Aufregung bei den Fans - Huskies-Trainer für Olympia freigestellt
Todd Woodcroft, Cheftrainer der Kassel Huskies, wird 2026 als Assistenztrainer für das slowakische Eishockeyteam bei den Olympischen Spielen in Mailand tätig sein. Gemeinsam mit Huskies-Stürmer Kaspars Daugavins, der für Lettland spielt, repräsentiert er die nordhessische Eishockeyszene auf internationalem Parkett.
Todd Woodcroft, der Cheftrainer der Kassel Huskies, ist vom slowakischen Eishockeyverband als Assistenztrainer für die Olympischen Spiele in Mailand 2026 nominiert worden. Diese Entscheidung resultiert aus seiner erfolgreichen Zusammenarbeit beim Deutschland-Cup in Landshut und einem Drei-Nationen-Turnier.
Vertretung bei den Huskies
Während Woodcrofts Abwesenheit wird Co-Trainer Petteri Väkiparta die Rolle des Cheftrainers übernehmen. Unterstützung erhält er von Huskies-Sportdirektor Daniel Kreutzer. Woodcroft selbst wird voraussichtlich für zwei Wochen fehlen, je nach Erfolg der Slowakei im Turnier. Die Olympischen Spiele beginnen am 11. Februar mit dem Eröffnungsspiel Slowakei gegen Finnland.
Fans sind sauer
In den sozialen Netzwerken sind nicht alle Fans mit dieser Entscheidung zufrieden. Ein Trainer solle sich auf SEIN Team konzentrieren und nicht auf zwei Hochzeiten tanzen, heißt es. Andere wollen, dass Woodcroft gleich da bleibe. Hintergrund: Die DEL2 macht keine Olympia-Pause und der Headcoach fehlt somit einige Spiele und in einer wichtigen Zeit vor den Playoffs. Ohnehin hat Woodcroft wegen seines oft kritisierten defensiven Spielstils kein gutes Standing bei den Fans.
Huskies sind “stolz”
Sportdirektor Daniel Kreutzer und Todd Woodcroft selbst äußerten sich stolz über diese Nominierung. Kreutzer sieht darin die Bestätigung der hervorragenden Arbeit von Woodcroft, während Woodcroft selbst die Teilnahme als große Ehre betrachtet. Zudem soll diese international erweiterte Vernetzung dem Team in Kassel langfristig zugutekommen.