180 km für den guten Zweck - Eschweger läuft 24 Stunden um Werratalsee
Max Eckert ist 21 Jahre alt, kommt aus Eschwege - und hat sich ein Ziel gesetzt, das die meisten von uns schon beim Lesen müde macht: 180 Kilometer in 24 Stunden. Nonstop. Für Menschen, die Hilfe brauchen.
Am Samstag, 15. August 2026, startet der 21-jährige Eschweger um 8 Uhr morgens und läuft 24 Stunden lang rund um den Werratalsee, einen der größten hessischen Baggerseen. Bis zum nächsten Morgen um 8 Uhr. Immer wieder dieselbe Runde: 7,5 Kilometer, rund um den See, ohne aufzuhören.
Laufen, bis der Akku leer ist - und trotzdem weitermachen
Sein Ziel: 180 Kilometer. Wer schon mal einen Halbmarathon gelaufen ist, weiß, wie sich das anfühlt. Max plant das Siebeneinhalb-fache davon - an einem einzigen Tag. Seit Max Eckert sein Projekt auf Instagram gepostet hat, ist die Reaktion gewaltig: 124.000 Aufrufe in wenigen Tagen.
„Ich möchte euch helfen - und ich habe eine Idee"
Der Antrieb hinter dem Projekt ist Eschwege Hilft! e.V. Der Verein unter den Vorsitzenden Frank Daumann und Karl Montag unterstützt Menschen, die - wie Max es selbst sagt - „nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen". Als Max die Räume des Vereins besucht hat, war er tief beeindruckt. Kurz danach stand sein Plan fest. “Ich möchte mich mit dem, was ich ohnehin tue, bei euch einbringen" - und das geht optimalerweise mit einem Spendenlauf.
Sportler durch und durch
Max ist kein Unbekannter in der Eschweger Sportszene - neben seiner Ausbildung zum Elektroniker ist er Trainer in einem Fitnessstudio und engagiert sich zusätzlich im Wasserski- und Segelclub am Werratalsee sowie im Eschweger Ruderverein.
Mitlaufen, anfeuern, spenden - alle sind eingeladen
Für den 15. August hofft Max auf möglichst viele Mitläufer und Unterstützer am Werratalsee. Wer mag, kann eine Runde mitlaufen, am Streckenrand anfeuern - oder einfach spenden. Einzelne Runden lassen sich genauso sponsern wie der gesamte Lauf. Auch die Stadt Eschwege steht hinter dem Projekt, und es gibt Hoffnung, dass Bürgermeister Nicola-Alexander Ferl höchstpersönlich den Startschuss gibt.