Brandserie in Hann. Münden - Jugendliche im Fokus der Ermittlungen
Ein 17-jähriger Verdächtiger steht im Zentrum der Ermittlungen zu mehreren Bränden in Hann. Münden, darunter ein Großbrand. Auch ein 15-Jähriger wird überprüft, doch die Ermittlungen dauern noch an.
Die Polizei Hann. Münden und der Kriminaldienst Göttingen sind bei ihren Untersuchungen zu mehreren Brandstiftungen einen wichtigen Schritt vorangekommen. Ein 17-Jähriger aus dem Landkreis Göttingen steht im Zentrum der Verdächtigungen. Gemeinsam mit einem 15-Jährigen aus dem Werra-Meißner-Kreis wird er für mehrere Branddelikte verantwortlich gemacht. Eine spezielle Ermittlungsgruppe arbeitet intensiv an der Aufklärung der Fälle.
Großbrand führt zu Festnahme
Ein besonderer Schwerpunkt der Ermittlungen liegt auf einem Großbrand, der am 9. August auf dem Gelände eines alten Fabrikkomplexes in Hann. Münden ausbrach. Hierbei entstand ein enormer Sachschaden von etwa einer Million Euro. Der 17-jährige Verdächtige wurde am Montag, dem 17. August, im Werra-Meißner-Kreis festgenommen. Die Staatsanwaltschaft Göttingen beantragte Haftbefehl, der vom Amtsgericht Hann. Münden bewilligt wurde. Aufgrund von Wiederholungsgefahr befindet er sich nun in Untersuchungshaft.
Weitere Verdächtige im Visier
Während der laufenden Ermittlungen kamen zudem Hinweise auf einen 15-Jährigen aus dem Werra-Meißner-Kreis ans Licht. Er wurde am Dienstag, dem 18. August, festgenommen. Der Jugendliche machte keine Aussagen zu den Vorwürfen und wurde nach den polizeilichen Maßnahmen freigelassen. Die Staatsanwaltschaft entschied, ihn vorläufig zu entlassen, während die Ermittlungen fortgesetzt werden.
Fortschreitende Untersuchungen
Die Polizei arbeitet weiterhin in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Göttingen an den Fällen. Ziel ist es, die Rolle der Verdächtigen und mögliche Zusammenhänge zu anderen Branddelikten aufzuklären.