Wetzlar verliert gegen Meister - Bundesliga-Duell entscheidet sich früh
Die HSG Wetzlar musste sich am Sonntag dem Deutschen Meister SC Magdeburg mit 30:38 geschlagen geben. Trainer Sigtryggsson kritisierte vor allem die "harmlose Abwehr" seiner Mannschaft.
Am Sonntag traf die HSG Wetzlar auf den SC Magdeburg und unterlag mit 30:38. Bereits in der ersten Halbzeit hatten die Mittelhessen Schwierigkeiten und lagen mit 14:23 zurück. Mit einem Punktestand von 1:7 nach vier Spielen steht das Team von Wetzlar nun auf Tabellenplatz 17 der Handball-Bundesliga.
Personelle Probleme bei Wetzlar
Die HSG musste auf zwei wichtige Defensivspieler verzichten. Jona Schoch fiel aufgrund von Beschwerden nach einem Zusammenprall aus und Kapitän Josip Simic musste wegen eines Muskelfaserrisses pausieren. Trotz dieser Ausfälle wollte Trainer Rúnar Sigtryggsson die personellen Probleme nicht als Ausrede gelten lassen. „Unsere Abwehr war zu harmlos“, betonte er.
Herausforderungen im Angriff
Neben den Abwehrschwierigkeiten hatte Wetzlar auch im Angriff Probleme. Sie scheiterten oft am Magdeburger Schlussmann Dominik Kuzmanovic und gerieten schnell ins Hintertreffen. Erst gegen Ende der ersten Halbzeit wurde es im Angriff mit einer Umstellung besser. Doch der SC Magdeburg baute bis zur Pause seinen Vorsprung auf 23:14 aus.
Verbesserte zweite Halbzeit
In der zweiten Hälfte zeigte Wetzlar mehr Kampfgeist. Paul Kompenhans führte die Mannschaft an und sie hielten den Abstand in Grenzen, konnten den Favoriten aber nicht ernsthaft gefährden. Am Ende stand ein 30:38 auf der Anzeigetafel. SCM-Coach Bennet Wiegert war besonders mit der ersten Halbzeit seiner Mannschaft zufrieden, in der der Grundstein für den Heimsieg gelegt wurde.