Ergebnis nach Dacheinsturz da - "Pfusch"-Arbeiten an Elisabethkirche
Drei Jahre nach dem Einsturz des Daches der Elisabethkirche ist nun klar woran es gelegen hat. Die Ergebnisse der Materialprüfung von Prof. Werner Seim, Bauingenieur der Uni Kassel, mit seinem Team zeigen, dass in nahezu allen Proben Klebstoff fehlte.
Auf FFH-Nachfrage bestätigt Seim, dass die Klebungen Fehlerhaft gewesen seien. “Pfusch”, nennt das der Wissenschaftler, der aber nicht davon ausgeht, dass es Konsequenzen hat, denn die Firma, die die Elisabethkirche gebaut habe, gebe es nicht mehr. Zuerst hatte die HNA berichtet.
Klebstoffproblem von Außen nicht sichtbar
Von Außen habe man die Mängel nicht sehen können - auch bei einer Kontrolle nicht. Wissenschaftler Werner Seim und sein Team haben das Material genauer untersucht und das Holz in scheiben geschnitten.