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Echte Macher in Herzgesundheit: Deutsche Herzstiftung e.V.

Die Deutsche Herzstiftung e.V. - Echte Macher in Sachen Herzgesundheit

Wir haben so viele tolle Unternehmen und Einrichtungen in Hessen. Einige davon stellen wir euch mal genauer vor. Was machen die? Wie machen sie es? Wo gibt’s eventuell noch Jobs? Und was muss ich dafür mitbringen? 

Diese Woche schauen wir uns mal Echte Macher in Sachen Herzgesundheit an: die Deutsche Herzstiftung e.V., größte, gemeinnützige und unabhängige Anlaufstelle für Patienten und Interessierte im Bereich der Herzerkrankungen.

Mit dem Vorstandsvorsitzenden Prof. Dr. Thomas Voigtländer und dem Geschäftsführer Friso Janßen haben wir darüber gesprochen, warum die Deutsche Herzstiftung e.V. im Kampf gegen Herz-Kreislauf-Erkrankungen so wichtig ist, die in Deutschland mit Abstand die meisten Todesopfer fordern – und das sehr oft sehr unnötig.

Deutsche Herzstiftung: Rat und sachliche Hilfe für Betroffene und Interessierte

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Jetzt machen wir mal Werbung für echte Macher, die coolsten Firmen im FFH-Land. Meistens braucht es einen Fall in der Familie oder es trifft einen selbst. Erst dann schärfen sich unsere Sinne für schwere Krankheiten. Ich bin Jonas aus dem FFH-Team. Ich habe sogar schon mal jemanden an eine Krankheit verloren. Mit Vorsorge, Aufklärung und Betreuung, da können wir es dem Tod aber zum Glück sehr, sehr schwer machen. Und es gibt da eine Gruppe von Menschen, die kümmert sich um das Thema Herz und Kreislauf, die Deutsche Herzstiftung. Und die ist für alle eure Fragen zu diesem Thema da, von wie beuge ich vor bis was kann ich denn jetzt noch machen. Für den Kardiologen Prof. Dr. Thomas Vogtländer spielt auch die Psyche bei Patienten eine große Rolle. Wenn ich das so aus meiner Erfahrung sagen darf, ist das erste Mal, dass die Krankheit erkannt wird. Es kommen ja häufig Symptome und der Patient weiß, okay, die Treppe komme ich nicht mehr hoch. Was ist da eigentlich los? Bin ich schlecht trainiert? Und dann ist der Leidensdruck schon einen Tick weniger, wenn man weiß, warum das so ist. Weil dann hat man nach der Diagnose ja die Option für Therapie. Also erstmal nicht den Kopf hängen lassen. Über herzstiftung.de findet ihr schon direkt Antworten zu den wichtigsten Fragen. Es gibt aber auch Broschüren und sogar Apps der Stiftung. Auch eine Sprechstunde bietet sie an. Der Geschäftsführer, Friso Jansen, betont, eine unabhängige Unterstützung neben dem behandelten Arzt, die kann eine echte Hilfe sein. Ich denke, die Ergänzung, die wir anbieten, ist, dass wir die Menschen in ihrer Krankheit begleiten können. Mit all den Informationen, die sie brauchen. Und wenn man eine Therapiehoheit hat, wo die Medikamente verschrieben werden und so weiter, geht es bei uns darum zu sagen, was gibt es denn eigentlich alles. Und halt eben nicht empfehlen zu müssen, ein bestimmtes Medikament, sondern zu sagen, es gibt bestimmte Wirkstoffgruppen und wie wirken die denn eigentlich? Wie ist denn die aktuelle Diskussion? Und so weiter und so fort. Das sind alles Dinge, die erfährt man alle bei uns. Wir machen Werbung für die echten Macher. Die coolsten Firmen im FFH-Land.

Schon früh vorbeugen

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Jetzt machen wir mal Werbung für echte Macher, die coolsten Firmen im FFH-Land. Jonas ist hier für euch aus der Redaktion und sorry schon mal, jetzt kommt ein Downer. Schlaganfälle, Herzinfarkt, Arteriosklerose, Bluthochdruck und so weiter und so fort. Die Liste von Herz-Kreislauf-Erkrankungen ist arg lang. Es gibt arg viel Betroffene und deswegen braucht das Ganze auch arg unsere Aufmerksamkeit. Einer, der sich genau der Aufgabe verschrieben hat, das ist Prof. Dr. Thomas Vogtländer von der Deutschen Herzstiftung. Wir haben zum Beispiel Schulprojekte, die wir mitgestalten, einfach, dass wir als Herzstiftung in die gesellschaftlichen Gruppen hineinkommen und diese guten Botschaften, es sind ja gute Botschaften, dass man Herzerkrankungen vorbeugen kann. Es ist ja nicht nur, man stirbt dran, sondern es ist eine gute Botschaft, dass wenn man alles richtig macht, man teilweise bis zu 15 Jahre länger leben kann. Das Thema lässt sich auch positiv sehen. Die Deutsche Herzstiftung geht mit genau dieser Message raus, im Auftrag der Prävention. Die Kunst ist, ganz früh anzufangen, bevor man krank ist und primär schon ein gesundes Leben zu führen. Das hat natürlich viel mit Schule, viel mit Gesundheitserziehung zu tun. Themen wie Bewegung sind ganz, ganz wichtig, dass das kulturell verankert ist, eben auch schon bei ganz jungen Leuten, dass das ins Erwachsenenalter hineingetragen wird. Ernährung ist ein extrem wichtiger Punkt. Gut rauchen, da sage ich immer, wer raucht heute noch? Aber trotzdem, es gibt viele Jugendliche, bis zu 20 Prozent, die rauchen. Auch da müssen wir natürlich ansetzen. Also chronische Leiden oder plötzliche Kreislaufkomplikationen, die müssen nicht sein. Unter herzstiftung.de, da findet ihr schon sehr ausführliche Infos zu Krankheiten, aber auch, wie euch die Deutsche Herzstiftung unterstützen kann. Wir machen Werbung für die echten Macher, die coolsten Firmen im FFH-Land.

Die Aufgaben – und die Ehrenamtlichen

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Jetzt machen wir mal Werbung für echte Macher, die coolsten Firmen im FFH-Land. Herzrasen kann man nicht mähen. Das war vor ein paar Jahren mal ein populärwissenschaftliches Sachbuch mit einem sehr pfiffigen Titel, finde ich. Passt sehr gut zu unseren heutigen Gästen. Die haben nämlich dasselbe Anliegen. Herzgesundheit. Weil kranke Herzen, die lassen sich nicht so einfach wieder heilen. Ich bin Jonas aus dem FFH-Team und ich stelle euch heute die Deutsche Herzstiftung und ihre Aufgaben vor. Informieren, beraten. Wir sind in der Prävention sehr aktiv. Aber ein ganz, ganz wichtiger Faktor in unserer Arbeit ist die Forschungsförderung. Wir investieren viel Geld da rein, dass Erkrankungen erforscht sind im Herz-Kreislauf-Bereich, dass junge Forscher Mittel zur Verfügung bekommen, um in die Zukunft gerichtet Lösungen zu finden, damit wir Menschen gut therapiert werden können. Das ist Friso Janssen, der Geschäftsführer der Deutschen Herzstiftung. Ihre Arbeit findet komplett unabhängig von Industrie oder anderen Stakeholdern statt. Das Geld dafür kommt von Mitgliedern und Spendern. Und vieles passiert hier auch mit der Hilfe von Freiwilligen. Ganz, ganz wichtig. Das Ehrenamt ist die Basis, die uns trägt. Wir sind bei uns Beauftragte genannt. Kann auch jeder werden. Ich möchte an der Stelle auch gerne für werben. Wir brauchen immer Beauftragte, die bereit sind, unsere Informationen, unsere Broschüren und alles das, was wir zur Verfügung stellen, auch in entsprechenden Veranstaltungen präsentieren. Die leisten quasi die operative Arbeit. In den Kliniken, auf den Marktplätzen, Infoveranstaltungen. Da sind wir entsprechend vertreten. Also wenn euch da mal jemand anspricht und ihr habt eine Minute Zeit, kurz zuhören im Sinne der Herzgesundheit, kann nicht schaden. Aktuell hat die Stiftung starke 186 Ehrenamtliche in ganz Deutschland. Wir machen Werbung für die echten Macher. Die coolsten Firmen im FFH-Land.

Unabhängigkeit und Forschungsförderung

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Jetzt machen wir mal Werbung für echte Macher, die coolsten Firmen im FFH-Land. Mit Redakteur Jonas, hi! Aufklärungsarbeit für die Gesundheit der Menschen, das leistet diese Truppe schon seit 1979, die Deutsche Herzstiftung mit Sitz in Frankfurt. Sie ist heute die größte gemeinnützige Anlaufstelle für Fragen zu Herz- und Kreislauferkrankungen in Deutschland. Unser Redo ist eigentlich, wir wollen unabhängig bleiben. Das heißt, wir nehmen auch kein Geld von der Pharmaindustrie oder von der Device-Industrie. Einfach, dass wir den Patienten signalisieren, wir sind sein Anwalt und wir haben keine übergeordneten Interessen. Ich glaube, das ist ein wichtiger Punkt in dieser ganz schwierigen Gemengelage. Gerade in der Herzmedizin gibt es so viele Akteure, dass man eine Institution braucht, wo man den Eindruck hat, sie ist sozusagen nur dem Patienten verpflichtet. Das ist Prof. Dr. Thomas Vogtländer. Er ist Kardiologe und Vorstandsvorsitzender der Deutschen Herzstiftung. Die hat sich neben Aufklärung und Betreuung von Erkrankten aber noch eine Aufgabe gesetzt. Sie fördern Herzforschung. Weil wir als Deutsche Herzstiftung auch wichtige medizinische, kardiologische Themen vorgeben, zu denen geforscht werden soll. Und alle Universitäten reichen dann Projekte bei uns ein und wir wählen die aus und fördern die dann. Dass wir mit über 6,7 Millionen mittlerweile in der herzmedizinischen Forschung an dritter Stelle in Deutschland sind. Ich glaube, das ist bemerkenswert. Weil wir so ein bisschen kanalisieren können, dass Forschung da durchgeführt wird, wo es für die Patienten auch wirklich wichtig ist. Wir machen Werbung für die echten Macher. Die coolsten Firmen im FFH-Land.

Wiederbelebung – und Mitgliederfinanzierung

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Jetzt machen wir mal Werbung für echte Macher. Die coolsten Firmen im FFH-Land. Leben retten, bevor sie bedroht sind. Leichter geht's doch eigentlich nicht. Das will die Deutsche Herzstiftung. Trotzdem haben die dabei natürlich auch ihre Herausforderungen. Jonas ist hier für euch aus der Redaktion. Hi! Bei der Deutschen Herzstiftung dreht sich alles um Prävention von Herz- und Kreislauferkrankungen. Aber genauso wichtig Aufklärung bei akuten Notfällen. Stichwort Wiederbelebung. Im Moment ist es so in Deutschland, dass wir eine Laienreanimationsquote von gerade mal 50 Prozent haben. Da sind wir im europäischen Vergleich nicht gut. Wir arbeiten ganz intensiv daran, indem in den Schulen Wiederbelebungsworkshops stattfinden. Das große Ziel ist es, dass es kein Münzwurf ist, ob ich überlebe oder nicht, wenn ich einen plötzlichen Herzstillstand erleide, sondern dass jemand da ist, der mir hilft und der mich begleitet. Und das ist ein ganz klarer Auftrag, den wir auch haben, dafür zu sorgen, dass Menschen überleben können. Friso Janssen ist Geschäftsführer der Organisation. Er und seine Leute bringen schon den Jüngsten das Wichtigste über gesunde Herzen bei. Die Arbeit geht bis hin zur Betreuung Betroffener und zu Forschungsförderung. Alles komplett unabhängig. Dank der rund 110.000 Mitglieder im ganzen Land. Wir sind natürlich gut aufgestellt mit so vielen Mitgliedern, aber man muss auch sagen, wer unabhängig ist, der ist natürlich auch immer darauf angewiesen, dass es Mitglieder gibt und dass Menschen sich bereit erklären, sich für das Gute auch einzusetzen. Das kann man bei uns, indem man Mitglied wird oder das kann man auch, indem man sagt, okay, ich gebe eine gewisse Geldmenge, ich bin bereit, auch eine Spende für die Deutsche Herzstiftung zu geben, dass wir eine gute finanzielle Basis auch für die Zukunft haben, um unsere Arbeit dann auch gut machen zu können. Wir machen Werbung für die echten Macher. Die coolsten Firmen im FFH-Land.

© HIT RADIO FFH

Die Deutsche Herzstiftung e.V.

Die Deutsche Herzstiftung e.V. ist die größte unabhängige Patientenorganisation für Herz-Kreislauf-Erkrankungen in Deutschland. Sie existiert seit 1979 und hat ihren Sitz in Frankfurt am Main. Dort arbeiten 46 Mitarbeiter für den Verein, insgesamt unterstützen aber rund 110.000 Mitglieder die Organisation. Zusätzlich sind 186 ehrenamtliche Beauftragte in ganz Deutschland aktiv. Sie präsentieren Informationen auf Marktplätzen, in Kliniken und bei Infoveranstaltungen. Der Verein finanziert sich ausschließlich durch Mitgliedsbeiträge, Spenden und Vermächtnisse. Geld von der Pharma- oder Medizintechnik-Industrie nimmt sie bewusst nicht an. So bleibt sie unabhängig und vertritt nur die Interessen der Patienten.

Gegründet in Zeiten ohne deutsche Herzchirurgie

1979 sah die medizinische Versorgung in Deutschland noch anders aus. Herzchirurgen gab es damals kaum. Manche Patienten brauchten eine Bypass-Operation und wurden dafür teilweise nach England oder Belgien geflogen. Viele Menschen starben daher noch an einem Herzinfarkt – oft plötzlich und ohne Vorwarnung. Diese Situation gab den Anstoß für die Gründung des Vereins. Das Ziel war, Herzerkrankungen stärker in die Öffentlichkeit zu bringen. Über die Jahrzehnte wuchs der Verein stetig und zählt heute zu den größten Patientenorganisationen in Deutschland.

Die häufigsten Herzkrankheiten und wie man vorbeugt

Die häufigste Herz-Kreislauf-Erkrankung in Deutschland ist die Verkalkung der Herzkranzgefäße, koronare Herzkrankheit genannt. Sie kann bis zum Herzinfarkt führen. An zweiter Stelle stehen Rhythmusstörungen wie Vorhofflimmern – allein davon sind in Deutschland 1,6 Millionen Menschen betroffen. Die Erkrankung erhöht zudem das Risiko für einen Schlaganfall. Die genetische Veranlagung macht etwa die Hälfte des persönlichen Risikos aus. Die andere Hälfte lässt sich beeinflussen: etwa durch Nichtrauchen, niedriges Cholesterin und ausreichend Bewegung. Ein Richtwert von 10.000 Schritten am Tag ist dabei nicht zwingend nötig. Bereits 6.000 bis 7.000 Schritte täglich zeigen einen positiven Effekt.

Forschung, Beratung und Aufklärung als Kernaufgaben

Neben der Aufklärungsarbeit fördert die Deutsche Herzstiftung e.V. auch die Forschung. Mit jährlich über 6,7 Millionen Euro ist sie der drittgrößte nicht-kommerzielle Förderer der Herzmedizin in Deutschland. Universitäten reichen dazu Projekte ein und die Stiftung wählt daraus passende Vorhaben aus. Der Fokus liegt dabei immer auf patientenrelevanten Themen. Für Mitglieder gibt es außerdem eine Patientensprechstunde. Fragen werden dort direkt oder per E-Mail von Fachleuten beantwortet. In Schulen und Betrieben ist die Stiftung ebenfalls aktiv und bringt das Thema Herzgesundheit in die Gesellschaft.

Reanimationsquote in Deutschland zu niedrig

Ein besonderer Schwerpunkt liegt aktuell auf der Wiederbelebung. Die Laienreanimationsquote liegt in Deutschland bei nur etwa 50 Prozent. Im europäischen Vergleich ist das ein niedriger Wert, was die Herzstiftung ändern möchte. Dafür bietet sie Reanimationsworkshops an Schulen an. Dort lernen Kinder und Jugendliche den Ablauf einer Wiederbelebung. Sie üben das an speziellen Übungspuppen. Interessierte können sich auf verschiedene Weise einbringen. Möglich ist eine Mitgliedschaft, eine Spende oder ein Ehrenamt als Beauftragter. 

Weitere Informationen gibt es auf herzstiftung.de.

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