll. Fließt die Ahr nur mit sehr wenig Wasser, verschwindet dieses zwischen den Hohlräumen des Gesteins und fließt dort unterirdisch weiter. An der Oberfläche ist der Wasserlauf dann zeitweise nicht mehr zu erkennen.

+++ Hitzewelle in Italien: Alarm in 27 Großstädten +++

06.08.2026 10:04

Wegen einer anhaltenden Hitzewelle gilt jetzt in Italien in allen 27 Großstädten, die unter Beobachtung des Gesundheitsministeriums stehen, die höchste Warnstufe für Hitzealarm. Alarmstufe Rot wird von der Regierung in Rom erlassen, wenn es extreme Hitze verbunden mit hoher Luftfeuchtigkeit gibt. Das bedeutet akute Gesundheitsgefahren nicht nur für ältere Menschen und andere Risikogruppen, sondern auch für Gesunde und sportlich Aktive.

+++ Die gefährliche Lust auf Abkühlung: 261 Menschen ertrinken in deutschen Gewässern +++

06.08.2026 10:01

In deutschen Gewässern sind in den ersten sieben Monaten des laufenden Jahres mehr Menschen ertrunken als im Vorjahreszeitraum. Die Zahl der Badetoten stieg auf 261 - das waren 15 mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres, wie die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) mitteilte. Besonders im vergangenen Juni kam es zu einem "dramatischen Anstieg" an Unfällen, wie DLRG-Präsidentin Ute Vogt sagte. "Über 100 Opfer gab es im Monat Juni zuletzt im Jahr 2003." 

+++ RKI: Rund 9.600 Tote allein durch extrem heiße Juni-Woche +++

06.08.2026 09:11

Infolge der besonders heißen Woche Ende Juni sind nach Schätzungen des Robert Koch-Instituts (RKI) deutlich mehr Menschen hitzebedingt gestorben als bisher angenommen. Etwa 9.600 Sterbefälle gehen auf die Woche vom 22. bis 28. Juni zurück, heißt es im aktuellen RKI-Wochenbericht zur hitzebedingten Sterblichkeit. Damit geht der Großteil der bisherigen diesjährigen Hitzetoten auf die extrem heißen Tage zurück, an denen vielerorts in Deutschland die Temperaturen um die 40 Grad lagen. Insgesamt erhöht sich die Zahl der hitzebedingten Sterbefälle in diesem Jahr laut RKI auf schätzungsweise 11.900. 

 

Rund 9.600 in einer Hitze-Woche RKI: Mehr Hitzetote als bislang gedacht

Von rund 5.000 Toten durch die Hitzewelle Ende Juni ging das Robert…

+++ Hitze in Europa: Ärzte dringen auf verbindliche Maßnahmen +++

06.08.2026 04:31

Angesichts der jüngsten Hitzewellen mit Tausenden Toten fordern die Bundesärztekammer und rund 80 weitere europäische Gesundheitsorganisationen deutlich mehr Anstrengung von der EU. So müsse die Erklärung des Klimanotstands in verbindliche Verpflichtungen und extreme Hitze als ernsthafte grenzüberschreitende Gesundheitsgefahr anerkannt werden, heißt es in einer gemeinsamen Erklärung. Weiter fordern die Unterzeichner unter anderem einen Europäischen Hitzeschutzplan, unterstützt durch einen Notfall-Anpassungsfonds. Damit sollen beispielsweise die Hitzeüberwachung und Gesundheitseinrichtungen, Pflegeeinrichtungen, Kindertagesstätten und Schulen klimafest gemacht werden.

+++ Staub, Hitze, Risiko: Organisatoren sagen ADAC Saarland-Pfalz-Rallye ab +++

05.08.2026 17:23

Die Organisatoren der ADAC Saarland-Pfalz-Rallye haben die für den 14./15. August geplante Veranstaltung rund um die Gemeinde Illingen abgesagt. Sengende Sonne, tropische Temperaturen und ein trockenes Terrain seien die momentanen Herausforderungen, teilte der ADAC Saarland in Saarbrücken als Begründung mit. 

+++ Vorläufige Daten: Temperaturrekord für Österreich +++

05.08.2026 16:58

Binnen 24 Stunden ist in Österreich ein weiterer Allzeit-Hitzerekord aufgestellt worden. Ganz im Osten des Landes, im niederösterreichischen Deutsch-Altenburg, stieg die Temperatur auf 41,2 Grad, wie der meteorologische Dienst Geosphere Austria auf Basis vorläufiger Zahlen mitteilte. Damit übertraf der Wert die Temperatur von 41 Grad, die am Dienstag in Wien-Stammersdorf gemessen worden war. 

+++ Trockenheit: Gemeinde in Bayern bekommt Trinkwasser geliefert +++

05.08.2026 14:24

Regenmangel und Hitze haben in Böbrach im Bayerischen Wald das gemeindeeigene Wasser so knapp werden lassen, dass nun Trinkwasser geliefert wird. Wie die Gemeinde im Landkreis Regen mitteilte, werde in den kommenden Tagen der Hochbehälter mit Wasser aus Bodenmais gespeist. Das werde mit Milchlastern transportiert. Ansonsten könnte die Trinkwasserversorgung nicht mehr ausreichend sichergestellt werden, hieß es. "Für die Bevölkerung besteht kein Anlass zur Besorgnis." Das zusätzlich eingespeiste Trinkwasser erfülle sämtliche gesetzlichen Anforderungen an die Trinkwasserqualität.

+++ Auch der Hitzeschutz: Hessen startet mit "großen Baustellen" in das neue Schuljahr +++

05.08.2026 12:49

Kurz vor Beginn des neuen Schuljahres warnen die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Hessen, die Landesschülervertretung und der Landeselternbeirat vor erheblichen Belastungen für Schulen, Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler sowie Eltern. Eine dieser Herausforderungen an hessischen Schulen sei der Hitzeschutz, sagte Landesschulsprecher Laurenz Spies. Die bisherigen Regelungen würden nicht ausreichen. Klassenräume mit Temperaturen von über 30 Grad seien vielerorts keine Ausnahme mehr und beeinträchtigten Gesundheit und Lernleistung erheblich.

 

Montag geht die Schule los GEW: Hessen startet mit großen Baustellen

Hitze, Personalmangel und Digitalisierung: Die GEW sieht die hessischen Schulen…

+++ Badeverbot am Aartalsee aufgehoben +++

05.08.2026 11:36

Das am vergangenen Freitag ausgesprochene Badeverbot für den Aartalsee in Bischoffen wird mit sofortiger Wirkung aufgehoben. Nachdem sich die Blaualgen-Lage im Badebereich deutlich entspannt hat, kann das Gesundheitsamt des Lahn-Dill-Kreises das Badeverbot vorerst wieder aufheben. Der Gewittersturm am vergangenen Wochenende hat vermutlich dazu beigetragen, dass sich die Blaualgen im Badebereich vorübergehend verzogen haben. Dies bedeutet jedoch nicht, dass die Blaualgen vollständig verschwunden sind. Insbesondere die anhaltende Hitzeperiode in den kommenden Tagen könnte eine erneute Vermehrung begünstigen. Aus diesem Grund bleiben die Warnhinweise für Badegäste am Aartalsee bestehen. 

+++ Hitze in Hessen geht etwas zurück +++

05.08.2026 11:31

Inmitten einer anhaltenden Hitzewelle hat Polens Wetterdienst für die Hauptstadt Warschau und große Teile des Landes die höchste Alarmstufe ausgerufen. Am heißesten soll es im Südosten werden - dort wurden örtlich bis zu 40 Grad erwartet. Für Warschau liegt die vorhergesagte Höchsttemperatur bei 38 Grad. 

+++ Hitze in Hessen geht etwas zurück +++

05.08.2026 06:37

Heute wird es in Hessen noch einmal heiß, dann gehen die Temperaturen in den nächsten Tagen etwas zurück. Nach Angaben des Deutschen Wetterdiensts (DWD) in Offenbach zeigt sich der Himmel heute meist heiter. Die Höchstwerte erreichen 30 bis 35 Grad, im höheren Bergland um 27 Grad. Am Nachmittag sind im Norden einzelne Gewitter möglich.

+++ Bäume umgestürzt bei Gewitter in Mittelhessen +++

04.08.2026 20:18

Über Teile von Mittelhessen ist am Abend ein schweres Gewitter hinweggezogen. Im Lahn-Dill-Kreis und im nördlichen Landkreis Gießen seien mehrere Bäume umgestürzt, teilte die Polizei mit. Betroffen waren auch die Städte Gießen und Wetzlar. Nach ersten Erkenntnissen entstand dabei Sachschaden. Über Verletzte wurde zunächst nichts bekannt. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hatte für den Regierungsbezirk Gießen vor schweren Gewittern (Stufe 3 von 4) gewarnt.

+++ Frankfurt bietet Kühlbusse für obdachlose Menschen +++

04.08.2026 17:23

Um obdachlosen Menschen an heißen Tagen etwas Abkühlung zu verschaffen, stellt die Stadt Frankfurt zwei sogenannte Kühlmobile bereit. Die klimatisierten Fahrzeuge, ausrangierte Busse, stehen bis Ende August am zentralen Willy-Brandt-Platz und bieten jeweils Platz für rund 40 Menschen, wie die Stadt mitteilte. Diese seien täglich von 13 bis 19 Uhr zugänglich. "Extreme Hitze in Innenstädten ist ein Gesundheitsrisiko - besonders für obdachlose Menschen. Denn sie können sich nicht einfach in einem klimatisierten Einkaufszentrum oder Restaurant abkühlen", sagte die Gesundheits- und Sozialdezernatin Elke Voitl (Grüne). Mit dem Projekt werde schnell und pragmatisch auf den heißen Sommer reagiert, hieß es.

+++ Waldbrandgefahr: Sicherheitsmaßnahmen bei Musikfestivals im Odenwald werden erhöht +++

04.08.2026, 11:18 Uhr

Nachdem das Hessische Forstministerium am Montag (3.8.) die erste von zwei Waldbrand-Alarmstufen ausgerufen hat, werden am kommenden Wochenende bei zwei Musikfestivals im Odenwaldkreis die Sicherheitsmaßnahmen erhöht. „Die Feuerwehr ist sowohl beim Festival Circle of Leaves am Marbachstausee wie auch beim Finkenbach-Festival mit mehr Löschfahrzeugen und mehr Personal präsent“, so der stellvertretende Kreisbrandinspektor Norbert Heinkel.

+++ Feuerwerk bei “Rhein in Flammen” trotz Dürre genehmigt +++

04.08.2026, 11:28 Uhr

Das umstrittene Höhenfeuerwerk bei der Veranstaltung Rhein in Flammen in Koblenz soll trotz der anhaltenden Trockenheit stattfinden. Nach einer abschließenden Besprechung der beteiligten Behörden sei die Entscheidung getroffen worden, dass das Feuerwerk an diesem Samstag aus fachlicher und sicherheitsrelevanter Sicht durchgeführt werden könne, teilte die Stadt Koblenz mit. 

 

Tradition trotz Trockenheit Feuerwerk bei Rhein in Flammen in Koblenz

Trotz Dürre und mehr als 3.000 Protest-Unterschriften: Das umstrittene…

+++ Nach der Hitze kommt Unwetter mit Starkregen +++

04.08.2026, 11:18 Uhr

Umgestürzte Bäume, beschädigte Oberleitungen, Stromausfall – während die Menschen in weiten Teilen Deutschlands noch unter schwüler Hitze ächzen, hat es in einigen Regionen bereits unwetterartige Gewitter mit Starkregen, Hagel und Orkanböen gegeben. In Hamburg stürzte ein Baum auf ein Auto, in dem sich sieben Menschen befanden. In Nordrhein-Westfalen haben lokale Unwetter schon in der Nacht mehrere Züge ausgebremst.

+++ Rhein erreicht an mehreren Orten Rekordtiefststände +++

04.08.2026, 10:17 Uhr

Die Pegelstände im Rhein sind bei mehreren Orten auf Rekordtiefstwerte gesunken. Dem Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt (WSA) Rhein zufolge liegt der Pegelstand in Kaub aktuell bei 24 Zentimetern. Damit fiel der Wert einen Zentimeter unter den zuvor niedrigsten Wasserstand seit Messbeginn vom 22. Oktober 2018. 
 

 

Auch in Oestrich-Winkel Rhein erreicht Rekord-Tiefststände

Die Pegelstände im Rhein sind bei mehreren Orten auf Rekordtiefstwerte gesunken…

+++ Hitzewarnstufe 2 im Kreis Fulda +++

04.08.2026, 09:15 Uhr

Im Landkreis Fulda wird am heutigen Dienstag die Hitzewarnstufe 2 erreicht. Das Gesundheitsamt des Landkreises Fulda weist deshalb noch einmal auf die Tipps im Umgang mit der Hitze hin - zum Beispiel das Meiden der extremen Nachmittagshitze, viel Trinken, Abkühlung suchen und auf die Mitmenschen achten.

+++ Hitze sorgt für unpünktliche Fernzüge +++

04.08.2026, 08:43 Uhr

Bahnreisen blieben für Fahrgäste im Juli eine Geduldsprobe: Mit 52,6 Prozent war lediglich etwas mehr als die Hälfte der Fernzüge ohne größere Verzögerungen unterwegs, wie die Bahn mitteilte. "Generell verzeichnet die Deutsche Bahn, seit mehreren Monaten eine kontinuierliche Zunahme von Anlagenstörungen", heißt es bei der Bahn. Hinzu kämen weiterhin zahlreiche Baustellen und die Hitzewellen Ende Juni und Ende Juli. "Temperaturen von zeitweise mehr als 41 Grad belasteten die Verkehrsinfrastruktur erheblich", hieß es. Zugleich könnten Instandhaltungsarbeiten bei großer Hitze teilweise nicht wie geplant durchgeführt und müssten verschoben werden.


+++ Trockenheit: Auf hessischen Höfen wird Futter knapp +++

04.08.2026, 04:02 Uhr

Die anhaltende Trockenheit verschärft auf hessischen Höfen mit Tierhaltung die Futterknappheit. Um Betriebe bei möglichen Engpässen zu unterstützen, hat der hessische Bauernverband eine Futterbörse eingerichtet. "Ziel ist es, Tierhalter, die kurzfristig Futter oder zusätzliche Weideflächen benötigen, mit Betrieben zu vernetzen, die entsprechende Flächen oder Futtermittel anbieten können", teilte der Verband mit.

 

Tierhaltung bei Trockenheit Auf hessischen Höfen wird Futter knapp

Die anhaltende Trockenheit verschärft auf hessischen Höfen mit Tierhaltung die…

+++ Badeverbot am Buga-See wegen massiver Blaualgen-Vermehrung +++

03.08.2026, 18:35 Uhr

Wegen einer starken Vermehrung von Blaualgen hat das Gesundheitsamt der Stadt Kassel ein Badeverbot für den Buga-See ausgesprochen. Grund für den Anstieg der Cyanobakterien seien die anhaltende Trockenheit und die hohen Temperaturen, teilte die Stadt mit.

+++ Wasser wird in einigen Kommunen knapp +++

03.08.2026, 16:48 Uhr 

In Hessen ist Wassersparen angesagt. Vielerorts steht die sogenannte Wasserampel auf Gelb. Rund um den Taunus ist zum Teil sogar Warnstufe Rot erreicht. So muss etwa in Kronberg, Oberursel, Schmitten und Grävenwiesbach der Wasserverbrauch auf das Nötigste reduziert werden. Die Wasserampel steht hier auf Rot: Um die Trink- und Löschwasserversorgung sicherzustellen und einen Trinkwassernotstand zu vermeiden, muss deutlich Wasser gespart werden. 

 

"Müssen dringend Wasser sparen" Diese Taunus-Orte schlagen Alarm

Wir müssen dringend Wasser sparen: Dazu rufen immer mehr Kommunen in Hessen auf.…

+++ Gesundheitsministerin mahnt zu Achtsamkeit +++

03.08.2026, 16:04 Uhr 

Hessens Gesundheitsministerin Diana Stolz ruft dazu auf, in Anbetracht der hohen Temperaturen aufeinander Acht zu geben - insbesondere auf ältere und gesundheitlich geschwächte Menschen. "Ein kurzer Anruf, ein Klingeln an der Tür, ein gemeinsam getrunkenes Glas - das kann mehr bewirken, als wir oft denken", appelliert Stolz. 

+++ Historisch schlechte Zuckerrüben-Ernte befürchtet +++

03.08.2026, 12:48 Uhr

Trockenheit, Hitze und Krankheiten machen den Zuckerrüben zu schaffen. Deshalb dürfte in Süddeutschland voraussichtlich ein Drittel weniger Zucker erzeugt werden als im Vorjahr, wie der Verband Süddeutscher Zuckerrübenanbauer in Ochsenfurt in Unterfranken mitteilte. Man erwarte die niedrigste Ernte seit der Wiedervereinigung, sagte Geschäftsführer Paul-Martin Pfeuffer. 

+++ Hitzewarnung für weite Teile Deutschlands +++

03.08.2026, 10:05 Uhr

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat für weite Teile Deutschlands eine amtliche Hitzewarnung herausgegeben. Betroffen sind laut der Warnkarte vor allem Regionen in der Mitte und im Süden - von Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz über Hessen und Thüringen bis nach Baden-Württemberg, Bayern und Teile Sachsens. Für Niedersachsen, Sachsen-Anhalt, Berlin, Brandenburg und den Norden Deutschlands gibt es demnach keine Warnungen. Die Warnung gilt nach Angaben des DWD von 11.00 bis 19.00 Uhr.

+++ Flasbarth: Nächsten Sommer brauchen wir nationalen Hitzeaktionsplan +++

02.08.2026, 21:26 Uhr

Umweltstaatssekretär Jochen Flasbarth hält für den nächsten Sommer einen nationalen Hitzeaktionsplan für notwendig. Der Bund arbeite sehr eng mit den Bundesländern zusammen, von denen viele Hitzeaktionspläne hätten, sagte der SPD-Politiker im ZDF-"heute journal". "Ich glaube, die Lektion, die wir aus diesem Sommer gelernt haben, ist: Nächsten Sommer brauchen wir auch einen nationalen Aktionsplan, der dann alles aus den Ländern zusammenbündelt."

 

Nach Rekordzahl an Hitzetoten Flasbarth fordert nationalen Hitzeplan

Fast 10.000 Menschen sind in diesem Sommer in Deutschland bereits an der Hitze…

+++ Feuerwehren kämpfen gegen Waldbrände in Bayern +++

02.08.2026, 06:31 Uhr

Wenig Schnee im Winter, ein warmer Frühling und langanhaltende Hitze: In den Alpen verschärfen sich die Bedingungen für Bergsteiger und Wanderer. Fachleute warnen vor den Gefahren. Der geringe Schneefall, der milde Frühling und die ungewöhnlich frühen Hitzewellen hätten die Lage verschärft. Stefan Winter, Bergführer und Ressortleiter Sportentwicklung beim Deutschen Alpenverein (DAV) warnt: "Bergsteiger treffen zunehmend auf Blankeis-Passagen, Schneebrücken über Gletscherspalten kollabieren, und Randspalten werden immer größer." 

+++ Feuerwehren kämpfen gegen Waldbrände in Bayern +++

01.08.2026, 14:55 Uhr

Bei Hitze und extremer Trockenheit haben mehrere Waldbrände in Bayern die Feuerwehren in Atem gehalten - und es gibt Verletzte. Bei Löscharbeiten auf dem Johannisberg in der Oberpfalz seien sieben Einsatzkräfte verletzt worden, teilte das Landratsamt Amberg-Sulzbach über ein Feuer in Freudenberg mit. Weitere Brände gab es in den Chiemgauer Alpen und in Bad Reichenhall, wo nach einem Blitzeinschlag an der Südseite des Hochstaufens ein Feuer ausgebrochen war.

+++ Brüder-Grimm-Festspiele verpassen wegen Hitzewelle Rekord +++

01.08.2026, 10:34 Uhr

Trotz hitzebedingter Ausfälle ist zum Abschluss der Brüder Grimm Festspiele in Hanau eine positive Bilanz gezogen worden. Rund 91.000 Besucherinnen und Besucher haben in diesem Jahr die Vorstellungen im Amphitheater besucht, damit haben die Festspiele an den großen Erfolg der vergangenen Jahre anknüpfen können, wie die Stadt mitteilte. Die größte Herausforderung der diesjährigen Spielzeit sei die außergewöhnliche Hitzewelle Ende Juni gewesen. "Aufgrund der extrem hohen Temperaturen hatten die Verantwortlichen insgesamt acht Vorstellungen abgesagt", hieß es.

+++ Hitze sorgt auch für mehr Blitze +++

01.08.2026, 07:14 Uhr

Es blitzt wieder öfter. Im laufenden Jahr hat es in Deutschland bereits häufiger eingeschlagen als im gesamten Jahr 2025, wie aus Daten des österreichischen Blitzinformationsdienstes Aldis/Blids hervorgeht. Bis Ende Juli zählten die Systeme 104.804 Einschläge. Im kompletten Jahr 2025 waren es nur 99.930. Entscheidend dafür, ob Jahre blitzreich oder blitzarm sind, ist: ob Hitze und Feuchtigkeit zusammenkommen, da diese Kombination Gewitter begünstigt. Sehr trockene Jahre oder Jahre mit kalten Sommern haben meist eher weniger Blitze.

+++ Niedrigwasser setzt der Wirtschaft zu +++

01.08.2026, 05:31 Uhr

Deutschlands großen Flüssen Rhein, Elbe und Donau fehlt Wasser, ebenso wie vielen anderen Wasserläufen. Besserung ist vorerst nicht in Sicht - und die Folgen belasten bereits die Wirtschaft. "Die Lage ist ernst. Der Rhein ist eine zentrale Schlagader für den Güterverkehr in Deutschland", sagt Thilo Schaefer vom Institut der Deutschen Wirtschaft (IW). Drei Verbände der Recycling- und Rohstoffwirtschaft warnen gemeinsam, die Versorgung der Stahlindustrie sei gefährdet. Binnenschiffe könnten nur noch ein Drittel bis die Hälfte der üblichen Ladung transportieren. Frachtkosten auf einzelnen Verbindungen hätten sich verdrei- bis vervierfacht. Hinzu kämen Kosten wegen Verzögerungen und Umplanungen. Schaefer hält für möglich, dass sich Verbraucher auf höhere Preise einstellen müssen – etwa bei Baustoffen und Energieprodukten.

+++ Dürre in Bulgarien bringt Mammutknochen ans Licht +++

31.07.2026, 19:14 Uhr

Im extremen Niedrigwasser der Donau sind in Bulgarien überraschend Mammutreste zum Vorschein gekommen. Bei dem bulgarischen Donaudorf Rjachowo, unweit von Russe, wurden die ungewöhnlichen Knochen auf dem Flussboden von einem Anwohner entdeckt, wie das Bulgarische Nationale Fernsehen BNT berichtete.

+++ Badeverbote an immer mehr hessischen Seen +++

31.07.2026, 14:35 Uhr

Blaualgen trüben vermehrt den Badespaß in den hessischen Badeseen und -weihern. Jetzt ist auch der Aartalsee bei Bischoffen im Lahn-Dill-Kreis betroffen. Baden ist hier ab sofort gänzlich untersagt, teilt der Landkreis mit. Schon seit Ende Juni gilt zum Beispiel am Schultheis-Weiher in Offenbach ein Badeverbot.

 

Blaualgen breiten sich aus Hier solltet ihr aktuell nicht baden

Grünliche Schlieren, getrübtes Wasser: In mehreren hessischen Gewässern breiten…

+++ OVAG drosselt Wasser-Liefermengen +++

31.07.2026, 13:13 Uhr

Der Wasserversorger OVAG schlägt wegen der anhaltenden Trockenheit Alarm. Die Wasserreserven sind extrem knapp geworden, teilt das Unternehmen mit. Am Freitag vor den Sommerferien gab es den höchsten Verbrauch in der 120-jährigen Geschichte der OVAG. Trotz erster Warnungen halten sich die meisten Kommunen laut OVAG aktuell nicht an ihre erlaubten Kontingente. Deshalb greift das Unternehmen jetzt durch. Ab September werden die Liefermengen für die Kommunen gekürzt, um die Versorgung bis zum Jahresende abzusichern.

+++ Mehrheit der Deutschen hält Hitzeschutz für unzureichend +++

31.07.2026, 10:44 Uhr

Eine große Mehrheit der Menschen in Deutschland hält den Schutz vor großer Hitze für unzureichend. Im ZDF-"Politbarometer" stimmten 83 Prozent der Befragten der Aussage zu, dass hierzulande nicht genug getan werde - bei der Begrünung, Trinkbrunnen, kühlen öffentlichen Räumen und baulichen Maßnahmen gebe es noch Verbesserungsbedarf. Nur 13 Prozent halten die derzeitigen Vorkehrungen für ausreichend. 

+++ Trockenheit und sinkende Wasserstände im UNESCO-Biosphärenreservat Rhön +++

31.07.2026, 10:15 Uhr

In der Rhön wird das Wasser spürbar knapp. Bäche trocknen aus und erste Quellen versiegen komplett. Davor warnt die Leitung des Biosphärenreservats. Wegen der Klimakrise sinkt demnach der Grundwasserspiegel in der Region. Das bedroht laut der Verwaltung langfristig auch die Qualität und Menge unseres Trinkwassers. Die Experten rufen alle dazu auf, Regenwasser zu sammeln und Flächen nicht unnötig zu versiegeln.

 

Wassermangel in der Rhön "Quellen versiegen - Böden trocknen aus"

Wo sonst das Wasser sprudelt, bleiben in der Rhön immer öfter nur feuchte Mulden…

+++ Polizei Osthessen warnt vor weggeworfenen Zigarettenstummeln +++

31.07.2026, 09:53 Uhr

Bitte keine Zigarettenstummel wegwerfen! Darum bittet die Polizei in Osthessen. In den vergangen Tagen war es vermehrt zu Flächen- und Waldbränden gekommen. Auffällig war dabei, dass die Brandherde oftmals in unmittelbarer Nähe zu Bundes- und Landstraßen lagen. Dies lässt darauf schließen, dass die für die Einsatzkräfte der Feuerwehr kräftezehrenden und teils lebensgefährlichen Brände durch angezündete Zigarettenstummel oder Ähnlichem verursacht wurden.

+++ Haben Bauarbeiten einen Flächenbrand bei Nidderau ausgelöst? +++

31.07.2026, 08:52 Uhr

Ein rund sechs Hektar großer Flächenbrand bei Nidderau im Main-Kinzig-Kreis im Bereich der B45 hat am Donnerstagabend einen Großeinsatz der Feuerwehr ausgelöst. Wie die Polizei mitteilte, könnte Funkenflug bei Gleisarbeiten wegen Trockenheit und Hitze das Feuer auf einem bereits abgeernteten Getreidefeld entfacht haben. Bei dem Feuer wurden darüber hinaus unter anderem ein Teil einer Schienenanlage sowie ein abgestelltes Auto beschädigt. Der Gesamtschaden wird aktuell auf etwa 30.000 Euro geschätzt.

+++ Wieder über 40 Grad in Bad Nauheim und Frankfurt +++

30.07.2026, 20:30 Uhr

Die 40-Grad-Marke ist am Donnerstag an mehreren Orten in Deutschland geknackt worden. Den höchsten vorläufigen Wert meldete der Deutsche Wetterdienst (DWD) mit 40,5 Grad aus Bernburg an der Saale in Sachsen-Anhalt. Dahinter folgten 40,4 Grad in Kitzingen (Bayern), 40,2 Grad in Ohlsbach (Baden-Württemberg), 40,1 Grad in Frankfurt am Main und Bad Nauheim (Hessen) sowie 40,0 Grad in Rheinfelden in Baden-Württemberg.

 

Wieder über 40 Grad in Hessen Frankfurt und Bad Nauheim in Hitze-Top-5

Deutschland schwitzt: Der Deutsche Wetterdienst in Offenbach verzeichnete am…

+++ Metalfans trotzen bei Wacken der Hitze +++

30.07.2026, 17:19 Uhr

Teils mit Eisbeutel auf dem Kopf, Swimmingpool vor dem Zelt oder Schattenplätzen auf dem Festivalgelände: Rund 85.000 Metalfans trotzen im schleswig-holsteinischen Wacken der Hitze. Die Veranstalter des Wacken Open Air (W:O:A) reagierten bereits auf das Sommerwetter mit weiteren Schattenplätzen, Möglichkeiten zum Wasserauffüllen und Stationen für kostenlose Sonnencreme. Schon am ersten Festivaltag waren Temperaturen von über 30 Grad erreicht worden.

+++ Trockenster Juli aller Zeiten in Hessen +++

30.07.2026, 14:32 Uhr

Viel Sonne und kaum ein Tropfen Regen: Hessen hat den trockensten Juli seit Beginn der Wetteraufzeichnungen erlebt. Mit gerade einmal 14 Liter Regen pro Quadratmeter war Hessen die trockenste Region in ganz Deutschland. Dazu durften wir uns über fast 40 Prozent mehr Sonnenschein freuen als normalerweise üblich.

 

14 Liter Regen pro Quadratmeter Trockenster Juli in Hessen aller Zeiten

Nach vorläufigen Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) ist der aktuelle…

+++ Bad Nauheim füllt Trinkflachen kostenlos auf +++

30.07.2026, 12:52 Uhr

Bei Temperaturen deutlich über 30 Grad ist vor allem eines wichtig: ausreichend trinken. Doch schnell ist die mitgebrachte Flasche leer. Und dann? Die Stadt Bad Nauheim bietet dafür seit kurzem neben den klassischen Trinkbrunnen auch Auffüllstationen für Wasserflaschen an. Ob in Bekleidungsgeschäften, einem Unverpacktladen oder in einem Restaurant und Hotel: Überall, wo ein kreisrunder blauer Aufkleber mit einem großen Wassertropfen und der Aufschrift "Refill Station" zu sehen ist, können Passanten ihre Flasche wieder auffüllen.

+++ Blaulagen im Edersee +++

30.07.2026, 12:52 Uhr

Wegen einer starken Vermehrung von Blaualgen rät der Landkreis Waldeck-Frankenberg vorerst vom Baden an der Badestelle Rehbach am Edersee ab. Bei einer regelmäßigen Kontrolle der Wasserqualität sei dort ein erhöhtes Vorkommen von Cyanobakterien festgestellt worden, teilte der Landkreis mit. Begünstigt werde die Entwicklung durch das warme Wetter, die hohe Sonneneinstrahlung und den niedrigen Wasserstand des Edersees. 

+++ Vorsicht: Es wird stürmisch in Hessen +++

30.07.2026, 11:27 Uhr

Ab dem Nachmittag drohen Sturmböen in ganz Hessen, hat uns Diplom-Meteorologe Dominik Jung gesagt. Er warnt: Nicht nur Äste könnten abbrechen und Bäume umstürzen - es könne auch zu Sichtbehinderungen kommen. Wegen der sehr trockenen Wetterlage seien auch die Ackerböden sehr trocken. Deshalb werde ganz schnell Sand und Staub aufgewirbelt und dadurch könne gerade bei Autobahnen plötzlich die Sicht komplett eingeschränkt sein.

+++ ADAC: Hitze sorgt für mehr Autopannen in Rheinland-Pfalz +++

30.07.2026, 10:47 Uhr

Wegen der hohen Temperaturen bleiben nach Angaben des ADAC in Rheinland-Pfalz aktuell mehr Autos liegen als sonst. Im Juni und Juli sei die Straßenwacht zu über 18.700 Einsätzen im Bundesland ausgerückt, teilte der ADAC Mitteilrhein mit. Das seien fast 5 Prozent mehr Fahrten als im gleichen Zeitraum 2025 gewesen.

+++ Diakonie hilft Obdachlosen in Frankfurt +++

30.07.2026, 10:42 Uhr

Die extreme Hitze trifft Obdachlose in Frankfurt aktuell besonders hart. Sozialarbeiter der Diakonie verteilen deshalb auf der Straße Wasser und Sonnencreme. Um weiter helfen zu können, bittet die Organisation dringend um Geld- und Sachspenden. Gebraucht werden vor allem Sommerkleidung für Männer und Duschgel. Wer einem erschöpften Menschen helfen will, kann laut Diakonie auch den Frankfurter Hitzebus rufen.

+++ RKI: Fast 10.000 hitzebedingte Tote in diesem Jahr +++

30.07.2026, 09:14 Uhr

In diesem Jahr sind nach Schätzungen des Robert Koch-Instituts (RKI) deutschlandweit bereits fast 10.000 Menschen wegen hoher Temperaturen gestorben. Die geschätzte Zahl der hitzebedingten Sterbefälle bis zum 19. Juli liegt bei 9.800, wie aus dem entsprechenden RKI-Wochenbericht hervorgeht. Das ist mehr als in jedem einzelnen Gesamtjahr seit 2016. In Hessen waren es laut RKI mehr als 1.300 Tote.

 

Mehr als 1.300 davon in Hessen Schon fast 10.000 Hitzetote dieses Jahr

In diesem Jahr sind nach Schätzungen des Robert Koch-Instituts (RKI)…

+++ Waldbrand bei Hainburg +++

30.07.2026, 08:26 Uhr

Bei einem Waldbrand westlich von Hainburg-Hainstadt sind nach Schätzung der Polizei rund 2,5 Hektar Wald zerstört worden. Das Feuer habe sich am Mittwochnachmittag zwischen der alten Fasanerie Hanau und der Landesstraße 3416 ausgebreitet, teilte das Polizeipräsidium Südosthessen mit.

+++ DWD: Juli trockener, sonniger und wärmer als im Mittel +++

30.07.2026, 05:30 Uhr

Zu trocken, zu heiß, zu sonnig: Der Juli ist nach vorläufigen Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) der fünfte Monat in Folge, der deutlich sonniger ausfällt als im vieljährigen Mittel. "Der Monat war vergleichsweise niederschlagsarm, die Sonnenscheindauer ist überdurchschnittlich hoch", schreibt der Wetterdienst in Offenbach. 

+++ Besucheransturm trotz Hitze bei Hessens Festspielen +++

30.07.2026, 04:02 Uhr

Sprühnebel, Ventilatoren, Fußbäder und Eis: Die drei besucherstärksten Festspiele in Hessen trotzen der Sommerhitze mit kreativen Lösungen – und die Zuschauer bleiben treu. Die große Sommerhitze hat den drei besucherstärksten Festspielen in Hessen bislang kaum etwas anhaben können. Die Zahl der Besucherinnen und Besucher liegt weiter auf dem Niveau des Vorjahres.

 

Besucherboom trotz Temperaturen Das tun Hessens Festspiele gegen Hitze

Sprühnebel, Ventilatoren, Fußbäder und Eis: Die drei besucherstärksten…

+++ Zu wenig Wasser in Talsperren und Flüssen +++

29.07.2026, 15:55 Uhr

Wer an der Oberweser steht, sieht dort aktuell so gut wie keine Schiffe. Grund dafür ist die Edertalsperre in Nordhessen. Dort sind aktuell nur ein viertel der sonst üblichen rund 148,5 Milliarden Liter Wasser. Das heißt dort fehlen rund 111 Milliarden Liter Wasser. Deshalb fließt aus dem Stausee kaum noch Wasser in Richtung Weser ab. Nach Angaben des Wasserstraßenamts wird sich die Lage für die Schifffahrt in diesem Sommer wohl nicht mehr verbessern.

+++ Kein Schiffskonvoi bei Rhein in Flammen +++

29.07.2026, 16:22 Uhr

Die Trockenheit hat Folgen für das Feuerwerksspektakel "Rhein in Flammen" in Koblenz: Zwar wird die Veranstaltung vom 7. bis 9. August trotz der vorhergesagten niedrigen Wasserstände über die Bühne gehen, jedoch ohne den traditionellen Schiffskonvoi. Dieser müsse aus Sicherheitsgründen entfallen, erklärte die Koblenz-Touristik GmbH. Stattdessen ist vorgesehen, dass die angemeldeten Fahrgastschiffe mit Besuchern vor der Festung Ehrenbreitstein liegen. Dafür werde der Rhein am Abend des 8. August von 21.30 bis 24.00 Uhr für den Schiffsverkehr gesperrt.

+++ Erst Hitze, dann Gewitter in Hessen +++

29.07.2026, 09:14 Uhr

Neben der Hitze kommen auch Unwetter auf die Menschen in Hessen zu. Heute bleibt es zunächst sonnig und heiß - die Maximalwerte liegen zwischen 33 und 37 Grad, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) mitteilte. Am Donnerstagnachmittag wird es nach Angaben des DWD aber ungemütlich: Die Meteorologen rechnen mit Schauern, Gewittern mit Starkregen sowie schweren Sturmböen.

 

37 Grad, Gewitter und Sturm Unwetter und Hitze in Hessen erwartet

Temperaturen bis zu 37 Grad, Gewitter und Sturmböen: Was der Deutsche…

+++ Waldbrandgefahr: Grillverbot in Wiesbaden +++

29.07.2026, 09:12 Uhr

Die Wiesbadener Grillplätze in und am Wald wurden bereits aufgrund der anhaltenden Trockenheit geschlossen. Ab sofort gilt für die restlichen öffentlichen Grillplätze ein absolutes Grillverbot. Das gilt auch für Gasgrills oder ähnliche Grills. Zum Schutz des Waldes ist das Rauchen im Wald ganzjährig verboten. Ordnungskräfte werden die Plätze verstärkt kontrollieren. Auch für Veranstalter gilt ein Grillverbot für Kohlegrills. Ebenso ist das Grillen in Pavillons oder Zelten untersagt.

+++ Mehr Krankmeldungen bei Hitze +++

29.07.2026, 04:02 Uhr

In diesem Hitzesommer haben sich laut Krankenkasse IKK Südwest deutlich mehr Menschen krankgemeldet. Anfang Juni sei die Zahl der Neufälle bei ihren Versicherten in Rheinland-Pfalz, Hessen und dem Saarland innerhalb von einer Woche um mehr als 50 Prozent auf insgesamt rund 10.400 gestiegen, teilte die Kasse mit. Dieses hohe Niveau habe sich auch in den folgenden Wochen gehalten

+++ Hessens Badeseen: Hier gibt es Warnungen vor dem Planschen +++

29.07.2026, 03:31 Uhr

© dpa

Das Hessische Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie (HLNUG) in Wiesbaden stuft 44 der 61 bei der EU gemeldeten Badeseen in Hessen als uneingeschränkt nutzbar ein. Fast alle geprüften Gewässer hätten eine ausgezeichnete Qualität, die übrigen eine gute Qualität, sagte Gewässer-Experte Winfried Staudt vom HLNUG. Für einige Seen gelten jedoch Hinweise. Wegen eines erhöhten Vorkommens von Cyanobakterien, besser bekannt als Blaualgen, raten Gesundheitsämter an mehreren Stellen vom Baden ab oder empfehlen besondere Vorsicht, wie das HLNUG auf seiner Internetseite informiert. 

Eine einfache Faustregel

Laut früheren Angaben des HLNUG sollte mit Blick auf Blaualgen folgende Faustregel befolgt werden: "Wenn man bis zu den Knien im Wasser steht und seine Füße nicht sehen kann, sollte man auf das Baden verzichten. Auch grünlich-blaue Schlieren auf dem Wasser oder ein unangenehmer Geruch können Warnzeichen sein, die es zu beachten gilt." 

+++ Wasserentnahmeverbot im Kreis Mainz-Bingen +++

29.07.2026, 03:01 Uhr

Wegen Hitze und Trockenheit sinken zurzeit in vielen Gewässern die Wasserstände immer weiter: Im Kreis Mainz-Bingen sind bereits erste Bäche und Weiher ausgetrocknet, wie die Kreisverwaltung mitteilt. Um die Gewässer und die dort lebenden Tiere zu schützen, verbietet die Behörde nun die Wasserentnahme aus oberirdischen Gewässern. Dazu gehören Bäche, Gräben, Flüsse, Teiche und Seen. Man darf auch nicht mit Eimern oder Gießkannen Wasser entnehmen, wie es in einer Mitteilung heißt. Das Verbot gilt demnach voraussichtlich bis Ende September. 

 

Extreme Trockenheit in Hessen Das sind die Folgen für die Natur

Es regnet viel zu wenig in Hessen. Dies war schon im Juni der Fall und der Juli…

+++ Böden in Hessen so trocken wie noch nie  +++

29.07.2026, 05:36 Uhr

In Südhessen sind die Werte für die Bodenfeuchte der oberen 60 Zentimeter teilweise so gering, wie noch nie im Vergleichszeitraum 1991 bis 2020. Aber auch in den anderen Regionen Hessens ist es zu trocken. Laut Diplom-Meteorologe Dominik Jung von wetter.net Dominik Jung zeigen die Daten für ganz Hessen eine ausgeprägte Dürre.

+++ Trockenheit macht Landwirten Sorge  +++

29.07.2026, 05:15 Uhr

Die Folgen zeigen sich beim Blick auf Wiesen, Gärten und Felder. Besonders in Südhessen sowie Teilen Mittelhessens und Osthessens zeige sich zunehmender Trockenstress in den Böden, teilt der hessische Bauernverband mit. Betroffen seien vor allem Mais und Zuckerrüben, teils gebe es sichtbare Trockenschäden. 

+++ Sunset-Schwimmen in Kirtorf +++

28.07.2026, 09:08 Uhr

Die Stadt Kirtorf im Vogelsbergkreis macht bei der Hitze ein ganz besonderes Angebot in Sachen “Abkühlung”. Das Freibad im Stadtteil Heimertshausen hat am Mittwoch (29.07.) extra lange geöffnet - und zwar bis 21:30. Hier ist quasi Schwimmen in den Sonnenuntergang möglich.


Hier wird es besonders heiß

Besonders Großstädte heizen sich auf

Für Frankfurt, Wiesbaden und Darmstadt fügte der DWD an, dass mit einer zusätzlichen Belastung insbesondere im dicht bebauten Stadtgebiet aufgrund verringerter nächtlicher Abkühlung zu rechnen sei. Der DWD empfahl, ausreichend zu trinken - auch ohne Durst - sowie direkte Sonne und körperlich anstrengende Aktivitäten zu vermeiden. 

Den Körper und die Wohnräume solle man kühl halten, rät der Wetterdienst.

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