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Musikfestivals kämpfen mit hohen Kosten - auch Open Flair in Eschwege

Auch Open Flair in Eschwege - Musikfestivals kämpfen mit hohen Kosten

Das Open Flair in Eschwege lockt jedes Jahr zahlreiche Besucher an.
© Patrick Schulze

Das Open Flair in Eschwege lockt jedes Jahr zahlreiche Besucher an.

Den Veranstaltern von Musikfestivals machen massive Kostensteigerungen zu schaffen. Vor allem mittlere und kleinere Events hätten zu kämpfen, sagte Sabine Glinke, selbst Veranstalterin von Gleiberg Rocks, die auch Dienstleistungen rund um die Veranstaltungsplanung bietet. 

Neben den Personalkosten für Beschäftigte wie Techniker, Bühnenarbeiter und Security seien auch etwa die Reise-, Material- und Transportkosten deutlich gestiegen.

Auflagen erschweren zusätzlich das Geschäft

Zusätzlich erschwert werde das Geschäft durch zahlreiche Auflagen und den schon seit der Corona-Pandemie anhaltenden Trend, dass viele Musikfans sehr kurzfristig entschieden, ob sie sich Tickets besorgten. Den Veranstaltern fehle dadurch Planungssicherheit.

Mehrere Dutzend Musikfestivals werden pro Jahr in Hessen veranstaltet

Von Popmusik bis Metal und von Techno bis Folk. Dazu gehört auch das Schlossgrabenfest in Darmstadt, das gemessen an der Zahl der Besucher von zuletzt rund 110 000 als größtes Musikfestival in Hessen gilt. Bereits seit 2022 müssen die Gäste für das musikalische Abendprogramm auf den Bühnen dort Eintritt zahlen. "Anders lässt sich das ohne Förderung aus öffentlicher Hand einfach nicht mehr finanzieren", sagte Veranstalter Thiemo Gutfried.

Gagen teils doppelt so hoch

Allein für die Gagen würden teils doppelt so hohe Summen aufgerufen wie vor der Corona-Pandemie. Auch die strengeren Sicherheitsauflagen schlagen demnach zu Buche. Dank vieler Sponsoren ließen sich die Eintrittspreise aber noch moderat halten. 

Befürchtungen, dass Festivals aussterben

Früher sei es möglich gewesen, etwa über den Getränkeausschank und die Gastronomie Musikveranstaltungen mitzufinanzieren, dies sei angesichts der massiven Kostensteigerungen nicht mehr leistbar, sagte Gutfried. Derzeit seien die Menschen trotz allgemeiner Preissteigerungen noch bereit, Geld für Kultur auszugeben, doch wie lange das so weitergehe, sei fraglich. "Die Befürchtung steht im Raum, dass viele Veranstaltungen und Festivals das nicht überleben werden."

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