Jetzt braucht sie Hilfe - Rettungshündin aus Fulda schwerkrank
Die fünfjährige Beauceron-Hündin Polly hat schon mehrfach bei der Suche nach vermissten Menschen geholfen. Jetzt sucht sie nach Hilfe – denn sie ist krank. Ihr Frauchen Carolin steht vor hohen Tierarztkosten und hofft auf Unterstützung.
Polly ist da, wenn Menschen in Not sind. Als ausgebildete Rettungshündin der BRH Rettungshundestaffel Fulda ist die französische Schäferhündin gemeinsam mit Besitzerin Carolin Baumbach im Einsatz, wenn Menschen vermisst werden. Doch jetzt braucht Polly selbst Hilfe.
Plötzlich ging das Fressen nicht mehr
Seit August verschluckte sich Polly beim Fressen immer häufiger. Nach zahlreichen Untersuchungen kam die erschütternde Diagnose: ein Tumor in der Speiseröhre. Der endgültige Befund steht noch aus, auch welche Behandlungsmöglichkeiten es gibt, ist derzeit unklar. Weil Polly nicht mehr ausreichend selbstständig fressen kann, wurde ihr eine Ernährungssonde gelegt.
Mehr als eine Rettungshündin
Für Carolin ist Polly nicht einfach ein Hund, mit dem sie ehrenamtlich Menschen sucht. „Sie ist der Clown der Familie. Sie ist meine beste Freundin, mein Seelentröster. Ich sage immer: Sie ist mein Schatten. Was ich denke, das fühlt sie.“ - so Carolin bei FFH-Reporterin Anne Köppen über ihr Hündin. Noch vor wenigen Wochen war Polly bei zwei Sucheinsätzen dabei, um Menschen in Not zu helfen. Jetzt hoffen Carolin und ihr Umfeld auf Menschen, die etwas zurückgeben möchten.
Hohe Kosten für Pollys Behandlung
Denn die Situation belastet Carolin nicht nur emotional, sondern auch finanziell. Bereits um die 4.000 Euro Tierarztkosten sind angefallen. Für die Spezialnahrung kommen rund 600 Euro im Monat hinzu. Auch Medikamente, Verbandsmaterial und weitere Behandlungen kosten Geld.
So könnt ihr Polly helfen
Wer Carolin und Polly unterstützen möchte, findet HIER EINEN SPENDENLINK, den Freunde aus Carolin und Pollys Rettungshundestaffel ins Leben gerufen haben.
Jede Unterstützung hilft, die finanziellen Belastungen abzufedern und Polly die weitere Versorgung zu ermöglichen, die sie braucht. Doch Carolin geht es um mehr als die Hilfe für ihren eigenen Hund. Alles, was nach Abzug der tatsächlichen Kosten übrig bleibt, möchte sie an andere gemeinnützige Projekte und Menschen in Not weitergeben. Im FFH-Interview betont sie, wie viel schon kleine Beträge bewirken können: „Wenn ganz viele einfach aufmerksam werden und jeder vielleicht nur zehn Euro gibt, kommt am Ende etwas zusammen, das eine Familie oder eine Einzelperson alleine gar nicht stemmen könnte.“ Dafür möchte sie vor allem Danke sagen – an alle, die hinschauen, sich angesprochen fühlen und helfen.