Kontrollen in Osthessen - So fällt "Carfreitag"-Bilanz aus
Am “Carfreitag” hat die Polizei in Osthessen vermehrt Raser und Poser kontrolliert. Dabei hat sie einige Verstöße festgestellt - darunter auch ein negativer Spitzenreiter.
Um aufheulende Motoren und gefährliche Auto-Umbauten zu stoppen, war eine spezielle Kontrollgruppe in mehreren osthessischen Innenstädten im Einsatz. Die Beamtinnen und Beamten überprüften den Angaben zufolge insgesamt 123 Fahrzeuge und suchten auch das direkte Gespräch mit den Fahrern.
Betriebserlaubnis erloschen
Bei 22 Autos hatten die Polizisten etwas zu beanstanden. In fünf Fällen waren die technischen Veränderungen so gravierend, dass die Betriebserlaubnis direkt erlosch. Zudem gab es laut Polizei fünf Strafanzeigen, unter anderem weil Fahrer ohne Pflichtversicherung unterwegs waren. Auch drei Verstöße gegen das Waffengesetz stellten die Einsatzkräfte fest. Außerdem wurden 42 Ordnungswidrigkeiten geahndet, berichtet die Polizei.
Zu schnell durch die Innenstadt
Einen besonderen Fokus legten die Beamten auf die Innenstadt von Fulda. Bei Geschwindigkeitsmessungen in einer Tempo-30-Zone waren 29 Fahrer zu schnell unterwegs. Zivilstreifen achteten zudem auf sogenanntes Poser-Verhalten. Wer zwar das Tempolimit einhielt, aber den Motor lautstark aufheulen ließ, bekam meist eine Anzeige wegen einer Ordnungswidrigkeit.
GMC sprengt Lärmgrenze
Wenn der Verdacht auf manipulierte Auspuffanlagen aufkam, griffen die Polizisten zum Schallpegelmessgerät. Bei vier Fahrzeugen schlug das Gerät laut Polizei direkt an. Besonders auf sich aufmerksam machte dabei der Fahrer eines massiven GMC: Sein Wagen war den Angaben zufolge viermal so laut wie eigentlich zugelassen.
Weitere Kontrollen angekündigt
Auch für den Rest der Saison bleibt die Raser-, Poser- und Tunerszene ein Schwerpunktthema für die osthessische Polizei. Die speziell geschulten Beamten werden laut Präsidium auch in Zukunft das Fahrverhalten im Straßenverkehr genau überwachen.
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