Für neue Lärmschutzwände - Brückenabriss über der A45
Die Autobahn Westfalen hat die Brücke, die den Kiefernweg in Herborn-Burg über die A45 führte, erfolgreich abgerissen. Die Maßnahme ist Teil des sechsstreifigen Ausbaus der Autobahn und beendet eine schon lange geplante Entfernung des Bauwerks.
Die Brücke zwischen den Anschlussstellen Dillenburg und Herborn-West wurde hauptsächlich von Fußgängern und landwirtschaftlichem Verkehr genutzt. Nun, da es in der Nähe alternative Wege gibt, konnte das Bauwerk entfernt werden. Der Abbruch ermöglicht es, im Rahmen des Autobahnausbaus, neue Lärmschutzmaßnahmen umzusetzen.
Ablauf der Arbeiten
Begonnen wurde mit den Arbeiten am Freitagabend um 22 Uhr. Zuerst musste ein Fallbett auf der A45 errichtet werden, um die Fahrbahn zu schützen. Danach entfernten die Arbeiter bestimmte Teile der Brücke, wie Geländer und Kappen, um die Reste für das Recycling vorzubereiten. Am Samstagmorgen gegen 6 Uhr begann die Schwächung des Bauwerks, sodass die Brücke schließlich gegen 10 Uhr zu Boden stürzte.
Schnelle Räumung und vorzeitige Verkehrsfreigabe
Bereits am späten Samstagabend war die Baustelle am Kiefernweg geräumt. Die Sperrung der A45 wurde für weitere Arbeiten genutzt, die bis Sonntag andauerten. Trotz dieser Maßnahmen konnte der Verkehr früher als geplant, ab Sonntagabend 20 Uhr, wieder freigegeben werden.
Zukünftige Verbesserungen
Mit dem sechsstreifigen Ausbau der A45 zwischen der Talbrücke Lützelbach und der Anschlussstelle Herborn-West sind Lärmschutzwände geplant. Diese sollen die Anwohner der Gemeinde Burg künftig besser vor dem Lärm schützen. Der Abriss der Brücke am Kiefernweg ermöglicht nun eine lückenlose Installation dieser Wände, was eine verbesserte Lebensqualität für die Anwohner verspricht.