Daniel Schäfer aus Rotenburg - Stammzellspende rettet kleinen Robin
"Bei Robin wurde vor etwa drei Jahren eine Leukämie festgestellt und er benötigte eine Stammzellspende. DKMS-Spender Daniel Schäfer (32) aus Rotenburg an der Fulda war sein passendes Match. Gemeinsam mit ihren Familien verbrachten Robin und Daniel kürzlich ein unvergessliches Wochenende", schreibt die DKMS in einer Pressemitteilung.
Lange habe die Familie von Robin dem persönlichen Treffen mit dem Spender ihres Sohnes entgegengefiebert: Endlich ist er da, Daniel, der Robin eine neue, gesunde „Körperpolizei“ – wie der kleine Mann seine neuen Stammzellen getauft hat, geschenkt hat. Robin, der heute wieder gesund ist, erinnert sich noch genau an den Moment damals, als er und seine Eltern erfahren haben, dass es einen Spender für ihn gibt: „Das war so schön, denn dann konnte ich endlich meine neue Körperpolizei einsetzen – einfach ein schöner Moment,“ sagt Robin.
Toben und Lego bauen
Auch für Robins Eltern Christoph und Marike und seinen kleinen Bruder Johann war das ein schöner, alles verändernder Moment. Vor allem eine Erleichterung und die Hoffnung auf eine gesunde Zukunft für Robin. Heute kann er wieder ein normales Kind sein, toben, mit Lego bauen und in die Schule gehen. Die Familien genossen das tolle Wetter an der Kieler Förde. Daniel hatte seine Frau Talena und Tochter Maja (5) mit nach Kiel genommen. Sie besuchten das Seehundbecken, schauten bei deren Fütterung zu und aßen Fischbrötchen und Eis. Später bauten Daniel und Robin noch Daniels Lego-Geschenk zusammen.
„Es ist schwer in Worte zu fassen, wie wunderschön dieses Kennenlernen war und was für eine tiefe Verbundenheit wir bereits jetzt zu Daniel und seiner tollen Familie spüren“ sagt Robins Vater Christoph.
"Als hätte man starken Muskelkater"
Der Ingenieur ließ sich vor drei Jahren in die DKMS aufnehmen und erhielt nur ein halbes Jahr später den Anruf, dass er womöglich als Spender infrage kommt. Er habe zunächst ziemlichen Respekt vor dem Entnahmeverfahren gehabt, da er dachte, dass ihm Knochenmark aus der Wirbelsäule entnommen würde. „Das war natürlich völliger Quatsch. Es wird entweder aus dem Blut oder wie bei mir aus dem Beckenkamm entnommen. Welche Auswirkungen hatte die Spende also für mich? Eine Woche moderate Rückenschmerzen - als hätte man starken Muskelkater. Das war alles“, sagt Daniel.
Registriert euch!
Er appelliert: „Registriert euch, es tut nicht weh und wenn alles gut läuft, könnt ihr durch eine kleine Spende einem anderen Menschen die Chance auf ein gesundes Leben schenken.
Wenn es das nicht wert ist, dann weiß ich auch nicht. Also – Mund auf. Stäbchen rein. Spender sein“.
Wie man Spenderin oder Spender wird, darüber informiert die DKMS auf ihrer Internetseite: www.dkms.de

