Trunkenheitsfahrt auf A44: Verfolgungsjagd endet dramatisch
Mit 170 km/h über die A44 - Trunkenheitsfahrt bei Kassel eskaliert
Spektakuläre Verfolgungsjagd auf der A44: Ein stark betrunkener Autofahrer hat in der Nacht zu Sonntag auf der Autobahn im Landkreis Kassel einen Unfall verursacht und sich anschließend heftig gegen seine Festnahme gewehrt. Polizisten und Rettungskräfte wurden von dem 43-Jährigen attackiert.
In der Nacht zu Sonntag hat ein 43-jähriger Mann aus dem Landkreis Kassel versucht, auf der A44 vor der Polizei zu fliehen. Gegen 1 Uhr bemerkten Beamte der Polizeiautobahnstation Baunatal den Opel-Fahrer wegen seiner unsicheren Fahrweise. Als sie ihn kontrollieren wollten, raste er mit bis zu 170 km/h über die Autobahn.
Gefährliche Manöver
Der Autofahrer wechselte plötzlich auf die Hauptfahrbahn und überholte mehrere Fahrzeuge mit halsbrecherischem Tempo über den Seitenstreifen. Nur durch das Ausweichen anderer Fahrer konnten Unfälle vermieden werden. Aufgrund der Gefahr musste die Polizei die Verfolgung aufgeben, doch der Fahrer kam wenig später nahe der Rastanlage Bühleck bei Zierenberg zum Stillstand.
Crash und Festnahme
Auf dem Gelände der Rastanlage kollidierte der betrunkene Fahrer mit einem Stein und fuhr gegen eine Schutzplanke. Trotz Verletzungen leistete er bei seiner Festnahme massiven Widerstand. Ein Atemalkoholtest ergab fast 1,5 Promille. Der 43-Jährige wurde ins Krankenhaus gebracht.
Angriff auf Helfer
Auf dem Weg in die Klinik griff der Autofahrer zwei Rettungssanitäter und einen Polizisten an, die jedoch unverletzt blieben. Die Polizei ermittelt jetzt wegen mehrerer Delikte, unter anderem wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und Trunkenheit im Straßenverkehr. Sein Führerschein wurde sichergestellt und das stark beschädigte Auto abgeschleppt. Der Schaden beläuft sich auf rund 10.000 Euro.
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