Nach dreijähriger Sperrung - Erleichterung am Gießener Südkreuz
Gute Nachrichten für alle, die zwischen Gießen und Frankfurt pendeln: Nach drei Jahren Sperrung soll am Gießener Südkreuz Anfang Juni die Verbindung von der A485 auf die A45 Richtung Frankfurt wieder geöffnet werden.
Kreative Zwischenlösung
Die Idee? Provisorische Rampen statt Behelfsbrücke. „Da die Sperrung erst nach dem Bau einer Behelfsbrücke aufgehoben werden kann, haben wir eine kreative Zwischenlösung geschaffen", erklärt Marco Gräb, Leiter der Außenstelle Dillenburg bei Autobahn Westfalen.
Eine 180 Grad Wende auf der Autobahn?
Wer aus Gießen Richtung Frankfurt will, fährt auf der linken Spur und über eine 180 Grad Wende und wird auf die A45 Richtung Frankfurt geleitet. Es ist also quasi eine Wendung über die Autobahn.
Wer Richtung Butzbach will, biegt vorher rechts ab, auf eine weitere neue Rampe direkt zur A485.
Es ist schon fast so weit
Die Rampen sind gebaut und die Fahrbahnen asphaltiert. Aktuell werden noch die Schutzplanken montiert. Die Fahrbahnmarkierungen und Beschilderungen fehlen noch. „Die Markierungsarbeiten sind wetterabhängig, daher können wir derzeit keinen genauen Termin nennen", sagt Johann Schmidt, Teamleiter Bau & Erhaltung der Außenstelle Dillenburg. „Wir gehen davon aus, dass wir Anfang Juni fertig sind." Das genaue Datum steht noch nicht fest.
Es ist eine Übergangslösung
Die Rampen sollen erstmal helfen, den Pendlern und Pendlerinnen das Leben zu erleichtern. Denn der Neubau vom Südkreuz wird die Planer noch Jahre beschäftigen.
Außerdem bleibt die zweite gesperrte Verbindung im Gießener Südkreuz, von der A45 Richtung Frankfurt auf die A485 Richtung Gießen, weiterhin dicht.