Waldbrand in Marsberg - 250 nordhessische Feuerwehrleute in NRW
Wenn es brennt, spielen Bundesländer keine Rolle: Rund 250 Feuerwehrleute aus Hessen unterstützen im nordrhein-westfälischen Hochsauerlandkreis bei einem großflächigen Waldbrand. Auf einer Fläche von 100 Hektar kämpfen die Einsatzkräfte gemeinsam gegen die Flammen.
Die Einsatzkräfte im benachbarten Hochsauerlandkreis kämpfen in der Nähe der Stadt Marsberg gegen einen massiven Waldbrand. Weil das betroffene Gebiet enorm groß ist, richtete der Kreis ein offizielles Hilfeersuchen an das Land Hessen. Daraufhin wurden laut dem Hessischen Innenministerium in kürzester Zeit acht Katastrophenschutz-Löschzüge aus Nordhessen mobilisiert.
Glutnester in steiler Hanglage
Zunächst rückten rund 140 Einsatzkräfte aus den Landkreisen Kassel und Waldeck-Frankenberg aus. Kurz darauf folgten weitere 120 Helfer aus dem Schwalm-Eder-Kreis in das betroffene Waldgebiet. Das Feuer ist den Angaben zufolge mittlerweile unter Kontrolle, nun geht es an die aufwendigen Nachlöscharbeiten. Dabei müssen sämtliche Glutnester abgelöscht werden, was sich wegen der Hanglage des Waldes und der aktuellen Wetterbedingungen als besonders herausfordernd erweist.
Einsatz über Landesgrenzen hinweg
Geführt werden die nordhessischen Trupps vor Ort durch die lokale Feuerwehrführung. Der kräftezehrende Einsatz soll voraussichtlich noch andauern. Hessens Innenminister Roman Poseck lobte laut Mitteilung den Zusammenhalt und die Einsatzbereitschaft der Helfer, die größtenteils im Ehrenamt tätig sind. Wenn es darauf ankomme, zähle nicht die Landesgrenze, sondern der gemeinsame Einsatz für die Sicherheit der Menschen, so der Minister.