A 44 Abschnitt jetzt offen - Helsa und Kaufungen fürchten LKW-Verkehr
Ein neuer Abschnitt der Autobahn A 44 in Hessen wurde heute offiziell für den Verkehr freigegeben. Der Bau verläuft von der Anschlussstelle Sontra-Ost bis zum neuen Wommener Dreieck bei Herleshausen und wird die Region verkehrstechnisch deutlich entlasten.
Am Dienstagvormittag schnitten politische Vertreter wie Christian Hirte, Kaweh Mansoori und Techniker wie Dirk Brandenburger ein feierliches Band durch, um den neuen, vierstreifigen Neubauabschnitt der A 44 einzuweihen. Der Bau erstreckt sich über gut neun Kilometer und schafft eine Verbindung zur A 4. Die Bundesregierung unterstreicht die Bedeutung der A 44 für die Verbesserung der Infrastruktur zwischen Hessen und Thüringen. Insgesamt wurden etwa 290 Millionen Euro in diesen Bauabschnitt investiert.
Regionale Entlastung und verkehrstechnische Verbesserung
Der hessische Minister Kaweh Mansoori betonte, dass der neue Autobahnabschnitt sofortige positive Auswirkungen auf das regionale Straßennetz haben wird. Durch die bessere Erschließung profitieren sowohl Anwohnerinnen und Anwohner als auch die Nutzer der Autobahn. Der neue Streckenabschnitt soll die Infrastruktur der Region nachhaltig stärken und die Mobilität verbessern.
Mehr LKW-Verkehr auf der B7?
Der neue Bauabschnitt der A44 führt direkt auf die B7 bei Helsa und Kaufungen. Anwohner hoffen, dass der LKW-Verkehr durch den Anschluss an die A4 jetzt nicht deutlich steigt. “Tatsächlich rechnen wir nicht damit, dass ein besonders hoher LKW-Verkehr aufkommt, weil hier in der Region noch immer ein LKW-Durchfahrtsverbot existiert. Sofern sich die Verkehrsteilnehmer daran halten, ist damit sichergestellt, dass eben kein erhöhtes LKW-Fahraufkommen da ist. Es ist nur der Lieferverkehr in die Region, der hier kommen wird”, sagt Deges Bauprojektleiter Dr. Stefan Franz auf FFH-Nachfrage.