Feuer in Göttingen - Polizei rettet Bewohner aus Flammen
Ein Feuer in einem Mehrfamilienhaus in Göttingen hat einen Großeinsatz ausgelöst. In einem Apartment an der Hannoverschen Straße war aus noch ungeklärter Ursache ein Brand ausgebrochen. Zehn Menschen wurden dabei leicht verletzt, darunter auch mehrere Polizisten.
Die zuerst eintreffenden Polizisten bemerkten laut Polizei bereits im Treppenhaus eine massive Rauchentwicklung. Sie begannen den Angaben zufolge sofort damit, das Gebäude zu evakuieren, um die Anwohner in Sicherheit zu bringen.
Polizei startet Löschversuche
Dabei konnten die Beamten den Brandherd im zweiten Obergeschoss lokalisieren und griffen direkt mit ersten eigenen Löschversuchen ein. Die wenig später eintreffende Feuerwehr übernahm den Einsatz und löschte die Flammen in dem Apartment anschließend komplett ab.
Krankenhaus für Mieter und Polizist
Durch den starken Rauch erlitten laut Polizei insgesamt zehn Menschen eine leichte Rauchvergiftung. Darunter waren der 28 Jahre alte Mieter der Wohnung sowie vier Beamte. Der Wohnungsinhaber und ein Polizist mussten zur weiteren Untersuchung in ein örtliches Krankenhaus gebracht werden.
Brandursache unklar
Die vom Feuer betroffene Wohnung ist aktuell nicht mehr bewohnbar. Alle anderen Mieter des Hauses konnten in ihre Wohnungen zurückkehren. Der entstandene Sachschaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf rund 25.000 Euro. Warum das Feuer ausbrach, ermittelt nun die Polizei.