Betriebsrat schlägt Alarm: Sorgen der Biontech-Mitarbeiter
Betriebsrat schlägt Alarm - Das besorgt die Biontech-Mitarbeiter
Der angekündigte Rückzug der Biontech-Gründer sorgt bei den Mitarbeitern des Unternehmens -unter anderem in Mainz und Marburg- offenbar für tiefe Verunsicherung. Zum ersten Mal in der Unternehmensgeschichte wendet sich der Betriebsrat deshalb nun an die Öffentlichkeit, berichtet die Allgemeine Zeitung.
Vor wenigen Tagen war bekannt geworden, dass die Impfstoff-Pioniere Ugur Sahin und Özlem Türeci bis Ende des Jahres ausscheiden und ein neues Unternehmen gründen.
Sicherung der Arbeitsplätze
Der Betriebsrat fordert laut Zeitungsbericht vor allem die Sicherung der insgesamt rund 7.000 Arbeitsplätze des Pharmaunternehmens. Das müsse höchste Priorität haben.
Sorge um geistiges Eigentum
Eine große Befürchtung ist den Angaben zufolge auch, dass die scheidende Spitze wichtiges Wissen mitnehmen könnte. Der Betriebsrat fordert daher, dass Patente und geistiges Eigentum zwingend bei Biontech bleiben müssen.
Fokus auf neue Projekte
Für das Gründer-Ehepaar ist das offenbar selbstverständlich. Sie sollen betont haben, mit ihrem neuen Unternehmen etwas völlig Neues entwickeln zu wollen, heißt es im Bericht. Biontech hatte vor wenigen Tagen mitgeteilt, dass geplant sei, Rechte und mRNA-Technologien in das neue Unternehmen einzubringen. Im Gegenzug bekomme Biontech eine Minderheitsbeteiligung an der neuen Firma sowie Lizenzgebühren. Auch seien Meilensteinzahlungen vereinbart worden,
Eheleute wollen Firmenanteile behalten
Sahin und Türeci wollen weiterhin Anteilseigner von Biontech bleiben. Nach Unternehmensangaben besitzen sie derzeit etwa 15 Prozent der Anteile. Biontech verzeichnete für das Geschäftsjahr 2025 einen Milliardenverlust.
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