Umwelthilfe übt Kritik - Zu wenig E-Busse in Hessens Großstädten
Die Deutsche Umwelthilfe hat ihre Studie zum Stand der E-Busse in Deutschland veröffentlicht. Drei Städte sind im grünen Bereich. Hessen und Rheinland-Pfalz sind nicht so gut weggekommen.
Lieber Summen statt Brummen. Die Deutsche Umwelthilfe (DHU) hat die 40 größten Städte Deutschlands miteinander verglichen. Dabei untersucht die Studie die E-Bus-Quote und die Verbrenner-Neubeschaffungen bis Ende 2025. So läge zum Beispiel Wiesbaden mit einer E-Bus Quote von ca. 40% auf Platz sechs. Da die hessische Hauptstadt aber noch rund 46% neue Verbrenner anschafft, rutscht sie auf Platz 21, in den roten Bereich.
Hessen und Rheinland-Pfalz im unteren Mittelfeld
Insgesamt sind drei hessische Städte in der Liste vertreten: Wiesbaden (Pl. 21), Frankfurt (Pl. 23) und Kassel (Pl. 26). Aus Rheinland-Pfalz liegt Mainz auf Platz 25. Der Appell der DUH an die Städte ist klar. Wenn Deutschland seine Klimaziele erreichen will, dürfen keine neuen Verbrennerbusse angeschafft werden, so die DUH. Mannheim, Freiburg und Karlsruhe sind laut DUH im grünen Bereich. Sie sollen so weitermachen wie bisher.
Deutschlandweit deutlich mehr Diesel als Elektro
Den Angaben der DUH nach fahren in Deutschland fast 80% der Busse mit Diesel. Des Weiteren wolle nahezu die Hälfte der Städte auch zwischen 2026 und 2030 neue Verbrennerbusse kaufen.