Prien plant 5 Millionen zur Prävention von Radikalisierungen
5 Millionen Euro für Prävention - Jugendliche vor Radikalisierung schützen
Nach dem Anschlag auf den Berliner CSD will Familienministerin Karin Prien (CDU) das Programm „Demokratie leben!“ überarbeiten. Ziel ist es, mehr Mittel für die Prävention von Radikalisierung bereitzustellen.
Die Mittel waren bisher nicht explizit dafür vorgesehen. Dabei betont Prien, dass wissenschaftliche Begleitungen zeigen, wie erfolgreich solche Programme sein können, vorausgesetzt die Zielpersonen sind offen für Veränderung.
Neuausrichtung des Programms
Familienministerin Prien verteidigt ihre Pläne zur Neuausrichtung des Programms. „Demokratie leben!“ soll nicht nur auf linke Projekte und Identitätspolitik beschränkt sein, sondern breiter aufgestellt werden. Es soll bis Ende des Jahres trotz Kritik evaluiert werden. Prien versichert, dass Schutzkonzepte auch weiterhin für Minderheiten, inklusive queer Community, finanziell unterstützt werden.
Prien reagiert auf Kritik
Die Neuausrichtung stieß auf Widerstand, da einige Beratungsangebote gekürzt werden könnten. Prien erklärt jedoch, dass es falsch sei zu behaupten, queere Gemeinschaften würden nicht mehr gefördert. Vielmehr gehe es darum, das Programm effizienter zu gestalten und gesellschaftlich breiter aufzustellen.
Unterstützung der Minderheiten unabdingbar
Ziel sei es, die Programme in der Mitte der Gesellschaft zu verankern und gleichzeitig die Unterstützung für Minderheiten durch Beratungen sicherzustellen. Radikalisierungen junger Menschen soll mit gezielten Deradikalisierungsprogrammen entgegengewirkt werden, obwohl bei Fällen extremer Radikalisierung andere Maßnahmen nötig sein könnten.