Wahlkampf in Gießen - Was soll aus dem Elefantenklo werden?
Wahlkampf-Posse oder Mut zu Stadtgestaltung? Die Gießener FDP schlägt im Kommunalwahlkampf vor, das Elefantenklo abzureißen.
Gießens FDP-Chef Dominik Erb sagt zu FFH: “Wir wollen, dass das das Selterstor ebenerdig von Fußgängern gequert wird und das E-Klo deshalb durch einen Kreisverkehr ersetzen.
Stadt sieht keinen Handlungsbedarf
Die anderen Parteien sehen keinen Handlungsbedarf und Grünen-Chef Alexander Wright sagt in seiner Funktion als Verkehrsdezernent außerdem: Bis mindestens 2031 seien am Elefantenklo nur Erhaltungsarbeiten notwendig.
Kultstatus aber nicht barrierefrei
Das Elefantenklo bis zur nächsten Hauptuntersuchung 2031 instand zu halten, wird die Stadt rund 740 000 Euro kosten. Zuviel Geld, das sagt die FDP im Kommunalwahlkampf, zumal ohnehin danach vielleicht eine teure Sanierung anstünde. Das Bauwerk aus dem Jahr 1968 habe zwar Kultstatus, sei aber teuer und gehbehindertenfeindlich, also nicht barrierefrei. Im Laufe der Jahre habe es bereits Millionenbeträge verschlungen.
Doch was sagen die Gießener Bürgerinnen und Bürger - und wie könnte das Elefantenklo verschönert werden?
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